Hallo zusammen,
INTRO:
Ärzte können lieb und nett sein, und manchmal sogar hilfreich. Aber auch heute noch schottet sich die Schulmedizin so sehr gegen ihre „Verbraucher“ (gern auch „Patienten“ genannt) ab, dasss man von ihr auf manche Fragen gar keine Antwort bekommt (Bevormundung) oder aber eine Antwort, die nahelegt, dass auch die (Schul-)Medizin keinen blassen Schimmer hat, bzw. aus irgendeinem Grund den Verbraucher/Patienten (aus Kostengründen?) lieber dumm sterben lassen will.
FRAGEKERN:
Hat - außer mir - schon mal jemand anderes erlebt, dass die sogenannte CPAP-Therapie gegen Schlafapnoen bei ihm „pradoxe Reaktionen“ auslöst?
Ins Einfache übersetzt:
CPAP-Geräte fahren den Beatmungsdruck hoch, sobald sie erkennen, dass ihr Benutzer trotz erhöhten Atemluftdrucks immer noch Apnoen (Atemaussetzer) oder etliche Hypopnoen (zu flache Atmung) hintereinander hat.
Der erhöhte Atemdruck soll die „obstruktive“ Verengung der oberen Atemwege beseitigen und dadurch wieder Atemzüge ermöglichen. So weit so gut - und funktioniert wohl bei den meisten CPAP-Nutzern ganz gut.
Leider nicht so bei mir.
Ich bin seit mehr als 3 Jahren CPAP-Nutzer und muss feststellen, dass ich mir von Monat zu Monat zunehmend häufiger die Atemmaske schon nach kurzer Benutzungsdauer im Schlaf/oder Halbschlaf vom Gesicht reiße - um dann ohne das Teil weiterzuschlafen. Das ist nicht Sinn und Zweck der Sache!
Da ich selbst aus der Technik/Entwicklung mehr oder weniger „intelligenter“ elektronischer Geräte komme und systematische Untersuchungen unter Veränderung der Parameter für mich eine Selbstverständlichkeit sind, habe ich dies natürlich auch auf mich und CPAP angewandt: Seit mehr als 1 Jahr werte ich selbst jeden Morgen die DETAIL-Daten aus, die das CPAP-Gerät selbst aufzeichnet, nehme die Anzahl der TROTZDEM vorkommenden Apnoen/Hypopnoen zu Kenntnis und versuche sie retrospektiv in Beziehung zu meinem gestrigen Verhalten und prospektiv in Beziehung zu meinem erwarteten heutigen Verhalten zu setzen. (Letzteres deshalb, weil ich mich nach 60 Lebensjahren so gut kenne, dass ich weiß, dass meine inneren Alarmsysteme im Klein- bzw. Stammhirn bereits am Abend vorher hohe Erregung zeigen, wenn sie wissen, dass ich „morgen“ etwas vorhabe, das von mir bewusst oder unbewusst als Stress eingestuft wird.
PARADOX:
Ich vergleiche also seit Monaten die Anzahl der sog. AHIs (Zusammenfassung von Apnoen und Hypopnoen) über den exakten zeitlichen Verlauf in der Nacht mit dem Atemdruck, den das Gerät wählt. Sobald eine kleine Apnoe auftritt, fährt das Ding den Druck langsam höher. Es meint es ja wirklich gut! Aber ich beobachte bei mir die Reaktion, dass, sobald der Druck hochgefahren wird, die Anzahl und auch die Dauer der Apnoen GRÖSSER statt KLEINER wird. Kein Wunder also, wenn mein unbewusstes/vegetatives Lebenserhaltungssystem mir im Schlaf befiehlt: „Reiß’ Dir das Ding endlich vom Gesicht!“
Wer hat eine solche „paradoxe Reaktion“ auf CPAP auch schon mal bei sich oder bei seinen Patienten beobachtet?
