Einmal echten Schiffszwieback kosten! - Bei meinem letzten Besuch in Bremerhaven stiess ich in Bäckereien, Brotshops und Delikatessenläden auf ein ungläubiges „Wat?“ - Viele schienen von diesem famosen Gebäck, an dem sich die alten Seebären ihre Zähne wetzten und von dem die Kinder zu Hause nur vom Hören-Sagen wussten, noch nie etwas gehört zu haben.
Frage 1: Kennt jemand einen Hersteller von (echtem) Schiffszwieback, nach althergebrachtem Rezept?
Frage 2: Wer hat schon Schiffszwiebackverpackungen (sehr wahrscheinlich in Blech) zum Verkauf angeboten gesehen?
Der Schiffszwieback scheint also dem beim Militär verwendeten „Trockenbrot“ zumindest zu ähneln. Tatsächlich wird bei der Bundeswehr/BRD noch der sogenannte „Bundesziegel“ ausgegeben. Eine ausführliche Beschreibung der Verpflegung hier: http://treff.bundeswehr.de/data/01_soldat/24_verpfle…
ääääh! wir haben die Dinger Panzerplatten genannt. Sie sind zwar für den Verzehr vollständig ungeeignet, können aber (mit Schuhcreme bestrichen) prima zum Lagerfeuer-Anzünden verwendet werden…
Na jaa - sooo schlecht waren die Panzerplatten nun auch nicht. Mit einer Tafel Milka-Schokolade als Belag haben die wenigstens ganz schön den Magen gestoppt! )
Schlimmer war das EPa „Früchtereis“ - scheint es wohl heute nicht mehr zu geben. Mit dem Zeug hast’e den Feind beworfen! Der reinste ABC-Alarm! )