Hallo
Hier gibt es eine neue Mode.Ein paar kleine Jungs aus dem Dorf machen sich abends den "Spass " und schiessen auf unsere Fenster. In der Front des Hauses ist ein grosses Fenster,( das war früher mal ein Scheunentor )darauf wird geschossen. Und zwar nicht nur mit Plastikkugeln ,sondern auch mit einem Luftgewehr. Eine Scheibe hat schon einen kleinen Einschuss.Die Kugeln liegen in den Blumenkästen.
Meine erwachsenen Söhne haben schon mal zwei Jungs gepackt ,die hier ans Fenster getrommelt und eine halbe Stunde dauergeklingelt haben, (mein Sohn lag in der Badewanne )allerdings haben die nicht geschossen …und haben sie ein bisschen "aus dem Fell geschüttelt ".Dann war eine Zeit lang Ruhe.
Heute ging es wieder los. Wir sassen grade beim Essen.Als wir dann rausgingen ,haben wir die Jungs noch eine Weile gehört ,während sie sich in den Hecken versteckt haben ,dann aber aus den Augen verloren. Sie sind noch kleiner ,also ich denke mal so 12 oder 13 ,den Stimmen nach.
Es nervt gewaltig.Natürlich hab ich jede Menge Verständnis für Jungsstreiche ,aber das geht mir entschieden zu weit.
Was kann man machen ,ausser Bewegungsmelder anmachen ?
Wenn ich sie erwischen würde ,würde ich sie von den Eltern abholen lassen .Aber wir erwischen sie nicht.
Hallo,
ja, es wird immer netter mit den Kids.
Kennt ihr die denn?
Dann könntet ihr dann ja mit den Eltern reden.
Wenn nicht, würde ich zur Polizei gehen und eine Anzeige aufgeben!
Ich finde, wenn Waffen im Spiel sind , hört es gewaltig mit den Späßen auf.
Hallo
Nein wir wissen es nicht wer das ist ,sonst wäre klar ,was zu tun ist.
Polizei finde ich eigentlich sehr krass ,weil die Kids dann schon gleich aktenkundig werden. Ich denke ,sie wissen nicht ,wie schlimm das ist, was sie tun. Aber ein Spass ist es nicht mehr ,das seh ich auch so.Vor allem würde mich interessieren ,woher sie die Waffen haben.
Gruss
Kosmo
[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]
unter 14 passiert denen eh nicht viel, als dass sie von der Polizei bei den Eltern abgeliefert werden. Ich würde auch die Polizei holen. Da begreifen die Kids wenigstens dass sie die Spassgrenze schon weit überschritten haben, das Luftgewehr wird wohl auch eingezogen.
Die müssen scheinbar mal lernen, dass sie auch mit den Konseqenzen ihrer „Scherze“ leben müssen.
Immerhin wird hier gegen das Waffengesetz verstoßen, indem ausserhalb des eigenen umfriedeten Grundstücks rumgeballert wird.
Ausserdem habt ihr dann die Personalien um bei den Eltern Schadenersatz fordern zu können. Am besten ihr schaut mal, wie der wahrscheinliche Fluchtweg von der Hecke verläuft, so dass man der Polizei gleich den richtigen Anfahrtsweg beschreiben kann.
entscheidend ist natürlich die Identifikation der Kids. Ob ihr das selbst organisiert oder staatliche Hilfe sucht, ist dabei zweitrangig. Aber ich halte es für absolut notwendig, daß die „Täter“ mit der Polzei in Kontakt kommen! In meinen Augen ist das wirklich nicht zu krass.
Mit dem Gebrauch von Waffen (auch wenn es „nur“ Luftdruckwaffen sind) ist eine Grenze überschritten, die einen deutlichen Warnschuß erfordert. Sind die Kinder unter 14, wird an ihnen nicht das Geringste hängenbleiben (sofern sie nicht anderweitig oder weiterhin auffällig werden). Sind sie über 14, wird ihnen aber auch das den Lebensweg nicht versauen. Das Jugendstrafrecht ist ausgesprochen stark in Richtung Resozialisierung geprägt (an anderer Stelle wird das oft bedauert, siehe „Crash-Kids“), Kinder bekommen mehr als eine zweite Chance.
