Schichtmodell

Hallo,

Bin gerade beim „Entwerfen“ eines Schichtmodells und habe dabei etwas Probleme. Vielleicht kann mir ja jemand helfen.

Randbedingungen:

Wir (Spritzgussunternehmen) wollen künftig Mo - Sa 3-schichtig fahren.
Ich habe 4 Einsteller zur Verfügung bei einer Wochenarbeitszeit von 40 Std.
Hat jemand Erfahrungen mit so einem ähnlichen Fall??

Danke im Voraus

Mario

Hallo Mario,

Wir (Spritzgussunternehmen) wollen künftig Mo - Sa 3-schichtig
fahren.

Das heißt also, dass die Maschine 144h/Woche läuft, richtig?
Wenn wir nun bei jeder Schicht 15 min Übergabe einrechnen, dann sind das 148,5 Wochenstunden, die abgedeckt werden müssen.

Ich habe 4 Einsteller zur Verfügung bei einer
Wochenarbeitszeit von 40 Std.

148,5 Wochenstunden auf 4 MA sind 37,125 h je Mitarbeiter und Woche - das würde hinhauen, wenn garantiert keiner krank wird und die Jungs von sich aus auf Urlaub verzichten. Rechnet man nun pro Mann nur 6 Wochen pro Jahr als Ausfall (das dürfte im Metallertarif schon der Jahresurlaub sein, oder?), dann bist du schon über 40 Wochenstunden…

Hat jemand Erfahrungen mit so einem ähnlichen Fall??

Wir hatten bei uns im Rettungsdienst ein Modell, das hier allerdings nicht funktionieren würde. Übertragen wäre das:
A = Mo Früh
B = Mo Spät
C = Mo Nacht
D = Di Früh usw., wobei dann immer A die Ausfallreserve für C wäre und B für D - geht hier aber nicht wegen mind. 11h Ruhezeit.

Bliebe also nur
A = Mo-Sa Früh
B = Mo-Sa Spät
C = Mo-Sa Nacht
D = frei, Ausfallreserve
Folgewoche dann C frei, danach B usw. Ist aber auch kritisch wegen 3x hintereinander (mindestens) fast 50 Wochenstunden.

Alternative: Modell eins und dann einen weiteren MA aus anderem Bereich einarbeiten, so dass er den Springer machen kann…

Gruß,
Claus