Sorry Peter, aber das ist juristisch nicht haltbarer und vollkommener Blödsinn
Dinge die möglich und geschehen sind, sind kein Blödsinn.
(oder ich muss meine Jahre auf der Uni und die beiden Staatsexamina … ganz schnell vergessen
Nein, musst du nicht. Das, was du dort gelernt hast, ist für deinen Beruf wichtg. Aber es gibt noch andere Dinge, die dafür auch wichtig sind, die man dort nicht lernt.
einige Jahre anwaltlicher Berufspraxis ganz schnell vergessen und wieder ganz von vorne anfangen).
Das wäre vielleicht sinnvoll.
Damit wir uns nicht falsch verstehen, es geht hier keinesfalls darum dort Streit zu produzieren, wo er vermeidbar ist.
Nur so aber kann ich deine Einlassung verstehen.
Grundelemente allen positiven menschlichen Zusammenlebens sind gegenseitiges Vertrauen und Rücksichtnahme. Wenn man nun in einer Ehegemeinschaft erkennt, dass man aus rein sachlichen Gründen nicht so gut zusammenpasst, wie man dachte und sich deshalb trennt, heißt das nicht automatisch, dass diese ursprünglich vorhandenen Eigenschaften hinfällig sind.
Dann hast du ja Glück gehabt.
Wieso ich? Wenn du schon nach Konflikten suchst, warum könnte dann nicht auch sie die Bevorteilte sein?
Mal sehen, ob deine Exfrau dies auf Dauer auch so sieht,
Tut sie. Die Scheidung liegt mehr als zwanzig Jahre zurück, wir sind immer noch Freunde und sie ist Patin eines der Kinder, die ich mit meiner jetzigen Frau habe.
Klasse, vordergründig Geld gespart, aber kann sich deine Exfrau sicher sein, nicht unnötig auf viel mehr Geld verzichtet zu haben???
a) siehe oben. b) Kannst du dir außerdem vorstellen, dass für Menschen Geld nicht im Vordergrund steht? Das anderes wichtig ist?
Wiz, der einfache und schnelle Scheidungen seiner Mandanten liebt,
Klar. Da sich das RA Honorar am Streitwert misst, bedeutet eine einfache Scheidung, dass man wenig tun muss. Bei einer komplizierten Scheidung muss man ein Vielfaches an Arbeit leisten und bekommt nur genauso viel.
Meine (Ex-)Frau und ich waren uns einig. Wenn es keine RA Pflicht vor dem Scheidungsgericht gäbe, hätten wir gar keinen genommen.
Rechtsanwälte sind wie andere Menschen auch: Die einen versuchen, zu schlichten, die anderen polarisieren. Du gehörst zu den zweitgenannten. Gott sei Dank sind wir, als wir einen Scheidungsanwalt suchten, nicht auf einen wie dich gestoßen.
Ich würde mich aber an dich wenden, wenn ich im Konflikt mit einem Menschen sein sollte, mit dem ich keine Versöhnung wünsche, wenn ich rausholen möchte was sich rausholen lässt, egal was dabei aus ihm wird. In solch einen Konflikt werde ich hoffentlich nie kommen.
Gruß
Peter