Schildläuse?

Hallo ihr Lieben!

Auf meinen Oster/Weihnachtskakteen (sind solche mit Blattgliedern, blühen aber nie zur apssenden Jahreszeit :wink: sind weisse Viecher. D.h. so weisse, längliche Dinger, die aussehen, als hätten sie einen kleinen Panzer, sind aber mit so weissem Zeug drüber, wie Schimmel. Ich weiss nicht, wie ich’s besser beschreiben soll :wink: Wenn man so ein Ding aus Versehen zerquetscht, klebt es.

Was sind das für Viecher, und vor allem, wie werd’ ich sie wieder los??
Die Pflanzen sind übrigens in verschiedenen Zimmern, wandern diese Viecher also?

Liebe Grüsse
Bine *ohne grünen daumen*

Wollläuse?
Nochmal Hallo liebe Bine,

so, wie du die Viecher beschreibst, könnten es Wollläuse sein. Die gibt es in verschiedenen Größen für drinnen und draußen :smile: Sie können kugelrund (Halbkugel) und auch länglich sein.

Sie sind oft schwer zu bekämpfen. Bei Zimmerpflanzen ist es aber möglich, wenn sich der Befall in Grenzen hält.

Ihre schnelle Ausbreitung ist erstaunlich, aber sie mögen nicht jede Pflanze. Der Weihnachtskaktus ist u. a. recht beliebt, auch Miniusambaraveilchen, manche Grünpflanzen und Hortensien.

Wenn die Ausbreitung schlimm ist, muss man leider die stark befallenen Pflanzen vernichten, ehe man nicht mehr Herr über das Problem wird. Fensterbänke reinigen!

Man kann mit einem kleinen Malpinsel jedes weiße Häuflein mit Schmierseife bepinseln, oder man gibt Brennspiritus in einen Eierbecher und betupft wirklich nur die weißen Dinger. Den Pflanzen macht das nichts, aber die Läuse sind gleich weg.

Nun muss man aber immer wieder nach den Pflanzen sehen und nachtupfen, denn einige Viecher halten sich gern in Blattachseln (bei Grünpflanzen) und in den Töpfen an den Wänden und Wurzeln auf.
Wenn man also nicht wochenlang dahinterher sein kann oder will, dann vernichtet man die Pflanze besser, auch wenn die Trennung schwerfällt.

Viel Glück!
Grüße, Renate

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hi loussy,

das sind wahrscheinlich woll-läuse.

ich habe eine seite gefunden, auf der sie schön zu sehen sind:

http://www.onsign.de/pflanzendoktor/bestibla.htm

von „leben die tiere auf der pflanze“ weiterklicken auf „langoval, weiss, gepudert“ .

bekämpfungsmassnahmen werden dort auch gleich mitgeliefert.

Und auch nochmal hallo Renate!

Dem Foto nach, das ich auf dem Link oben sehen konnte, sind es wirklich Wolläuse.

Sie sind oft schwer zu bekämpfen. Bei Zimmerpflanzen ist es
aber möglich, wenn sich der Befall in Grenzen hält.

Also zumindest bei der grösseren Pflanze sind es schon so einige…*seufz*

Wenn die Ausbreitung schlimm ist, muss man leider die stark
befallenen Pflanzen vernichten, ehe man nicht mehr Herr über
das Problem wird. Fensterbänke reinigen!

Hm,d as ist nun die Frage…bei dem kleineren Kaktus würd’s mir weniger ausmachen, ihn wegzuwerfen, aber den grösseren hab ich vor einigen Jahren als Weihnachtsgeschenk von einer lieben Verwandten bekommen…

Man kann mit einem kleinen Malpinsel jedes weiße Häuflein mit
Schmierseife bepinseln, oder man gibt Brennspiritus in einen
Eierbecher und betupft wirklich nur die weißen Dinger. Den
Pflanzen macht das nichts, aber die Läuse sind gleich weg.

Ok, dann werd’ ich das mal versuchen. Hätte ich nur chemisch was machen können, hätte ich die Pflanze wohl schon weggeworfen.

Wenn man also nicht wochenlang dahinterher sein kann oder
will, dann vernichtet man die Pflanze besser, auch wenn die
Trennung schwerfällt.

Mal sehen, ob ich das schaffe :smile:
Schäden die Viecher eigentlich Haustieren, oder bleiben die bei ihren Pflanzen?

Bine :smile:

Hallo Bine,

als uns die Wollläuse heimsuchten (Ausgangspunkt: Usambaraveilchen), habe ich die kleineren Pflanzen (U-veilchen und Kakteen) retten können.
Aber an zwei befallenen Grünpflanzen zeigten sich die Viecher nach jeder Behandlung immer wieder, weil sie sich dort in unzugänglichen Verstecken aufhielten. Um den Rest nicht zu gefährden, habe ich die dann wegwerfen müssen und hatte danach endlich Ruhe.

Die Spiritusmethode mutet vielleicht suspekt an, ist aber sehr sauber und wirkungsvoll. Man braucht die weißen Dinger bloß mit der Pinselspitze (mit Spiritus) zu berühren und schon schmilzt der weiße Wachsknubbel weg - ein regelrechtes Aha-Erlebnis - der Spiritustupfer ist auch gleich verflogen/verdunstet und man muss eben nur regelmäßig kontrollieren, ob sich noch wer wo versteckt hatte. Das geht bei Kakteen recht gut.

Mit dem Pinsel hat man sehr schnell einige weiße Pünktchen betupft. Problematisch sind nur die Pflanzen, an denen sie sich permanent verstecken können, sodass man sie nicht loswird.
Öl oder Schmierseife verkleistert eher die Pflanzen, obwohl man Schmierseife auch wieder abduschen kann.

Habe nie gehört, dass Wollläuse Haustieren schaden, sie sind wohl eher nur eklig. „Meine“ blieben ausschließlich an den Pflanzen, bzw. in den Töpfen.

Wie heißt es so schön: Hallalli = auf zum Jagen!!

liebe Grüße

Renate

Schäden die Viecher eigentlich Haustieren, oder bleiben die
bei ihren Pflanzen?

Nein, zum Glück nicht. Ich habe ja schon einige Jahre in der Gesellschaft von Pflanzen und ihren diversen Krankheiten und Schädlingen verbracht, aber habe noch keinen erlebt, der auf Tiere oder Menschen geht. Nur wenn man sich inmitten einer Schar von Spinnmilben aufhalten muß, juckts schon mal vorübergehend, aber ich hatte auch schon den Verdacht, das ist dann bloß „psychisch bedingt“.