Wir brauchen dringend Hilfe mit unserem Wohnungsproblem: Im Dezember 2008 sind wir in eine Mietwohnung eingezogen. Von Anfang an hatten wir extrem kalte, nahezu feuchte Wände. Wir haben unsere Wohnung nach dem Einzug komplett renoviert und tapeziert. Dabei ist uns aufgefallen, dass die Außenwand unter der alten Tapete bereits großflächig mit einer putzartigen Farbe behandelt wurde. Nachdem wir mit unseren Arbeiten fertig waren und alles schön wohnlich wurde, gab es einen besonders kalten Januar - das Ergebnis: Die Tapeten sind in 2 Zimmern (an den Außenwänden) wieder runter gekommen, die Wände waren regelrecht naß, der Teppich war feucht. Nachdem wir die Tapete abliesen und mit allem heizten was es so gibt (Heizung voll auf, Heizlüfter), waren immer mehr schwarze Flecken auf der Wand zu sehen, die wir zunächst mit Essig, später mit Schimmel-Spray behandelten. Nach langem hin und her hatte unser Vermieter dann endlich zugesagt sich der Sache anzunehmen (daß es vorher bereits vergleichbare Probleme mit Feuchtigkeit gab hat er abgestritten und behauptet wir würden nicht richtig lüften - das macht er heute noch!). Im Februar kam dann endlich ein Handwerker. Dieser sagte, man müsse den Putz abklopfen und das Problem richtig beheben. Unser Vermieter jedoch wollte eine kostengünstigere Lösung und hat genau diese Farbe, die wir bereits auf der Wand endeckt hatten, auftragen lassen - „damit sollte das Problem für die nächsten Jahre gelöst sein“, sagte er. Um die Nässe aus der Wand zu bekommen hatten wir zudem 1 Woche einen Bau-Luftentfeuchter in den betroffenen Zimmern (wir haben jeden Tag etwa 5 Liter Wasser aus dem Behälter gekippt). Im Winter 2008/09 blieb unsere Wohnung dann auch trocken (d.h. der Teppich an der Außenwand war immer noch etwas feucht/ist also nie richtig getrocknet). Trotz allem haben wir die Sache auf sich beruhen lassen und die Wohnung weiter eingerichtet: Einen 3 Meter Schrank im Schlafzimmer aufgebaut (mit genung Abstand zur Wand) und im Arbeitzimmer teures PC-Equipment (für die Arbeit) hingestellt. In diesem Winter trat dann allerdings wieder das selbe Problem auf: Kaum gab es wieder Minus-Grade, ging unsere (neue) Tapete erneut ab und der Teppich wurde richtig feucht. Auch die anderen Parteien im Haus hatten in diesem Jahr das selbe Problem (über und unter uns - wir wohnen im 2. Stock) und beklagten sich über nasse Wände und Schimmel Jetzt hat unser Vermieter endlich Einsicht gezeigt und will das Haus erneut sanieren lassen - Allerdings haben wir nun keine Lust mehr in dieser Bruchbude zu wohnen. Die Tapeten können wieder neu gemacht werden, der Teppich ist im Eimer. Zudem haben wir Angst, dass oben genannter Schrank und die teuren elektronischen Geräte irgendwann kaputt gehen. Wir haben bereits ein herkömmliches digitales Hygrometer im Schlafzimmer, das immer eine Luftfeuchtigkeit zwischen 70 und 90 % an der Außenwand anzeigt (trotz heizen und lüften sinkt der Wert nie unter 70% - Schimmel ist nur eine Frage der Zeit, wenn nicht längst Sporen in unserem feuchten Teppich und unter der Tapete sind). Die Luft ist nicht erträglich - Dauerschnupfen und Husten setzen langsam ein. Die Arbeiten, die nun ausgeführt werden sollen könnten aufgrund der Witterung frühesten in 2 Monaten beginnen und wahrscheinlich wird wieder die kostengünstigte Lösung gewählt - ob das Problem dann in einem Jahr wieder auftritt, bleibt fraglich… Das möchten wir auch nur ungern testen, also: Welche Möglichkeiten haben wir? Mietminderung (wie hoch?), rückwirkende Mietminderung, oder ist sogar eine fristlose Kündigung möglich, da wir am Liebsten sofort ausziehen wollen?? Danke für eine Antwort, wir sind wirklich ratlos…
Also das ist sehr schwierig wir haben das delbe problem gehabt wollten renovieren dann kamm uns schimmel entgegen sind dann nicht in die wohnung eingezogen und der vermieter behält bis jetzt kaution ein. das ganze liegt etzt beim anwalt.
meldet euch doch mal beim mieterschutzbund die können euch dort helfen kostet zwar etwas ist aber günstiger wie ein anwalt und wen es vor gericht kommen sollte stellen die euch einen anwalt.
oder jetzt kündigen und ne neue wohnung für in 3 monaten suchen.
Hallo Janosch,
Schimmel ist immer wieder ein leidiges Thema. Und ich muss hier ganz klar zum Anwalt raten. Man kann bei Schimmelbefall niemals pauschal eine Höhe der Mietminderung sagen, da man das vor Ort begutachten muss. Eine fristlose Kündigung sehe ich als ausgeschlossen an, da keine Akute Gefahr für die Gesundheit besteht. Schließlich ist ja kein großflächiger Schimmel vorhanden.
Mietminderungen können nur ab dem Zeitpunkt der Mängelmeldung geltend gemacht werden, somit ist dieses rückwirkend nicht möglich.
Leider kann ich Ihnen keine andere Auskunft geben und muss Sie bitten, sich mit einem Anwalt in Verbindung zu setzen.
Mit freundlichen Grüßen
Sascha Bielicke
Hallo!
Leider konnte ich erst jetzt antworten,und weiß natürlich nicht,ob das Problem immer noch besteht.
Die genaue Rechtslage kenn ich natürlich nicht,denn wegen solchen Vermietern,gibt es Mieterrechtschutz, den ich zum Glück habe.
Da der Vermieter es nicht auf die Reihe bekommt,das Problem aus der Welt zu schaffen,und schon Gesundheitliche Probleme dadurch vorhanden sind,kann ich mir schon vorstellen,daß man fristlos Kündigen kann.Mietminderung auch.Rückwirkend???Das weiß ich nicht so genau!
Ich wünsche Ihnen, daß Sie recht bekommen,denn ich kenne sowas.Bei mir war es so ähnlich.Es wurden viele Versprechnungen gemacht und nicht eingehalten.Mein Sohn bekamm eine Allergie mehr, zu seinen anderen dazu(nachweislich) und wir minderten unsere Miete deutlich.wir hatten auch noch Heizungsausfall dazu.Am ende zogen wir wieder aus.
Einen angenehmen Tag.Liebe Grüße