Etwas anders sieht es mit demjenigen aus, der die Verantwortung für die Waffe(n) trägt. Er oder sie hat gewaltigen Ärger zu erwarten. Aber da finde ich Mitleid unangebracht…
Dazu noch eine Story:
Ich war unter 14, als ich mit einem „Kumpel“ die Blomben der Sammelbüchsen aufbrach mit denen wir unterwegs waren (Müttergenesungswerk). Nach der Rückkehr erklärten wir die fehlenden Blomben mit einer abenteuerlichen Räubergeschichte von einem Überfall einiger „Halbstarker“…
Die Reaktion von Eltern und Gemeinde war wirklich gut: die Polzei wurde gerufen und Anzeige erstattet. Wir durften unsere Geschichte dann noch mal brav wiederholen.
Wenige Monate später wurden wir erneut getrennt vernommen. Der Beamte hat bei beiden nicht lange für ein Geständnis gebraucht…
Glaub mir, das war wirklich wirkungsvoll!
Gruß Stefan
Nein wir wissen es nicht wer das ist ,sonst wäre klar ,was zu
tun ist.
Polizei finde ich eigentlich sehr krass ,weil die Kids dann
schon gleich aktenkundig werden. Ich denke ,sie wissen nicht
,wie schlimm das ist, was sie tun. Aber ein Spass ist es nicht
mehr ,das seh ich auch so.Vor allem würde mich interessieren
,woher sie die Waffen haben.
Hallo Kosmo,
ich weiss nicht was daran zu krass ist? Und 13-14 jährige sollten schon wissen was sie da tun!
Oft hilft nur noch die Polizei, damit sie „schnallen“, das es kein Spass mehr ist.
Und was ist, wenn das Schissen aufs Tor zulangweilig geworden ist?
Dann ist wohl der Nachbarshund dran…und wie schnell kann ein Schuss mal daneben gehen?
wir hatten in unserem Dorf ähnliche Erfahrungen gemacht, allerdings nicht mit dem Luftgewehr, dafür in der 3. Klasse Grundschule eine Messerattake auf unseren Sohn. Dazu kam 3-4x die Woche Klingelputzen über Jahre hinweg. Wir haben auch erst gedacht, dass das was vorübergehendes ist. Aber Pustekuchen! Die Jungs haben sich richtig herausgefordert gefühlt durch unsere nicht vorhandene Gegenwehr. Als ich nach ca. 4 Jahren mir einen der Rabauken mal nur verbal vorgeknöpft hatte, kam ein paar Tage später dessen Vater vorbei und hat uns bedroht: „Ich schlage dich zu Brei und wenn ich deinen Sohn im Schwimmbad sehe, ersäufe ich ihn…“ und ähnliche Nettikeiten. Wir haben dann Anzeige erstattet (hat den Vater 1500,-EUR gekostet + Rechtsanwaltskosten). Bei weiteren Übergriffen gegen unseren (behinderten) Sohn haben wir dann jedes Mal sofort Anzeige erstattet. Insgesamt noch drei Mal. Seit der Zeit ist jetzt Ruhe vor unserem Haus.
Ich bereue jetzt höchstens, dass ich nicht schon früher die Polizei eingeschaltet habe. Die Jungs brauchen einfach ein paar kräftige (im übertragenen Sinne) auf die Finger. Vorher geben die keine Ruhe.
An deiner Stelle würde ich ein paar Internetkameras rund ums Haus installieren. Kostet ja heuzutage nicht mehr die Welt. Und du hast gleichzeitig Beweise.
Späße und Dummejungenstreiche sind eine Sache, Sachbeschädigung und planvolles Handeln unter Einsatz gefährlicher Werkzeuge eine andere. Ich will den Tätern nicht mal schädigenden Vorsatz vorwerfen, es ist aber offenbar an der Zeit, dass man ihnen klar macht, dasshier ganz massiv die Grenzen eines einmaligen Spaßes oder einer einmaligen dummen Idee weit überschritten sind, und ihr Verhalten von der Gesellschaft nicht länger hingenommen werden wird. D.h. die Polizei ist hier genau der richtige Ansprechpartner. Die reißt den Betroffenen nicht gleich die Köpfe ab, die Ablieferung der lieben Kleinen bei den jeweiligen Eltern mit dem hübschen grünen Auto kühlt aber oft merklich das Mütchen. Und erst recht das ggf. fällig werdende Gespräch mit einem Jugendstaatsanwalt, der dann die potentielle weitere „Karriereleiter“ aufzeigt, wenn solche Dinge erneut passieren.
Kriminologische Studien beweisen ganz eindeutig, dass ein Einschreiten zum frühest möglichen Zeitpunkt die beste Gewähr dafür bietet, Kinder und Jugendliche wieder auf die richtige Bahn zu bringen und alles, was man „durchgehen lässt“ die Gefahr bietet, dass die Betroffenen richtig abdriften. Hierbei darf man insbesondere nicht vergessen, dass es leider mehr und mehr Familien gibt, bei denen die Eltern diese Aufgabe nicht mehr, oder nur noch unzureichend erfüllen. D.h. gerade in solchen Fällen, erweist man den Kinder und Jugendlichen sogar einen ganz wertvollen Gefallen, wenn man so dafür sorgt, dass sich mal das Jugendamt mit den Betroffenen befasst.
Ich bin selbst mal im Referendariat ein halbes Jahr als Vertreter der Staatsanwaltschaft in Jugendsachen über Land gezogen, und habe den „bösen“ Staatsanwalt gegeben, der den „lieben Kleinen“ ins Gewissen reden musste, und habe mehrfach die unterschiedlichen Verhältnisse erlebt, unter denen Kinder und Jugendliche aufwachsen und straffällig werden. Da gibt es genug Eltern, die es nicht mal für nötig erachten, ihre Kinder zu Gericht zu begleiten; andere markieren da den harten Law-and-Order-Typ, der selbst schon längst an seinen eigenen Prinzipien gescheitert ist (sich vermutlich Sozialhilfe erschleicht und nebenbei schwarz arbeitet, …) und nur ganz wenige, bei denen man ein intaktes Elternhaus sieht, und bei denen man sich sicher sein kann, dass es da nur um einmalige Ausrutscher gegangen ist, die auch ohne staatliches Eingreifen in der eigenen Familie adäquat gelöst werden.
Gruß vom Wiz
[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]
Also uns haben in unserem Skiurlaub auch Kids genervt. Allerdings nur mit Schneebällen und sie waren auch etwas jünger. Da es bei mir noch nicht so lang her ist, als ich selbst Streiche gespielt hab( Bin jetz 27), weiß ich aus eigener Erfahrung, es geht nur übers Geld. Einfach mal einen packen(geht schon irgendwie mit erwachsenen Söhnen- sind ja nicht dumm???-) mit einigem Nachdruck den Wohnort rausfinden und mit der rechnung zu den Eltern gehn. Die werden bestimmt nicht selber zahlen, sondern das TG streichen. So würds ich auf jeden Fall machen. Wenn alles nix hilft: zurückschiessen:smile:
Gruß
Sebastian
[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]
Hallo Süße,
beim nächsten Mal:
Nimm eine Kamera mit Blitz, lass sie mehrmals gut sichtbar blitzen, überall ums Haus rum und guck, was danach passiert!
Wenn das nichts hilft, Polizei, wie die anderen schon geraten haben. Den Einschuss im Fenster würde ich auch fotografieren, denn die Scheibe zahlst du, wenn sie beim nächsten Treffer kaputtgeht. Und das wovon??
das habe ich früher mit meinem freunden auch gemacht. war echt nur als streich gedacht, wie böse ein luftgewehr wirkt (und sein kann) war uns nicht klar. als aber die polizei bei uns an der tür schellte (die eltern waren informiert)und im haus nach „der waffe“ suchen wollte, hörte der scherz sofort auf und wir hatten total angst, dass wir jetzt verhaftet würden…
organisert doch mal eine absprache mit der örtlichen polizei, da stecken auch manchmal spassbereite familienväter hinter, die soetwas mitmachen. es reicht vielleicht schon ein besuch eines uniformierten, der zu hause/ oder in der schule über das waffengesetz aufklärt.