Scheinleistung

Hallo

Meine Frage:
Eine Gartenanlage mit 1 Hauptzähler (gehört der Energie) und 90 Unterzähler. Wie hoch sind die Verluste,oder wie werden diese berechnet.
Jeder Unterzähler kann man ja wie einen Widerstand betrachten.

MfG Jürgen

Hallo

Meine Frage:
Eine Gartenanlage mit 1 Hauptzähler (gehört der Energie) und
90 Unterzähler. Wie hoch sind die Verluste,oder wie werden
diese berechnet.

Welche Verluste?
In den Leitungen, in den Zählern, anderswo?

Prinzipiell werden die Verluste vom fließenden Strom abhängig sein.

Am sinnvollsten (im Sinne einer „gerechten“ Abrechnung)dürfte es sein, die relativen Verbrauchsanteile der einzelnen Parzellen zu berechnen, und die gesamten anfallenden Kosten nach diesem Schlüssel zu verteilen.

LG
Stuffi

Hallo Jürgen,

Meine Frage:
Eine Gartenanlage mit 1 Hauptzähler (gehört der Energie) und
90 Unterzähler. Wie hoch sind die Verluste,oder wie werden
diese berechnet.

  1. Jeder Zähler hat einen Messfehler, somit wird die Summe der Unterzähler immer eine (kleine) Abweichung vom Hauptzähler ergeben.

  2. Die Verluste in den Leitungen zwischen dem Hauptzähler und den Unterzählern fehlt in der Summe der Unterzähler. Hier wäre ein Schlüssel basierend auf der Anschlussleistung der Unterzähler eine Möglichkeit.
    Eine andere wäre ein konstanter Faktor mit welchem die Verbrauchswerte der Unterzähler multipliziert werden um die Differenz auszugleichen. Das entspricht dann im Prinzip einem etwas höheren Preis pro kWh. Dies wäre sicher die gerechteste Lösung: Wer mehr Strom verbraucht erzeugt ja auch mehr Verluste und ob jemand mit Holzkohle oder elektrisch grillt hat nichts mit der Parzellengrösse zu tun.
    Ja nachdem kann man mit dem höheren kWh-Preis auch gleich noch einen Fonds für den Unterhalt der Anlage äufnen.

MfG Peter(TOO)

Damit die lhren Wohnungen auch mit bezahlt werden?
o.w.

Ich verstehe diese Anmerkung nicht :frowning: (owt)

Hallo

Meine Frage:
Eine Gartenanlage mit 1 Hauptzähler (gehört der Energie) und
90 Unterzähler. Wie hoch sind die Verluste,oder wie werden
diese berechnet.

Der Strom fließt in „altmodischen“ Zählern http://de.wikipedia.org/wiki/Bild:smiley:rehstromzaehler_o… durch die dicken Kupferspulen (hier Drehstromzähler - zwei links, eine rechts). Die Zähler sind so geeicht/ eingestellt, das nur das gezählt wird was auch verbraucht wird http://de.wikipedia.org/wiki/Stromz%C3%A4hler. Bei einem Wechselstromzähler ist dementsprechend nur eine Spule vorhanden.
Habt ihr die Zähler in der Laube oder hängen die Zähler in AV-Schränken?
Wenn die Zähler in AV-Schränken hängen würde ich mir eher Gedanken über die Leitungverluste machen. Eine Kabellänge von 100m und ein Querschnitt von 5x 2,5mm² (je zwei Leiter zusammengefasst) sind in Gartenanlagen ja eher „Standard“. Da werden Vorschriften nicht so genau genommen - zumindest was die Zuleitung in die Gartenlauben betrifft.
Meistens werden in Gartenanlagen sowieso alte ungeeichte Zähler zur Verrechnung verwendet. Je älter ein Zähler wird desto mehr zählt er zum Vorteil des Kunden.

Gruß
Holger

Hallo Holger,

Meistens werden in Gartenanlagen sowieso alte ungeeichte
Zähler zur Verrechnung verwendet. Je älter ein Zähler wird
desto mehr zählt er zum Vorteil des Kunden.

Das wird ja auch das Problem sein :smile:

Die Laubenkolonie bekommt vom EVU eine Rechnung für den Hauptzähler.
Dann werden die Zählerstände der einzelnen Lauben abgelesen und den Besitzern verrechnet. Die Differenz geht dann zu Lasten der gemeinsamen Kasse, was ja nicht sein kann.

