In einer Chronik las ich ein paar Sätze über eine Schlacht, in der die Römer schon in aussichtsloser Position doch noch gegen die Germanen gewannen.
Wenn ich mich korrekt erinnere müsste dies um 174 n.Chr. gewesen sein. Die Römer hatten kein Trinkwasser mehr und waren eingekesselt als ein Gewitter Regen brachte und ein Blitz Kriegsgerät der Germanen zerstört haben soll.
Kann mir jemand sagen wie diese Schlacht hieß, welches Kriegsgerät da zerstört worden sein soll und wo es weitere Informationen dazu gibt?
Hallo!
Es dürfte sich um die Schlacht gegen die Quaden handeln:
über die „Quadi“ (ein germanisches Volk) findest Du in den Nachschlage- und Nachklickwerken genug Informationen.
Sie standen um die fragliche Zeit in Abhängigkeit zu den Römern, beteiligten sich aber an Germaneneinfällen ins Römische Reich; besonders erfolgreich 169, als sie zusammen mit den Markomannen ein röm. Heer vernichteten. Erst die röm. Gegenoffensive stoppte sie 172, und 173 wurde ein Friede erzwungen. Kaiser Marc Aurel wollte nun aber das Gebiet dort endgültig erobern und eine provincia daraus machen. In diesem Krieg ereignete sich im Jahr 174 das „Regenwunder“:
Ein röm Heer wurde im Kampf mit den Quaden - angeblich durch das Gebet christlicher Soldaten - gerettet.
Schöne Grüße!
H