Klar kann ich keine Gewährleistung mehr geltend machen, aber es würde mich doch beiläufig mal die Frage interessiern, ob das üblich ist, daß ein modernes Haus dermaßen schief eingemessen ist.
Es ist ungefähr Baujahr 1990, ich habe es vor vier Jahren gekauft, es hat eine massive Bauweise und hochwertige Ausstattung (alleine das Treppengeländer z.B. wird wohl an die 15.000 Euros gekostet haben).
Aber vieles ist schief. Die angebaute Garage steht um eine Handbreit zu weit hinten, einige Zimmer haben Trompetenform und Gefälle; das geht hier um einen, teilweise mehrere Zentimeter. Es gibt einen Erker in Form eines halben Sechsecks, wie es halt damals Mode war, der ist verdreht um vier Zentimeter. Das Fundament hat eine Anschüttung aus Kies, die mit Randsteinblöcken aus Beton begrenzt ist, und die Linie dieser Randsteine steigt um etwa 1% auf ihrer ganzen Länge an (das Gelände ist völlig eben). Alles will ich jetzt nicht aufzählen; anderes, etwa die Fensterbänke sind im Wasser, es ist nicht geologisch.
Nun, es gab und gibt schon immer gute und schlechte Baufirmen. Und wer weiß, ob das Haus nicht in Eigenleistung und mit eher unfachmännischer Hilfe errichtet wurde.
Üblich und normgerecht (innerhalb der zugestandenen Toleranzen) ist es nicht.
„Tine Wittler“ habe ich in der Suchmaschine geguckt, eine hübsche dralle Blondine, eine Gastwirtin, die auch mal im Fernseh erscheint, hieß es da. Wie könnte sich so jemand um Bauschäden kümmern, für die jede Gewährleistung vertraglich ausgeschlossen ist?
die trapezförmigen Zimmer können auch die Verputzer gewesen sein.
Dank ihres zu gut gemeinten Auftrages von Maschinenputz habe ich in meiner exakt ausgemessenen Küche einen 60 cm Auszug in einen 50 cm Auszug und Sichtblende tauschen müssen…