Hallo,
Man stelle sich vor eine Familie kauft sich ein Haus. Die Eltern der Frau (um die 70) werden gefragt, ob sie nicht für sich das DG ausbauen wollen. Sie stimmen zu und überweisen 10 000 Euro für erste Arbeiten.
Diese werden auch für Fenster, Balkon, anteilige Putzarbeiten verbraucht.
Ein Jahr nach der Entscheidung für den Ausbau merken die älteren Herrschaften, dass ihnen der Ort zu ländlich ist und sie gerne in ihrer Mietwohnung nahe der Stadt wohnen bleiben möchten.
Dass sie das Geld nicht zurück bekommen können ist ihnen klar.
Für die Familie stellt sich nun allerdings die Frage ob da nicht irgendwann im Pflege oder Erbschaftsfall jemand auf die Idee kommen könnte es hätte sich um eine Schenkung gehandelt?
Könnte die Familie irgendwas tun, damit klar ist, dass es sich um eine Fehlinvestition der Eltern gehandelt hat und nicht um einen Bauzuschuss?
Die Entscheidungsänderung hat für die Familie nämlich eher mehr Unkosten produziert anstatt sie mit den Fenstern und dem Balkon in der falschen Ebene einen Vorteil hätten (Dach wurde extra neu gedeckt, Heizung und Solaranlage auf die doppelte Wohnfläche ausgelegt, Elektrik neu verlegt ect). Sie kann mit eigenen Mitteln das DG auch nicht fertig stellen.
Gruß
M.