Schimmelbildung

Hallo,

in einem „Keller-Zimmer“, welches ca. 1m im Erdboden liegt, der Rest über der Erde, bildet sich Schimmel (weißer und komische rote Flecken).

Die Stelle, an der das passiert, ist unterhalb des Fensters. Die Wanddicke ist hier sehr dünn und liegt komplett im Erdboden. An den anderen Außenwänden, die 4x so dick sind, existiert bis jetzt noch kein Schimmel.

Ich nehme mal an, dass dieser durch die Kälte + feuchter Boden (draußen) auftaucht. Hat man da irgendeine langfristig-erfolgreiche Möglichkeit das Einzudämmen? Gelüftet wird eigentlich ausreichend, zumindestens hab ich in keinem anderen Zimmer sonst Probleme mit Schimmelbildung.

Gruß
patrick

Ausgraben, von außen Abdichten und Wärmeisolieren. Alles andere ist dilettantisches Flickwerk.
Liegt auch aufsteigende Feuchtigkeit vor, so kann das zum Problem werden. Zur nachträglichen horizontalen Abdichtung gibt es eine vielzahl Produkte und Verfahren auf dem Markt. Als Laie ist man da schlicht und einfach überfordert. Aber auf jeden Fall mit Kostenvoranschlag und Erfolgsgarantie arbeiten.

vnA

Hallo,

das weiße muss kein Schimmel sein. Es kann sich auch um Salzausblühungen oder Salpeter handeln. Das würde für eine Wand sprechen, die manchmal feucht ist und evtl im Sommer wieder austrocknet. Da könnte man von aussen aufgraben, etwa 10cm dick verschalen und B35 Hydrobeton einfüllen und unbedingt mit einem Betonvibrator (kann man ausleihen, ist nicht teuer) verdichten. Damit wäre Feuchtigkeit vo Aussen zu verhindern. Auf den Hydrobeton kann dann vor dem Verfüllen noch geeignete Wärmedämmung aufgebracht werden. Damit wird dann Tauwasserbildung von innen verhindert, weil die Wandfläche innen nicht mehr so kalt wird, dass sich Tauwasser im Putz bildet.
Wichtig ist auch, dass der k-Wert des Fensters niedriger ist, als der k-Wert der Wand. Dann bildet sich Tauwasser an der Fensterscheibe (und nicht an der Wand), wo es keinen Schaden anrichten kann.

Gruß
schubtil