Scheidungskind

Ein herzliches HALLO an alle Fachleute da draußen,

währe Euch wirklich für jegliche Art von Anregungen sehr DANKBAR.

Also wie schon die Überschrift besagt geht es um ein Scheidungskind, und zwar um meines. Sie wurde gerade neun, und langsam beiße ich mir wirklich die Zähne an Ihr aus (Sinnbildlich natürlich).

Was genau ist leit beantwortet aber das WARUM kann mir kein Mensch, selbst Fachleute nicht sagen.

Also nur eine kurze Beschreibung von ihr und ihrem Verhalten.
Ist, so meinen die meisten Pädagogen bzw. Erzieher oder auch Psychologen verhaltensgestört.
Ich selbst nenne es so leid es mir tut, BERECHNEND::::::::::

ist, soweit die Anderen …unterbemittelt, angeblich durch IQU Tests, ich und auch die die mit Ihr wirklich Leben nennen es, so Intelligent das sie selbst Fachpersonal sowie Tests Manipulieren kann.

Spielt einfach mit jedem den sie erst mal eingehend einstudiert hat.

Was würdet Ihr mir zu diesem …zugegebenermaßen spärlichen Darlegung des Sachverhalts zu sagen.

Herzliche Grüße Shan

spontan würde ich mich/dich fragen - wie seid ihr mit ihr umgegangen dass das kind diese strategie entwickeln konnte und wieso habt ihr es erst so spät gemerkt? - ich glaube übrigens nicht dass eine scheidung „schuld“ daran ist - eine trennung meine ich damit - das verhalten der eltern wird es sein das auf fruchtbaren boden gefallen ist weil das kind hm…eine gewisse affinität mitgebracht hat in die richtung zu gehen.

das ind übrigens keine vorhaltungen die ich formuliere.
es sind erfahrungswerte aus meiner eigenen familie (betreffende eltern sind nicht geschieden, betreffendes kind ist also kein scheidungskind)

eines ist für mich pers. klar - ein kind entwickelt sich in die richtungen in die es geführt und oder oder gelassen wird.
das bild, dass das kind von der welt hat, lag ja nicht irgendwo herum und damit komme ich eben zur eingangsfrage…

da du wie du selbst schreibst sehr vage geschildert hast was wie …
kann zumindest meine antwort nicht konkreter ausfallen.

wobei meine ansicht nun wahrlich null anspruch auf richtigkeit hat.
also würde ich erstmal abwarten was andere so meinen, vor allem die profis hier.

LG
nina

PS: in deiner VIKA steht, dein kind ist dein hobby - harter tobak wie ich finde und im mix mit übersinnlichem nochmal ein wenig mehr

Hi shan,

Was würdet Ihr mir zu diesem …zugegebenermaßen spärlichen
Darlegung des Sachverhalts zu sagen.

ich schließe aus Deinen Ausführungen, dass in erster Linie Du (und weniger Dei Kind) Hilfe brauchst. Da „laborierst“ m. E. an ihr herum, um nicht bei Dir zu schauen.

Hi Shan,

eine Idee kam mir sofort in den Sinn.

„Berechnend“, schreibst Du, „spielt mit allen“.

Wie bist Du mir ihr und mit ihrem Vater vorgegangen, als Ihr Euch habt scheiden lassen? Hast Du das Kind gegen den Vater ausgespielt oder manipuliert?

Denn Kinder lernen nur das, was sie erleben, was ihnen vorgelebt wird.

Wie gesagt, nur eine spontane Idee, vielleicht liege ich völlig falsch.

Liebe Grüße,
Nike

Hi Shan,

ich selbst bin Scheidungskind. Damit hat man ein Päckchen zu tragen. Ich bin mir aber sicher, dass man per se keine Verhaltensmuster ableiten kann. Der Grund dafür ist der, dass man als Scheidungskind zwar in jedem Fall in ein anderes Setting gerät und ein Trauma durchmacht. Das Setting ist jedoch vollkommen verschieden. Die Traumata sind unterschiedlich.

