Hallo zusammen,
ich bin Schüler an einer Berufsoberschule, wo wir uns gerade wiederholend mit der Kräftezerlegung auf der schiefen Ebene befassen.
Bisher war eine folgende Aufgabenstellung sehr beliebt:
Eine Kiste o.ä. befindet sich auf einer schiefen Ebene. Welche Kraft ist notwendig damit sie eine Person oberhalb der schiefen Ebene hinaufziehen kann? Dabei haben wir bisher immer Normalkraft, Gesamtgewichtskraft, Hangabrtriebskraft und Reibungskraft berücksichtigt.
Jetzt habe ich mich gefragt, wie das ganze Wohl aussieht, wenn die Person nicht oberhalb der schiefen Ebene, sondern darauf steht.
Meine Theorie sieht wie folgt aus:
Auf die Person wirkt genau wie auf die Kiste eine Hangabrtiebskraft, der die eigene Reibungskraft entgegen wirkt. Diese muss größer sein, als die Summe aus Hangabtriebskraft und Reibungskraft der Kiste sowie der Hangabriebskraft der Person, damit die Person die Kiste überhaupt erst zu sich ziehen kann. (Da sie sich sonst quasi „zur Kiste zieht“.)
Ist das soweit korrekt?
Unschlüssig bin ich mir aber vor allem wenn es darum geht, welche Kraft die Person nun faktisch aufbringen muss um die Kiste zu sich zu ziehen und in wiefern diese Kraft von der eigenen Hangabtriebs und Reibungskraft der Person beeinflusst wird?
Danke im Vorraus!
Tero