Schikane, aber Wechsel des Beraters nicht möglich?

Hallo,

die Person, um die es geht, ist gerade aus der 10. Klasse gekommen, hat ihren Realschulabschluss, aber durch Umzug, Schulwechsel, Prüfungen und Depressionen nicht die Zeit bzw. die Kraft gefunden, sich in die Ausbildungssuche hineinzuknien.

Wird deswegen wie gewöhnlich in das naheliegende Jobcenter zitiert, wo die Person schikaniert und beleidigt wird, zu Unrecht, obwohl allen Forderungen nachgekommen wird.
Als die Person mit Begleitung von Eltern zu einem der Termine kommt, verhält die Person sich völlig anders und zuvorkommend. (Eltern können die Person aber nicht dauerhaft begleiten…)
Der Zustand der Person verschlechtert sich dadurch zusehends, nach mehreren Monaten kommt es zur Überbelastung.

Die Person hat einen weiteren Termin; der Berater ist jedoch nicht da. Daraufhin wird die Person zu einem anderen Berater zitiert. Die Person nutzt die Gelegenheit zu fragen, ob es möglich ist, den Berater zu wechseln.
Ihr wird gesagt, nein, da der Nachname mit „H“ beginnt und sie somit bei dem Berater bleiben muss, der für „H“ zuständig ist, egal, wie es der Person dabei geht. Es sei ja alles schon richtig so, die Kollegen seien alle völlig in Ordnung…

Stimmt das? Ist es der Person nicht möglich, den Berater zu wechseln?

Hallo!

Ob es möglich ist und vor allem, „wie einfach“ so ein Berater wechsel möglich ist, kann ich nicht beurteilen. Denke man wird einen langen Atem brauchen um dies durchzusetzen.
Grundsätzlich steht jeden das Recht einer Dienstaufsichtsbeschwerde offen. Wenn die „Person“ allerdings nicht regelmäßig begleitet werden kann und sie somit auch keine Beweise für das Verhalten des Beraters hat, wird das jedoch in diesem Fall sicherlich schwer.

Ich denke es könnte einfacher sein, sie jedes mal zu begleiten, als den Berater zu wechseln (zu versuchen). Es ist ja nicht gesagt, dass dieser sich dann vollkommen korrekt verhält. Gerade wenn er erfährt, dass man gegen seine(n) Kollegen / Kollegin vorgegangen ist.

Viel Erfolg. Manuel.

Hallo!

Ich würde (entschuldigt die banale Schreibweise) einfach ein Steno-Gerät mitnehmen, evtl. sogar eine Kamera, um das aufzunehmen…
Das hat eine Aussagekraft, und man kann es anhand der Aufnahme – wenn man es drauf anlegt – auch vor Gericht mit einer Stimmanalyse vergleichen!!

Soll mal als Tipp angemerkt sein…

Zu dem eigentlichen Problem: Mir ist es nicht bekannt, dass ich meinen Berater (als ich arbeitsuchend war) wechseln konnte, da die nach Buchstaben zugeordnet sind…

illegal
Hallo

Ich würde (entschuldigt die banale Schreibweise) einfach ein Steno-Gerät mitnehmen, evtl. sogar eine Kamera, um das aufzunehmen…
Das hat eine Aussagekraft, und man kann es anhand der Aufnahme – wenn man es drauf anlegt – auch vor Gericht mit einer Stimmanalyse vergleichen!!

Aber wenn man nicht alle Beteiligten vorher gefragt hat, ob sie was dagegen haben, wenn man Aufnahmen macht, dann ist das illegal, und die Aufnahmen dürfen vor Gericht nicht verwendet werden.

(mal abgesehen davon, dass sicher kein Gericht - falls man sowas überhaupt einklagen kann - eine Stimmenanalyse machen würde, wenn es um den Wechsel eines Sachbearbeiters geht. Da muss schon ein Kapitalverbrechen vorliegen, bevor da so ein Aufwand getrieben wird)

Aber eine Begleitperson, die z. B. auch Notizen macht, darf dabei sein, und das müssen auch nicht die Eltern sein. Das kann wirklich irgendjemand sein. Vielleicht gibt es auch jemand beim Jugendamt, der da mitgehen könnte, so eine Art Familienhelfer.

Die Eltern könnten vielleicht mal den Vorgesetzten anrufen, oder besser persönlich mit dem sprechen. Oder auch mal mit dem Sachbearbeiter selber. Vielleicht geht es ja auch die menschliche Art.

Viele Grüße
Simsy

Hallo,

Ich würde (entschuldigt die banale Schreibweise) einfach ein
Steno-Gerät mitnehmen, evtl. sogar eine Kamera, um das
aufzunehmen…

Das ist in Deutschland ohne Zustimmeung der Betroffenen nicht erlaubt!

Das hat eine Aussagekraft, und man kann es anhand der Aufnahme
– wenn man es drauf anlegt – auch vor Gericht mit einer
Stimmanalyse vergleichen!!

Zuviel CSI geschaut?
Das ist mal schon gaaaaar nicht erlaubt in Deutschland!

Soll mal als Tipp angemerkt sein…

Zum nächten Kinofilm?

liebe Grüße
Jasmin

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