Schilddrüsenunterfunktion, Frage zur Behandlung

Hallo,

vor gut über einem Jahr wurde bei mir eine Schilddrüsenunterfunktion erkannt.
Nach der Diagnose hieß es, es ist lediglich vorläufig oder kann dauerhaft bleiben.
Seitdem gehe ich alle 3 Monate zur Blutabnahme um meinen „TSH basal“-Wert zu bestimmen, anschließend wird auf Grundlage diesen Wertes die Dosierung der „L-Thyroxin Henning“-Tabletten herauf- oder herabgesetzt.

Mein letzter Wert war 0,27 und ich wurde von 100 auf 88 Mikrogramm
Levothyroxin runter gesetzt.

Ich zweifle momentan etwas an der Behandlung, da ich zwischen 25 und 100 schon mal alle Dosierungen hatte und es anscheinend auf dauerhaft hinausläuft.

Deshalb meine Frage, ob die Behandlung so ok ist?
Oder gibt es bessere Alternativen?

Danke und Grüße
Matthias

Seitdem gehe ich alle 3 Monate zur Blutabnahme um meinen „TSH
basal“-Wert zu bestimmen, anschließend wird auf Grundlage
diesen Wertes die Dosierung der „L-Thyroxin Henning“-Tabletten
herauf- oder herabgesetzt.

Da beginnt der Fehler schon in der Untersuchung. Eine TSH-Bestimmung genügt beim normalen Patienten. Eine alleinige TSH-Bestimmun bei Unterfunktion jedoch bedarf mehr. Wer sagt denn, daß der Regelkreias noch in Ordnung ist?
Korrekterweise bestimmt man bei einem Patienten mit Hypothyreose unter Medikamenteneinfluß TSH, T3 und T4 (für die sich modern fühlenden fT3 und fT4, auch wenn’s bedeutungslos ist)
In Zusammenfassung dieser Werte ist dann die Dosierung festzulegen.

Grundsätzlich d’accord.

Noch besser wäre es natürlich, die Dosis nach dem Befinden des Patienten zu machen.

Warum sollte man, wenn sich der Patient mit der Dosis X super gut fühlt, daran „rumschrauben“, nur weil ein Blutwert 0,xx von irgendeiner willkürlichen Norm abweicht …

Alternative ??

Nun, ich nehme mal an, es gab vor der Diagnose schon irgendwelche Symptome ? Rein theoretisch dürfte es ohne Medikamente mindestens genauso schlecht werden wie damals. Wobei man Levothyroxin nicht so abrupt absetzen sollte, sondern ausschleichen. Machen kann man das glaube ich immer. Ich denke, zwingen, das Medikament zu nehmen kann einen niemand …

Grüßle

Eric

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Hallo,

Seitdem gehe ich alle 3 Monate zur Blutabnahme um meinen „TSH
basal“-Wert zu bestimmen, anschließend wird auf Grundlage
diesen Wertes die Dosierung der „L-Thyroxin Henning“-Tabletten
herauf- oder herabgesetzt.

Da beginnt der Fehler schon in der Untersuchung. Eine
TSH-Bestimmung genügt beim normalen Patienten.

Da wir alle nicht normal sind, reicht das leider nicht immer.

Korrekterweise bestimmt man bei einem Patienten mit
Hypothyreose unter Medikamenteneinfluß TSH, T3 und T4 (für
die sich modern fühlenden fT3 und fT4, auch wenn’s
bedeutungslos ist)

Ich sehe schon einen Unterschied zwischen fT3 und T3. Manchmal sogar wichtig. Aber das mag mein eigenes Problem sein :smile:

Ingesamt ist alles 3 Monate auf Dauer zu viel…

Liebe Grüsse

anja

Danke für die Antworten!
Dann werd ich diesbezüglich mal Rücksprache mit meinem Arzt halten oder mir gleich einen neuen Suchen, bin da sowieso neu gewessen.

Symptome sind bei mir starke Müdigkeit.
Ich hatte die Medikation vor einem halben Jahr mal für 10 Tage abgesetzt, dann bin ich aber bei der erstmöglichen Gelegenheit eingeschlafen wenn ich meine ca. 11h schlaf nicht hatte :stuck_out_tongue: