Guten Tag,
ich habe folgendes Problem (evtl. sogar ein Thema für den Mietrechtsbereich), unsere Wohnung, 85 m², 4. Stock, 3 Zimmer, hat ein innenliegendes Bad, ohne aktive Lüftung, nur ein Loch in der Wand. Bei Einzug (Mai 08) waren Stockfleck unter der Decke, die wir mit etwas putzen fast weg bekommen haben. Doch der Schimmel kehrte zurück und jetzt wird er immer stärker. Während der Heizperiode ist der Schimmel nicht so stark gewachsen, doch jetzt wo es wieder wärmer ist, wächst der Schimmel wieder stark.
Wir haben uns an unsere Vermieter gewand (mehrfach und über längeren Zeitraum) und nach Mietkürzung wurde Sie auch aktiv und hat uns einen Gutachter geschickt. Dieser hat festgestellt, das unser Lüftungs- und Heizverhalten falsch ist und nun sollen wir die angeblich ungerechtfertigte Mietminderung zurück zahlen und das Bad fachmännisch instand setzen.
Das macht mich stutzig, z.B. wird aufgeführt, das wir Wäsche in der Wohnung trocknen und das die Luftfeuchtigkeit erhöhen würde (keine andere Möglichkeit im Haus), aber in dem Raum wo wir die Wäsche trocknen sind die Wände trocken und keine Spur von Schimmel. Im Gutachten wird aber kein Wort über die fehlende Lüftung erwähnt, hat er eh nicht geprüft, wie sollte er dann.
Und da ich ja auch schonmal als Hausmeister gearbeitet habe, teste ich den Luftzug mit einem Feuerzeug selbst und es ist keine Zikulation der Luft im Bad festzustellen (getestet direkt in der Tür stehend und direkt vor der Lüftung), egal ob Tür offen oder zu, oder Fenster im Rest der Wohnung auf. Was ich noch vermute, was Einfluss hat, im Bad war früher eine Gastherme für Warmwassser, bei uns ist nur ein Gaszähler, da wir Durchlauferhitzer haben. In den Restlichen Wohnungen sind die Thermen noch da und bei denen ist kein Schimmel. Nun mein eigentliches Anliegen, wie ihr das seht. Ist das akzeptabel so, liegt das an unserem Lüftungsverhalten? Lohnt sich der Gang zum Anwalt und anzweifeln des Gutachten?