Fall 1: Herr B Vater von vier Kindern wird von seiner Ehefrau betrogen. Er hat mit seiner Frau ein Haus gebaut und leben in diesem. Seine Frau ist Hausfrau und hat eine Affäre mit einem Nachbarn. Die Kinder sind zwischen acht und vierzehn. Ein Ehevertrag besteht nicht.
Was kann der Mann tun damit sein Haus in einem Scheidungsfall nicht drauf geht?
Kann er es seinen Kindern schenken?
Fall 2: Frau A wird von Ihrem Mann betrogen der mit ihr in einer gemeinsam angemieteten Mietwohnung wohnt. Sie haben zwei Kinder acht und zwölf.
Die Vermieter stehen voll zu der Frau und würden sie als Mieterin behalten wollen. Der Mann will selbst nicht ausziehen.
Was kann Frau A rechtlich tun damit Ihr Mann aus der Wohnung geht? Gibt es andere Maßnahmen die sie ergreifen kann?
Fall 1: Herr B Vater von vier Kindern wird von seiner Ehefrau
betrogen. Er hat mit seiner Frau ein Haus gebaut und leben in
diesem. Seine Frau ist Hausfrau und hat eine Affäre mit einem
Nachbarn. Die Kinder sind zwischen acht und vierzehn. Ein
Ehevertrag besteht nicht.
Was kann der Mann tun damit sein Haus in einem Scheidungsfall
nicht drauf geht?
Kann er es seinen Kindern schenken?
Hallo,
wem gehört das Haus?
Wer ist im Grundbuch eingetragen?
Wenn A mit seiner Frau ein Haus gebaut hat, ist evtl. davon auszugehen, dass beide gemeinsam im Grundbuch stehen, damit muss auch die Ehefrau einer Schenkung / einem Verkauf ect. zustimmen.
Im übrigen ist es scheissegal wer wen betrogen hat.
In D gilt das Schuldprinzip bei Scheidungen schon lange nicht mehr
Das mag ja sein dass das Schuldprinzip vor Gericht nicht mehr gilt.
Doch sehen das wohl die Partner anders. Es ist doch so das sich vielleicht der eine oder andere Stur stellt. Oder einfach sich das Recht nehmen will.
Was passiert wenn beide im Grundbuch stehen?
Was passiert wenn nur der Mann im Grundbuch steht?
Welche Möglichkeiten hat der Mann seine Frau vom Gesetz her so zu stellen das er Vorteile genießt?
Es gibt doch sicher Möglicheiten die jemand anwenden kann das z. B. seine Frau die seiner Meinung nach Schuld trägt (auch wenn es gesetzlich anders ist) eines auswischen will?
Hallo,
wem gehört das Haus?
Wer ist im Grundbuch eingetragen?
Wenn A mit seiner Frau ein Haus gebaut hat, ist evtl. davon
auszugehen, dass beide gemeinsam im Grundbuch stehen, damit
muss auch die Ehefrau einer Schenkung / einem Verkauf ect.
zustimmen.
Hallo,
weiter Fragen gilt es im Vorfeld zu klären,
wie hoch ist der Verschuldungsgrad der Immobilie und wer hat das Sorgerecht bzw. das Aufenthaltsbestimmungsrecht für die Kinder? Diese Fragen sind für einen nicht kooperativen Ablauf von Bedeutung, wobei man bei einem Rachefeldzug prinzipiell nur verlieren kann(nicht nur Geld).
Auch wenn es schwer ist, liegt die Kostengünstigste Variante immer im Konsens (meine ich).
Mit freundlichen Grüßen
bodo
Im übrigen ist es scheissegal wer wen betrogen hat.
In D gilt das Schuldprinzip bei Scheidungen schon lange nicht
mehr
Was kann der Mann tun damit sein Haus in einem Scheidungsfall
nicht drauf geht?
Fall 2…
Juristischen Rat kann ich nicht geben, nur Rat aufgrund (auch einschlägiger) Lebenserfahrung: Im Falle einer Scheidung führen fast alle Wege zum Verlust von Geld und Sachwerten, gegenseitiger Achtung und Freunden. Außerdem ist Verbitterung der regelmäßige Begleiter von Leuten, die glauben, während einer Trennung persönliche Rechnungen begleichen zu müssen. Die einzigen Gewinner sind Rechtsanwälte, die schließlich davon leben, wenn erwachsene Menschen ihre Vernunft abschalten.
Es ist ganz egal, wer wen betrogen hat. Zu einer gescheiterten Beziehung gehören immer zwei Leute und der Betrogene ist einer davon. Das Wälzen von Schuldfragen ist deshalb dummes Zeug. Es kann nur noch um menschliche und finanzielle Schadensbegrenzung gehen. Im Prinzip geht das ganz einfach: Man einigt sich friedlich. Dann kostet eine Scheidung zwar immer noch Geld, aber man bewegt sich im Bereich überhaupt nicht nennenswerter Beträge und es funktioniert alles nervenschonend und zügig.
Leute, die ein gemeinsames Haus lieber verlieren, als sich zu einigen oder Anwälte beschäftigen und Richter brauchen, um Umgangsregelungen für die Kinder auf die Reihe zu bekommen, haben den Ruin verdient. Mit solchem fruchtlosen Zeug kann man Jahre zubringen und arm werden. Man kann es aber auch binnen einer halben Stunde zum Fielmann-Tarif haben.
Dann müssen sie sich einigen, wenn das nicht gelingt, steht am Ende die Zwangsversteigerung „zur Aufhebung der Gemeinschaft“.
Was passiert wenn nur der Mann im Grundbuch steht?
