Hab an meinem Fiat folgendes Problem. Ein Scheinwerfer (Abblendlicht) geht immer wieder kaputt. Es ist nicht die Sicherung kaputt, gemessen wurden 11,8V. In der Werkstatt gingen zwei meiner mitgebrachten Ersatzbirnchen gleich nach Einbau kaputt, daraufhin wurde eines von denen eingebaut…das hielt nun ganze drei Tage.
Was kann ich tun?
Glühlampen im Kfz haben zwei Feinde: Überspannung und Vibrationen.
Sitz der Scheinwerfer fest,auch die Lampenfassung,Scheinwerferverstellung ?
Spannungshöhe mit 11,8 V ist OK(scheint aber im Stand zu sein ?),steigt sie etwa an im erhöhten Leerlauf ?
Sonst kommt m.E. eigentlich nur schlechte Qualität der Lampen in Betracht.
Waren das bekannte Markenfabrikate ?
Dann prüf ich die Spannung mal wenn die Karre läuft.
Wahrscheinlich erst Montag…der Auspuff muss erst geschweisst sein (Das Loch ist Fiats Dankeschön dass ich vor ein paar Tagen erst die Getriebe-Antriebswellen-Dichtung hab reparieren lassen) *seufz*
Was tu ich denn wenn die höher sein sollte?
ich werd mich ans messen machen, hoffe ich krieg
das hin.
Ist nicht schwer: Motor laufen lassen, Messgerät (Voltmeter) an die Batteriepole anklemmen und dann Gas geben. Die Spannung darf 14,5 Volt nicht überschreiten. Tut sie das doch, Lichtmaschinenregler wechseln (lassen).
Aber könnte es überhaupt der Grund sein,wenn nur eine Lampe ausfällt,die andere aber nicht. Die Spannung ist an beiden Lampen gleichhoch.
Das würde es für mich nicht erklären.
Was könnte es dann noch sein? Die Lämpchen waren von drei unterschiedlichen Herstellen: Osram, Phillips und am längsten brannte eine von einem mir unbekannten Hersteller dessen Name ich prompt vergessen hab.
selbst Billiglampen sollten eigentlich etwas länger als ein paar Tage halten. Da das Problem auch bei Markenglühlampen besteht, würde auch ich von einer zu hohen Spannung ausgehen.
Hast Du - was man generell nicht machen sollte - beim Motorstart schon das Abblendlicht eingeschaltet? Wenn ja, dann würde ich davon ausgehen, dass dann zumindest für einen kurzen Moment die Spannung viel zu hoch ist, was auf Dauer auch andere, wesentlich teurere Fehler verursachen kann.
Mein Fiat hat so ne Schaltung, dass normalerweise beim Fahren das Licht an ist und ausgeht wenn man ihn ausmacht. Das ging nun auch ohne Verluste 14 Jahre lang gut. Es handelt sich um einen Fiorino (anscheinend aus Brasilien).
Das lampensterben ist ein ganz frisches Phänomen und betrifft wirklich nur den linken und nur das Abblendlicht (Standlicht funktioniert).
Wäre ja damit mal zum Fiatmech gegangen, aber ich hab da nicht soo gute Erfahrungen gemacht mit denen in der Nähe.
Elektrik ist nicht meine Stärke, momentan kriech ich eh nicht so gerne unter Motorhauben rum, dazu ist der Bauch zu sehr im Weg…
… Die Spannung darf 14,5 Volt nicht überschreiten. Tut sie das doch, Lichtmaschinenregler wechseln (lassen).
Zu hohe Spannung kann auch an zu hohem Übergangswiderstand der Verbindungen D+ oder D- zwischen Lichtmaschine (Generator) und Regler liegen.
Der Regler regelt auf ca. 14 V zwischen seinen beiden Klemmen D+ und D-. Jeder Spannungsfall an diesen beiden Verbindungen zum Generator (z. B. erhöhter Widerstand an einer korrodierten oder losen Kontaktklemme) führt zur Erhöhung der Ausgangsspannung des Generators.
Bei Unterbrechung einer der drei Leitungen (D+, D- oder DF) zum Regler wird jedoch nicht mehr geladen.
Dauerhaft zu hohe Spannung merkt man aber auch am sinkenden Flüssigkeitsstand im Akku.
Mein Fiat hat so ne Schaltung, dass normalerweise beim Fahren
das Licht an ist und ausgeht wenn man ihn ausmacht.
Das dachte ich mir schon. Das ist zwar sehr praktisch, aber nicht sehr lampenschonend. Dass allerdings nur eine Scheinwerferlampe davon betroffen ist, irritiert mich jetzt etwas. Andere Glühlampen sind davon nicht so betroffen, die halten mehr aus, Scheinwerfer-Glühlampen sind da empfindlicher. Die gehen bei Überspannung als erstes kaputt. Ärgerlich wird es, wenn irgendwann irgend ein Steuergerät folgt.
Die Spannung während des Motorstart kann man aber eh nur zu zweit prüfen.
…Das lampensterben ist ein ganz frisches Phänomen und betrifft wirklich nur den linken und nur das Abblendlicht (Standlicht funktioniert).
Wäre ja damit mal zum Fiatmech gegangen, aber ich hab da nicht soo gute Erfahrungen gemacht mit denen in der Nähe.
Elektrik ist nicht meine Stärke, momentan kriech ich eh nicht so gerne unter Motorhauben rum, dazu ist der Bauch zu sehr im Weg…
Das Messen der elektrischen Spannung bei mittlerer Motordrehzahl ist eine sehr einfache Tätigkeit, die ich als erstes machen würde. Das geht zur Not auch innen am Zigarettenanzünder, wenn man einen passenden Adapter hat, an den man das Voltmeter anklemmen kann.
Dass nur ein Scheinwerfer betroffen ist, liegt vielleicht an einer kürzeren Zuleitung, d. h. der andere bekommt weniger Spannung durch den höheren Spannungsfall entlang der längeren Leitung.
Ist der Scheinwerfer fest montiert? Vielleicht entstehen während der Fahrt zusätzliche Vibrationen, die den dünnen Glühfaden schädigen.
Was könnte es dann noch sein? Die Lämpchen waren von drei
unterschiedlichen Herstellen: Osram, Phillips und am längsten
brannte eine von einem mir unbekannten Hersteller dessen Name
ich prompt vergessen hab.
Bei meinen Fiat-Erfahrungen vor 30 Jahren war das ein Masse-Problem. Der Scheinwerfer kriegt Plus über das Kabel, und Minus über die Karosserie. Also ein amateurhaftes Kabel zwischen Scheinwerfer und Masse legen.
Masse-Problem. Der Scheinwerfer kriegt Plus über das Kabel,
und Minus über die Karosserie. Also ein amateurhaftes Kabel
zwischen Scheinwerfer und Masse legen.
Hallo,
was soll das bringen? Wenn die Masse nicht korrekt ist, hat das Birnchen weniger Spannung, brennt dunkler, aber brennt nicht durch. Wenn die Masse schwankend ist, kommt auch nur maximal die normale Spannung am Birnchen an, auch keine reduzierte Lebensdauer.
Gruss Helmut