Für meine Scheidung wurde mir PKH gewährt, die mir aber nach 3 Jahren wieder aberkannt wurde, da ich mein Haus verkauft habe (alt) und somit für Vater Staat total vermögend bin … grins! Das Geld habe ich für die Altersversorge angelegt, was aber keinen interessiert - ehrliche Menschen werden immer zur Verantwortung gezogen. Jedenfalls bekomme ich nun Post von meiner Anwältin und die will jetzt auch noch Geld. Ist das rechtens und muss nicht mein Ex-Mann auch einen Teil davon bezahlen, da wir damals die gleiche Anwältin in Anspruch genommen haben, weil wir uns einig waren. vielen Dank
Im vorliegenden Fall hat wohl das Amtsgericht - was üblich ist - nach einiger Zeit die persönlichen und wirtschaftlichen Verhältnisse überprüft. Da der Verkaufserlös des Hauses hier nun als Einkommen / Vermögen gesehen wurde, wurde die Prozesskostenhilfe aufgehoben. Hierüber erhält die Rechtsanwältin natürlich Bescheid. Dies hat in in der Regel zur Folge, dass die von der Staatskasse gezahlten Gebühren zurückerstattet werden müssen und die Rechtsanwältin nunmehr aus eigenen Mitteln bezahlt werden muss.
Da die Fragestellerin hier wohl Auftraggeberin war, denn die Rechtsanwältin darf nur eine Partei vertreten, muss die Aufraggeberin auch die Kosten alleine zahlen. Der Rechtsanwältin wird egal sein, was intern zwischen den Parteien vereinbart wurde, sie hält sich an die Auftraggeberin.
Auch ohne „Guten Tag“!
Für meine Scheidung wurde mir PKH gewährt, die mir aber nach 3
Jahren wieder aberkannt wurde, da ich mein Haus verkauft habe
(alt) und somit für Vater Staat total vermögend bin … grins!
Das Geld habe ich für die Altersversorge angelegt, was aber
keinen interessiert - ehrliche Menschen werden immer zur
Verantwortung gezogen.
Der Staat hilft Menschen, die wirklich nichts haben.
Du hast nicht nichts, sondern ein kleines Vermögen.
Warum also sollte dir die Allgemeinheit deine Scheidung finanzieren???
Es hat nichts damit zu tun, dass deine ‚Ehrlichkeit‘ bestraft wird, sondern dass jeder, der Geld hat, erstmal selbst für sich aufkommen muss.
Wenn du mal im Alter überhaupt nichts mehr haben solltest, dann wird der Staat auch für dich aufkommen.
Denk einfach mal an die Menschen, die wirklich gar nichts haben, nichtmal ein Haus.
Gruß, Fo