Hallo Wolfgang,
ein bisschen war ich mir schon darüber im Klaren, dass ich hier jetzt die totale A…-Karte gezogen habe 
Falls Dein Noch-Ehemann
„Normalverbraucher“ ist, also nicht über zig tausende €
verfügt, die er mal eben hinblättern könnte, sind die
Geldmittel begrenzt.
Mein Mann ist Beamter und verdient netto über 1.000 € mehr als ich. Er hat ein Einfamilienhaus, gemietet für ein Pro-Forma-Sümmchen, fährt einen Mercedes, den ICH während unserer kurzen Ehe fleißig mitabzahlen durfte. Er ist unabhängiger Single, zahlt für seinen Sohn aus einer unehelichen Beziehung vorher den Regelunterhalt (momentan etwas über 300 €). Das war’s.
Ich ziehe hier niemanden nackig aus!!!
Du hast Unterhaltsansprüche für Dich und
Dein Kind. Dabei kann Dein Mann nur zahlen, was nicht zuvor
für zähen Rechtsstreit und Anwaltshonorare verblasen wurde.
Sehe ich genauso. Er belauert mich aber seit Monaten mit dubiosen Verträgen, in denen ich auf sämtliche Ansprüche verzichten soll etc. Bislang zahlt er mir nach besagtem zähen Rechtsstreit einen Trennungsunterhalt von 200,- €. Meine Anwältin hatte ausgerechnet etwas mehr als 400 €. Aber ich konnte mir eine Klage nicht leisten. Allein das Aufsetzen der Klageschrift hätte mich 150 € gekostet.
Deshalb kannst weder Du noch Dein Mann ein Interesse an
Schlammschlachten und Rechtsstreitigkeiten haben.
Habe ich nicht. Ich bin total verunsichert und will da nur heil raus. Ich habe lediglich angst, durch Nicht-Hinweis auf mir bekannte andere Fakten mir ins eigene Fleisch zu schneiden.
Kein Beteiligter kann Interesse an Bosheiten haben, wenn es
gemeinsame Kinder gibt.
Wir haben keine gemeinsamen Kinder. Ich ziehe meinen Sohn alleine auf. Auch während unserer Ehe bestand mein Mann auf klarer Geld-Trennung, vor allem diesbezüglich. Aber das ist okay. Meine Sache.
Du sollst natürlich nicht auf berechtigte Ansprüche
verzichten.
Eben.
Aber setze Dich mit Deinem Mann zusammen und
regele, was geregelt werden muß.
Er redet nicht mit mir, nur wenn er wieder einen ganz tollen Einfall hat, kommt mal ein Anruf oder eine E-Mail, um danach durch seinen Anwalt ausrichten zu lassen, ich dürfe ihn nicht kontaktieren. So sieht’s aus. Er hatte wohl eine Geliebte, aber das ist inzwischen schief gegangen…
Freiwillig, gütlich, ohne
Rechtsanwälte.
Habe ich versucht. Ich bin erst nach einem halben Jahr Trennung, in dem ich noch an Rückkehr glaubte, zu einer Anwältin gegangen, nachdem ich schon zwei Briefe (nicht nett, wirklich nciht) von seiner Kanzlei bekommen hatte, die mir einige seltsame Deals anboten, von wegen Trennungszeit wäre schon vorbei etc. pp. Ich traue meinem Mann inzwischen nicht mehr über den Weg.
Liebe Grüße
Jana