Schimmelbefall von Silikonfugen der Fenster

Hallo zusammen!

In den 23 Jahre alten Fenstern- keine Thermoscheiben sondern Doppelverglasung, Durchgangswert 1,8 - hat sich in diesem Winter Feuchtigkeit in den Fugen abgesetzt. Trotz sofortigen Trockenreibens und Stoßlüftens haben sich Schimmelpilzsporen in allen Fensterfugen gebildet. Wer ist für die Beseitigung der Schimmelpilzbefallen Fugen und die Erneuerung zuständig. Der Vermeiter oder Mieter?
Danke für die Antworten- Schaddie

Hallo Schaddie,

die Frage ist sehr dürftig mit konstruktiven Daten ausgestattet. Fenster aus Holz oder Kunststoff?, Fugen dauerelastisch und zwar mit nicht resistentem Material?. Auf jeden Fall eine Aufgabe für den Vermieter, einen Sachverständigen einzuschalten, um die Ursachen der Schimmelbildung festzustellen. Wenn sich der Vermieter windet, kein gutes Zeichen. Möglichkeit: Fensterglas neu eindichten, aber mit geeignetem Material!:

MfG

PeterS

Vielen Dank,Peter Schwedler, für die Antwort.

Die Fensterrahmen sind aus Holz und die Silikonfugen wurden seinerzeit von dem Fensterbauer ziemlich unregelmäßig gezogen. Nachdem wir zwei sehr kalte Winter hatten, bildeten sich die Schimmelsporen in allen Räumen an den kalten Fenstern. Wir haben irgendwo gelesen, dass es nicht hilft, die Sporen mit Schimmelex oder so zu entfernen. Ist nach 23 Jahren nicht sowie die Haltbarkeit irgendwie hin? Und muss der Vermieter nicht die Wohnung in ordnungsgemäßen Zustand halten, trotz alterungsbedingten Verschleiß/Verschlechterungen? Wie gesagt, wir lüften (Stoßlüften,Durchzug) regelmäßig alle Räume der 5-Zimmer-Wohnung.
Nochmals Danke für die weitere Beantwortung- Schaddie

Hallo Schaddie,

Nun kommen wir der Sache etwas näher, aber nur etwas. Handelt es sich um Fenster aus Kiefernholz z.B. weiß gestrichen oder Naturholz oder Kunststoff/Metall? Sind die Fenster regelmäßig anstrichmäßig behandelt (gepflegt) worden? Seit 1987 mindestens zweimal. Sind die Fenster schwer gängig in den Wintermonaten? Sind die Fenster zum Teil regenwasserdurchlässig? Die Art der Instandhaltung oder Vernachlässigung bewirkt natürlich auf die Silikonfugen einen ständig erhöhten Feuchteeinfluß und befördert den Schimmelbefall. Natürlich ist zunächst für diese Feststellungen und Untersuchungen der Hauseigentümer verantwortlich. Wenn dann die technisch-konstruktive Ursache feststeht, kann man sagen, ob der Hausdeigentümer verantwortlich ist. Und erst dann kann man darüber nachdenken, ob unzureichendes Lüften vorliegt.

MfG
PeterS

Hallo,
bei rechtlichen Dingen bin ich nicht der richtige Ansprechpartner, daher kann ich Dir da nicht weiterhelfen.
lg, Lois

Hallo, Peter Schwedler,

und Danke für die bisherigen Antworten. Die Fenster sind aus Holz. Keine Ahnung welches genommen wurde. Sie waren weiß gestrichen und bluteten durch die Farbe nach dem Einbau aus. Dazu wurden sie zwei Jahre später von der früheren Eigentümer des Hauses auf ein Gerichtsurteil hin mit ölhaltiger Farbe innen gestrichen, da die dunklen Bohrlöcher noch zu sehen waren und der Anstrich nur einmalig erfolgt war.
Wie gesagt, die Dichtungsfugen haben zum Teil nicht mal 3 Millimeter und sind inzwischen unten und seitlich mit Sporen befallen. Das Haus hat Baujahr 1928 und ist dementsprächend schlecht gedämmt. Die Fenster wurden später eingebaut und nach den zwei harten Wintern obwohl wir die Feuchtigkeit immer rausgewischt und getrocknet haben, alle befallen. Irgendwo habe ich gelesen, dass Fugen und Fenstergriffe nach 15 Jahren nachgearbeitet werden sollten. Unser Griffe lassen sich auch nicht mehr alle richtig runterschließen.
Regen kommt allerdings nicht durch.
Es geht uns auch nur darum, ob der Vermieter bei so einem Befall die Fugen ausbessern muss, um die Wohnung Instand zu halten. Wir hätten die Möglichkeit über ein Schimmelpilznezwerk der Stadt ein Gutachten erstellen zu lassen. Der Vermieter weiß um das Problem, geht aber nicht darauf ein. Wir haben daher vorm, ihm eine Frist zur Beseitigung zu setzen.

Viele Grüße-Schaddie

Hallo, Peter Schwedler,

Hallo Schaddie,

Fenster müssen von außen wasserundurchlässig geschützt sein. Instandhaltung alle 5 Jahre oder später und abhängig von der Schlagregenbelastung aus NW. Die Südost-Seiten sind meist weniger betroffen. Feuchtes Holzwerk wirkt auf die Silikonfugen auch von innen her ein (also vom Holz her). Diese feuchte kann man aber nur vor Ort mittels Meßgerät feststellen. Ganz klar liegt die Verantwortung bei dem Hauseigentümer, wenn meine Vermutungen zutreffen.
Egal zu welchem Zeitpunkt: Wenn Fensteroliven und Fugen funktionsuntüchtig oder auch nur eingeschränkt tauglich sind, ist die Instandsetzung vom Hauseigentümer zu veranlassen unabhängig von einem bestimmten Renovierungs-Intervall.
MfG
PeterS

und Danke für die bisherigen Antworten. Die Fenster sind aus
Holz. Keine Ahnung welches genommen wurde. Sie waren weiß
gestrichen und bluteten durch die Farbe nach dem Einbau aus.
Dazu wurden sie zwei Jahre später von der früheren Eigentümer
des Hauses auf ein Gerichtsurteil hin mit ölhaltiger Farbe
innen gestrichen, da die dunklen Bohrlöcher noch zu sehen
waren und der Anstrich nur einmalig erfolgt war.

Wie gesagt, die Dichtungsfugen haben zum Teil nicht mal 3
Millimeter und sind inzwischen unten und seitlich mit Sporen
befallen. Das Haus hat Baujahr 1928 und ist dementsprächend
schlecht gedämmt. Die Fenster wurden später eingebaut und nach
den zwei harten Wintern obwohl wir die Feuchtigkeit immer
rausgewischt und getrocknet haben, alle befallen. Irgendwo
habe ich gelesen, dass Fugen und Fenstergriffe nach 15 Jahren
nachgearbeitet werden sollten. Unser Griffe lassen sich auch
nicht mehr alle richtig runterschließen.

Regen kommt allerdings nicht durch.

Es geht uns auch nur darum, ob der Vermieter bei so einem
Befall die Fugen ausbessern muss, um die Wohnung Instand zu
halten. Wir hätten die Möglichkeit über ein
Schimmelpilznezwerk der Stadt ein Gutachten erstellen zu
lassen. Der Vermieter weiß um das Problem, geht aber nicht
darauf ein. Wir haben daher vorm, ihm eine Frist zur
Beseitigung zu setzen.

Viele Grüße-Schaddie

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