Huhu, ich bin biostudentin im 1.semester und hinsichtlich physik ziemlich…naja sagen wirmal vorsichtig ahnunglos ;o)
nun muss ich allerdings eine physikkurs absolvieren der übungsblätter un praktika einschliesst. vor einem solchen übungsblatt sitze ich nun und stelle mir folgene fragen, die ich gern an euch physik experten weitergeben möchte und hoffe das ihr mir tipps geben könnt um den zettel wenigstens halbwegs zu lösen:
I Schiefer Wurf
wie berechnet man die wurfweite als funktion des abwurfswinkels ?
für welchen winkel ergibt sich die maximale weite?
wie berechne ich die flugbahn? also also die höhe als funktion der weite?
II Zentripetalkraft
was ist der unterschied zwischen zentripetalKRAFT udn zentripetalBESCHEUNIGUNG ?
ist die formel v²/r ? oder m*v²/r
III
was ist ein reibungskoeffizient in bezug auf reifen und staße ?
wie errechnet man maximales bremsvermögen?
kann man mit breiteren reifen schneller um enge kurven fahren?
…joa…
das sind so die fragen die mir aufgekommen sind beim lesen.
Freu mich über eure tipps
Fee
auch wenn das hier kein hausaufgabenforum sein sollte…
I Schiefer Wurf
wie berechnet man die wurfweite als funktion des
abwurfswinkels ?
da gibt’s ne formel. wenn ich meine facharbeit von vor acht jahren hier hätte, könnt ich sie dir sagen. nur mal soviel: die flugbahn ist eine parabel, wenn du den luftwiderstand vernachlässigst. ansonsten beschreibt er eine ballistische kurve, aber das sollte dich als biologin nicht interessieren
für welchen winkel ergibt sich die maximale weite?
45°. das kriegst du raus, wenn du mit deiner wurfweitenfunktion ne extremwertbetrachtung (ableitungen!) machst.
wie berechne ich die flugbahn? also also die höhe als
funktion der weite?
siehe oben: parabel bzw. ballistische kurve.
II Zentripetalkraft
was ist der unterschied zwischen zentripetalKRAFT udn
zentripetalBESCHEUNIGUNG ?
ist die formel v²/r ? oder m*v²/r
schau dir die einheiten an. bei einer beschleunigung muß m/s² rauskommen. bei einer kraft newton. also m*kg/s².
III
was ist ein reibungskoeffizient in bezug auf reifen und
staße ?
eine zahl, die angibt, wie groß die reibung zwischen reifen und straße ist. es gibt z.b. „rollreibungskoeffizienten“ und „gleitreibungskoeffizienten“.
wie errechnet man maximales bremsvermögen?
hä? was ist mit maximalem bremsvermögen gemeint?
kann man mit breiteren reifen schneller um enge kurven
fahren?
ja, würd ich mal sagen. weil du mit breiteren reifen eine größere reibfläche hast und deschalb eine größere (flieh-)kraft nötig ist, um das fahrzeug ausbrechen zu lassen.
Ich würde sagen: Die maximale Beschleunigung, die durch die Reibung zwischen Reifen und Straße bewirkt werden kann. Wegen F = m * a ist das dann die Reibungskraft dividiert durch die Fahrzeugmasse. Auf ebener Strecke kürzt sich die Masse heraus, es bleibt Reibungskoeffizient mal Erdbeschleunigung.
kann man mit breiteren reifen schneller um enge kurven
fahren?
ja, würd ich mal sagen. weil du mit breiteren reifen eine
größere reibfläche hast und deschalb eine größere
(flieh-)kraft nötig ist, um das fahrzeug ausbrechen zu lassen.
Offenbar ist es tatsächlich so (wozu sonst Breitreifen?), aber aus anderem Grunde. Denn erstens ist die Reibung unabhängig von der Kontaktfläche, und zweitens ist die Kontaktfläche (annähernd) unabhängig von der Reifenbreite. Weiß jemand den wirklichen Grund?
Hi all,
hat man Breitreifen, ist die effektive Breite des Fahrzeugs erhöht. Das bedeutet, das Drehmoment, das beim Kurvenfahren auftritt resultiert in einem geringeren „Kippmoment“
„Ein Besenstiel fällt leichter um, wenn er steht, als wenn er liegt“
Fahrzeuge rutschen meist deshalb weg (und kippen nicht um), da die inneren Reifen mit immer weniger Druck auf der Straße liegen. Die Hauptlast liegt auf den äußeren beiden Reifen.
Beim „Breitreifenauto“ liegt der Vorteil darin, dass alle vier Reifen bei höheren Geschwindigkeiten Kontakt zur Straße halten, und somit mehr Haft-kraft auf den Asphalt bringen…
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kann man mit breiteren reifen schneller um enge kurven
fahren?
Weiß jemand den wirklichen Grund?
hat man Breitreifen, ist die effektive Breite des Fahrzeugs
erhöht.
Kann’s auch nicht sein. Dann würde es ja auch genügen, einen schmalen (und damit günstigeren) Reifen mittels „Unterlegscheiben“ oder entsprechend geformter Felgen weiter nach außen zu verlegen.
Kann’s auch nicht sein. Dann würde es ja auch genügen, einen
schmalen (und damit günstigeren) Reifen mittels
„Unterlegscheiben“ oder entsprechend geformter Felgen weiter
nach außen zu verlegen.
genumi
Tut es aber nur setzen Stabilität und Handhabbarkeit Grenzen.
Mir ist kein anderer Effekt (neben dem optischen Aufwerten) von Breitreifen bekannt.
Kennst Du Stützräder am Fahrrad für 3jährige? Hier wären Breitreifen mal ein neuer Ansatz *G*
Ich glaube, da spielen Oberflächeneffekte zwischen Straße und Reifen eine Rolle. Das Gummi verzahnt sich sozusagen mit dem Straßenbelag und das gibt dem Fahrzeug zusätzlichen Halt. Und dieser Effekt wächst mit der Berührungsfläche