Das Ganze ist Schlussendlich eine reine Frage der Abrechnung.
Man darf einfach nicht den selben Preis pro kWh verwenden wie das EVU in Rechnung stellt. Man braucht also einen „internen Preis“ für die kWh:
/

MfG Peter(TOO)

Hallo Holger,

Meistens werden in Gartenanlagen sowieso alte ungeeichte
Zähler zur Verrechnung verwendet. Je älter ein Zähler wird
desto mehr zählt er zum Vorteil des Kunden.

Das wird ja auch das Problem sein :smile:

Die Laubenkolonie bekommt vom EVU eine Rechnung für den
Hauptzähler.
Dann werden die Zählerstände der einzelnen Lauben abgelesen
und den Besitzern verrechnet. Die Differenz geht dann zu
Lasten der gemeinsamen Kasse, was ja nicht sein kann.

Das Ganze ist Schlussendlich eine reine Frage der Abrechnung.
Man darf einfach nicht den selben Preis pro kWh verwenden wie
das EVU in Rechnung stellt. Man braucht also einen „internen
Preis“ für die kWh:
/

Hallo Peter (TOO)

Ich habe selbst einen Garten. Dort gibt es dementsprechend auch eine menge Zähler. Über meine Leitungsverluste mache ich mir keine Gedanken - die sind halt da und ich (wir) bezahle(n) sie mit. Ich habe bei mir in die Verteilung noch einen Zähler gebaut - könnte den Verbrauch also vergleichen.
Nun kommt noch hinzu, das wir Wegebeleuchtung und ein Vereinsheim haben. Das Vereinsheim wird für Feiern vermietet. So wird z.B. die Wegebeleuchtung finanziert. Dies hängt alles am Hauptzähler. Und so bezahlten alle gemeinschaftlich die Verluste.
P.S.: Auch meine Zuleitung ist knapp 100m lang und besteht aus 5x2,5².

Gruß
Holger

P.S.: Auch meine Zuleitung ist knapp 100m lang und besteht aus
5x2,5².

Puh, da sind die Grenzen des zulässigen Spannungsfalls für 16A Absicherung aber überschritten.
Und ihr habt echt Drehstrom in den Häuschen? Wundert mich wegen der 5adrigen Zuleitung.

Na, schön ist es nicht (vor allem würde man gerne ja auch 16A ziehen können, ohne dass das Licht dunkler wird. Und Selektivität kann man sich dabei auch eigentlich schon knicken.

Fi-Schalter / RCDs sind ja hoffenltich eingebaut?
Ich meine, die Schleifenwiderstände würde ja bei solchen Längen gar nichts anderes zulassen, da hätten schon immer RCD drin sein müssen.

Jeweils zwei Drähtchen zusammengefasst. Auf die Vorschrift einen FI einzubauen wird schon geachten. Einen Erdspieß hat auch jede Laube. Dies wird auch bei neuen (Garten)Anlagen so gehandhabt. Ich habe bei einem Bekannten einen Anschluß gemacht und ihn gefragt was ich mit dem Käbelchen machen soll… auch 100m Länge. Ich habe dann gehört… das hat ein Inschenör berechnet…??? Tja - Kupfer ist teuer.

Gruß
Holger

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Fi-Schalter / RCDs sind ja hoffenltich eingebaut?
Ich meine, die Schleifenwiderstände würde ja bei solchen
Längen gar nichts anderes zulassen, da hätten schon immer RCD
drin sein müssen.

Jeweils zwei Drähtchen zusammengefasst.

Eigentlich müsste ich jetzt „böse“ sagen, wegen Neutralleiter und hellblau und so…
Tatsächlich habe ich selber schon den braunen bzw. jetzt den grauen als Zusatzader für den N benutzt. Ging dabei aber nie um Erhöung der Strombelastbarkeit (man hat dann ja 4 statt 2 belastete Adern, kann also nicht einfach höher absichern, zumal ja sehr fraglich wäre, ob wirklich alle Adern gleichmäßig belastet würden), sondern genau wie bei Dir um die Spannungsfälle.

Auf die Vorschrift
einen FI einzubauen wird schon geachten. Einen Erdspieß hat
auch jede Laube.

Ist auch richtig. Man befindet sich ja ausserhalb des Wirkungsbereichs des Potentialausgelichs an der Speisestelle / Vereinsheim.

Bei 100m Länge und Cu mit 2 x 2,5mm² ergibt sich ein Widerstand von 0,35 Ohm pro „Doppelleiter“, somit 0,7 Ohm für den Strom durch L und N.
Bei 16A sind es dann 11,2V Spannungsfall, das ist deutlich mehr als die 3% von 230V = 6,9V.
Na, im Winter müssen die Wege über den Kabeltrassen wenigstens nicht gestreut werden, dank Bodenheizung :wink: