Hallo,
aktuell hört man ja von dem Dioxinskandal in Eiern, wo der Anteil an Dioxin knapp 80 mal höher als der erlaubte Grenzwert ist.
Ich esse generell sehr viel Nudeln, Waffeln und durchschnittlich 1 x die Woche Rühreier…insgesamt also viel Eier würde ich behaupten.
Nun wurde bei mir im April 2010 eine Schilddrüsenunterfunktion festgestellt.
Die Dosis von 50mg L-Tyroxin ist mittlerweile auf 150 mg angestiegen (soweit ich weiß ist 200mg das Maximum, das der Körper braucht)
Ich bin 20 Jahre alt und vor einem JAhr gings mir noch blendend.
Ich hab mich nun über die Nebenwirkung informiert und auf folgender Seite:
http://www.heilpraxisnet.de/naturheilpraxis/gesundhe… lese ich dann folgendes unter gesundheitliche Probleme:
immuntoxische Effekte durch Veränderungen der Schilddrüse
Kann da ein Zusammenhang bestehen oder ist das eher unwahrscheinlich?
Grüße
Matthias
Na ja,
im Zusammenhang mit der momentanen Dioxin Verseuchung habe ich auch schon gelesen, dass Dioxin u.a. sehr gefährlich für die Schilddrüse sein soll;
von daher halte ich das für nicht so abwegig.
Moin,
Kann da ein Zusammenhang bestehen oder ist das eher
unwahrscheinlich?
das ist jetzt nicht persönlich gegen Dich gerichtet, aber momentan ist die psychosomatische Komponente in den meisten Fällen um vieles größer als die von Dioxinen.
Gandalf
Naja also wenn ein Grenzwert festgelegt wird, dieser um das gut 80-fache überschritten wird und dem fast 1 Jahr ausgesetzt ist, finde ich Reaktionen darauf gar nicht so abwegig.
Ist aber nur eine Vermutung.
Wollte zunächst wissen, wie die erfahreneren User das einschätzen.
Will nur wegen einer Vermutung auch nicht zum Arzt.
Habe Dir hier eine Passage aus dem Brett "Umwelt & Naturschutz " kopiert (Paul Stoll): „Chlorakne, Leberschäden etc. treten erst auf bei Konzentrationen die zig-Tausend-fach höher sind. Die festgelegten Dioxin-Grenzwerte sind auf Langzeiteinnahme ausgerichtet und haben damit ihre Berechtigung. Im Alltag wirst Du ja noch mit vielen anderen Giftstoffen in kleinsten Mengen konfrontiert, die der Körper ja auch beseitigen muss.“
Udo Becker