Hallo,
Was ist wenn ich echt möchte, dass Jemand Aktien von mir
bekommt (übrigens, bis 20.000 € ist es eine Schenkung).
es ist eine Schenkung, wenn es eine Schenkung ist und das ist nicht an Beträge geknüpft. Wenn Du meinst, daß eine Schenkung bis 20.000 Euro steuerfrei ist, hast Du recht, aber es geht ja hier nicht um Schenkungssteuer, sondern um Einkommensteuer, die vermieden werden soll.
kann er mit diesen Aktien handeln, evtl. mehr Geld
erwirtschaften. Wenn dennoch diese Person hat so ein Glück
dass sein Land keine Abgeltungssteuer entstehen lässt
(Luxemburg, Spanien hat weniger, Schweiz, Malta, Griechenland,
also, schon ein paar)… ist es meine Schuld?
Ist es dann „dubios“, wenn dann diese Person mir gleichzeitig
Teil von diesem Geld zurückschenkt? Bitte mal so rechtlich
denken. Vielleicht haben es Vielen von Euch als „Umweg“
verstanden.
Warum solltest Du die Aktien verschenken, wenn es nicht um Steuervermeidung geht? Das ganze dient nur dem Zweck, Dir hier Einkommensteuer zu ersparen. Es gibt für diese Veranstaltung weder subjektiv noch objektiv einen anderen Grund.
Aber rechtlich sehe ich nur die folgende Frage: kann mann
nicht Geld schenken und dann von dieser Person eine Schenkung
bekommen?
Klar kann man, aber wenn das ganze der Steuervermeidung dient, sind halt Steuern nachzuzahlen, wenn es rauskommt. Mal abgesehen davon, daß eine Schenkung, bei der man eine Rückschenkung vereinbart, rein rechtlich schon keine Schenkung mehr ist.
Ich dachte, die „Betrüge“ werden durch die Freibeträge
kontrolliert. Von Fremden kann man nur 20.000 € geschenkt
bekommen.
Das stimmt nicht; für Schenkungen gibt es keine Obergrenze. Nur wird je nach Betrag und Verwandtschaftsverhältnis Schenkungssteuer fällig.
Doch nicht so hohe Beträge wie bei Middelhof, Zumwinkel,
Lehmann brothers und Co! 
Rechtmäßigkeit ist nicht an Beträge geküpft.
Gruß
C.