Dann gehört das Haus dem Mann. Ob die Frau etwas davon bekommt hängt von den Einzelheiten ab.
Welche Möglichkeiten hat der Mann seine Frau vom Gesetz her
so zu stellen das er Vorteile genießt?
Einseitig gibt es gar keine Möglichkeiten. Wenn sich die Eheleute nicht einigen, entscheidet ein Richter und mit dessen Entscheidung sind in der Regel beide unzufrieden.
Es gibt doch sicher Möglicheiten die jemand anwenden kann
das z. B. seine Frau die seiner Meinung nach Schuld trägt
(auch wenn es gesetzlich anders ist) eines auswischen will?
Aud diese Frage erwartest Du nicht im Ernst eine Antwort.
da gebe ich Dir nur bedingt Recht. Es gehören leider immer zwei dazu um sich einig zu sein. Wenn einer vernünftige Regelungen will und der andere auf stur stellt geht es leider nicht.
Also in so einem Fall bleibt doch dem anderen gar nichts anderes übrig als sich um sein Wohl zu kümmern.
Und um das geht es im Prinzip. Der der sich trennen will ist der Betrogene. Der der sich nicht trennen will ist der Betrüger.
Der der sich trennen will ist der Betrogene.
Der der sich nicht trennen will ist der Betrüger.
Die Denkkategorien von Betrüger und Betrogenem taugen nicht zur Problemlösung. Der Betrogene nutzt solche Denkweise und Wortwahl, um sich als Opfer darzustellen, das sich wehren muß und das Recht vermeintlich auf seiner Seite hat. Fataler Irrtum! Den Betroffenen wird es erst nach Jahren dämmern, wie blödsinnig sie sich während der Ehezeit und während der Trennung verhielten, wie viele Chancen sie zerstörten und wie sie unnötigerweise den Schaden in die Höhe trieben.
„Der Betrogene“ will sich scheiden lassen, Stolz und Eitelkeit sind verletzt und irgendwelche Traditionen flüstern ihm den Unfug von Trennung. Aus guten Gründen ist rechtlich nur noch interessant, ob die Ehe zerrüttet ist und nicht, wer Schuld daran ist. Schuld sind fast immer beide in gleicher Weise. Das alte Ehe-Mikado, daß verloren hat, wer sich zuerst bewegt und ausbricht, hat längst ausgedient - nur nicht in den Köpfen „der Betrogenen“.
Die Story ist uralt und hat sich bestimmt schon millionenfach wiederholt: „Der Betrogene“ ist der bemitleidenswerte Mensch und natürlich haben Tante Käthe und Onkel Eduard jedes Verständnis, wenn der Gehörnte alles daran setzt, es dem untreuen Partner so richtig zu zeigen. Daß dabei die geballte Idiotie zusammen kommt, merken die Betroffenen gar nicht.
Was ist Schlimmes passiert? Partner/Partnerin ist fremdgegangen. Ist das wirklich der Weltuntergang? Irgendwas hat ja wohl in der Beziehung gefehlt. Das muß man nicht unbedingt wiederholen, kann man zukünftig besser machen, mehr miteinander reden, den Alltag nicht so gleichgültig hinnehmen, mehr Pepp ins Schlafzimmer… Wenn man anstelle des Schuldunfugs nur die Chance für einen Neuanfang sieht, bei dem beide gelernt haben, lösen sich plötzlich alle Probleme in Wohlgefallen auf.
Mach was draus: Entweder die beleidigte Leberwurst spielen, Schuldfragen wälzen, Schaden anrichten und leiden oder sich nicht so kleinkariert geben und Leben gestalten.
es hat keiner gesagt dass es leicht ist, nur eine der Ersten Grundvoraussetzungen ist, dass es nicht um Schuld geht.
Einer will sich trennen, also geht es darum und nicht um irgend welche Vorgeschichten, dh. entweder versucht man gemeinsam über den Ablauf zu sprechen (Beratung mit möglicher Versöhnung oder Ablauf und Folgenabschätzung der Trennung) unter Achtung der (berechtigten) Interessen des anderen.
Alternativ fängt man an sich gegenseitig und damit sich selbst fertig zu machen (Aktio gleich Reaktio).
Die Folge von dem Vorgehen hat Wolfgang mehr als deutlich aufgezeigt. In einem Scheidungskampf sind die direkt beteiligten (Ehepaar inkl. Kinder) immer Verlierer.
Ich wünsch Dir die Gelassenheit für eine Überdachte Trennung, vor allem im Interesse für die Kinder.
Eh, es geht gar nicht um mich sondern um eine Bekannte.
Was ich allerdings dabei bemerke als Aussenstehender ist, dass beide keine gemeinsame Lösung finden wollen.
Von der beobachtenden Seite aus sehe ich:
Mann hat seine Frau betrogen, klar lief da schon seit einiger Zeit nichts mehr.
Frau hat Ihrem Mann der vorher hoch verschuldet war durch die Privatinsolvenz gebracht. Er wäre gar nicht auf so eine Idee gekommen.
Der Mann ist bei der Polizei aufgefallen in der Vergangenheit. Die Polizei ist bei ihm ein und ausgegangen. Drogenprobleme.
Frau ist nur bei ihrem Mann geblieben weil sie Kinder haben.
Mann will aus der gemeinsamen Wohnung nicht ausziehen weil er dann wegziehen müsste und seine Geliebte aufgeben.
Für alle beteiligten wäre es meiner Meinung nach besser wenn sie auseinandergehen und keinen Ehekrieg daraus machen.
Nun das wird wohl nur gehen wenn sich beide einig sind. Nur kann man es? Können sich Partner einigen wo jeder andere Vorstellungen hat?