Guten Tag,
Vorab es handelt sich um eine Fachwerkscheune ca 15x10m. Darin liegt neben einer hobbywerkstatt meines verstorbenen opas, die jedoch zu klein und zu niedrig für mich ist, zahlreiche räume. Von denen hab ich mir einen rausgesuch ca 8mx3m den ich zu einer kleinen hobbywerkstatt ausbauen möchte. Die scheune ist schon komplett mit strom/licht versorgt. Geplant wäre den alten holzboden rauszunehmen und ihn mit osb platten und pvc zu belegen desweiteren wollte ich druckluftleitungen ziehn ein kleines stromnetz (kein starkstrom) legen. Desweiteren will ich die decke von 3m auf 2.5m abhängen 2 Fenster einbauen und das ganze mit styropor dämmen und mit nut/feder bretter verkleiden.
So nun die entscheidende Frage für mich: Benötige ich für diese vorhaben zwingend eine genehmigung?
Hallo J. Eberlein,
ich gehe mal davon aus, dass die Dämmung und Brettverkleidung innen angebracht werden sollen (Achtung-Dampfbremse nicht vergessen), dann brauchst Du keine Genehmigung. Falls doch außen, dann nur eine Genehmigung wenn die Scheune unter Denkmalschutz steht (bei Fachwerk ist das aber fast immer). Bei den Fenstern ist es ebenso, eigentlich keine Genehmigung, nur bei Denkmalschutz. Alle anderen Um- und Einbauten, die Du hier beschrieben hast, gehen niemand etwas an und sind nicht genehmigungspflichtig.
MfG.
Wolfram Damies
Dipl.-Ing.
die Frage ist nicht einfach so zu beantworten, da die Verfügungen der einzelnen Bundesländer recht verschieden sind.
Um nicht schlafende Hunde zu wecken würde ich - befindet sich die Scheune auf dem Land oder in netter Nachbarschaft - einfach mit dem Ausbau beginnen.
Da es sich um kein kommerziell zu nutzendes Objekt handelt und dort auch kein Wohnraum geschaffen werden soll, ist ein Bauantrag dazu - es wird ja hier auch keine Statik verändert – wohl sowieso nicht vonnöten. . .