Es ist natürlich auch ein emotionales Thema für mich persönlich. Ganz wertfrei kann ich da nicht bleiben.
Ggf. unterstellst du ihm kalkulierend zu sein. Das sollte man aber so nicht sagen. Ich kenne Aussagen meiner Eltern, die sich auf mein Wesen und die Änhlichkeit zum ehem. Partner beziehen. Das ist auch keine Seltenheit. Ich weiß auch, das Eltern dahingehend selbst keine Allmächtigen sind.
Wenn ich dir dahingehend ein Tipp geben darf, dann sei mit solchen Aussagen sehr vorsichtig, zumal Kinder auch unterschwellige Nachrichten dahingehend verstehen. Sei da sehr aufmerksam. Bis zu einem gewissen Alter nehmen Kinder das hin (sie haben auch keine andere Wahl; erstmal sind die Eltern gewissermaßen das Gesetz). Die Retourkutsche kommt aber garantiert. Für meine Eltern war das keine abgenehme Erfahrung. Emotional mal verletzt worden zu sein befähigt (notgedrungen) dazu selbiges auch zu beherrschen. Das ist auch für Scheidungskinder nicht schön, aber ist nun mal so.

Scheidungen haben meist etwas von emotionalem Krieg an sich. Ich kann zwar nicht einschätzen wie deine Scheidung verlief, aber weiß aus eigenen Erfahrungen und auch aus denen anderer Scheidungskinder, dass insbesondere vor Gericht schon Register gezogen werden, die hart an der Geschmacksgrenze sein können. Ich dachte mal zwei befreundete Geschwister kennengelernt zu haben, bei denen das nicht so ist. Mittlerweile weiß ich aber, dass auch sie immernoch am Elternkrieg zu knabbern haben, auch wenn sich ihre Eltern relativ friedlich gaben und auch noch geben.

Mich persönlich hat das auch geprägt. Vertrauen und Nähe sind für mich seitdem schwere Themen. Ich unterstelle auch schneller als andere kalkulierende Spiele, selbst wenn alles eigentlich ganz harmlos ist.
Ich bin zwar sehr viel selbstständiger geworden und hin und wieder wird mir auch gesagt, dass ich sehr stark wirke, das sind aber lediglich Abwehrmechanismen. Das ist wie so ein Panzer. Ich kann zwar mitterweile besser damit umgehen, aber es kann passiern, dass ich aus Angst vor Emotionen unbeabsichtigt sehr zurückweisend und im Extremfall auch verletztend werden kann. Ich bin aber auch Einzelkind. Wir haben es dabei besonders schwer, weil Geschwister sich die Stange halten können.

Dass du deshalb Psychologen kontaktierst ist sinnvoll. Meine Mutter hat das mit mir auch gemacht. Allerdings empfinde ich es im Nachhinein nicht als ganz so gut, dass sie relativ viel Einsicht über meine Erlebniswelt erhielt. Ich wäre da lieber diskreter behandelt worden. Meine Mutter fragte mich zwar, ob ich mit „irgendwelchen“ Dingen einverstanden sei, ich würde Zustimmungen dahingehend heute aber nicht ohne Weiteres abgeben. Man kann auch aus Angst schnell „Ja!“ sagen um Diskussionen aus dem Weg zu gehen. Kinder besitzen nicht die gleiche Urteilsfähigkeit wie Erwachsene. Da muss man sich als Elternteil Mühe geben latente Nachrichten nicht zu unterschätzen.

Viele Grüße,

Hilmar

Nachtrag
Was mir sehr geholfen hat war, dass ich immer Tiere hatte. Ich kann seitdem auch viel schneller Freundschaften zu Tieren aufbauen und bin da auch feinfühliger als andere. Katzen und Hunde können zu richtigen verbündeten werden. Ich hatte beides. Glaube, dass es bei einem Freund von mir ähnlich wahr.

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