Sag blos, hältst das Wort
eines Politikers für über jeden
Zweifel erhaben? ))))
Aber gar nie nicht!!!
Insbesondere wenn dieses Wort
das Ende eines politischen Gegners
bedeutet?
Erst recht nicht! Allerdings steht ja in diesem Fall nicht mal Aussage gegen Aussage, und selbst dann wüßte ich, wem ich hier mehr Glauben schenken würde…
Btw., woran merkt man, daß Politiker lügen?
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Wenn sie die Lippen bewegen!
Sehe ich etwas anders. Sollte jemand sein Amt dazu nutzen um
Lebenspartner zu bevorzugen, dann hat er bei Bestätigung des
Verdachts zu gehen. Egal ob Homo- oder Heterosexuell.
Sollte sich der Verdacht, in diesem Fall bei v. Beust, jedoch
nicht bestätigen, so macht sich IMHO Schill der üblen Nachrede
oder Verleumdung (keine Ahnung was jurisisch korrekt ist)
schuldig und wäre dann als Innensenator nicht tragbar.
Ciao
Kaj
Der Justizsenator Kusch ist ja nicht der Lebenspartner von Beust. Das schließt nicht aus, daß sie trotzdem eine homosexuelle Beziehung miteinander haben.
Kusch und von Beust haben jedes Recht, dies öffentlich zu leugnen.
Ich vermute aber, daß es stimmt, und Schill wußte es.
Das Dilemma zwischen Privatsphäre und Verquickung von privaten Beziehungen hat Schill geschadet - anstatt daß von Beust jetzt seinen Justizsenator hätte in Pension schicken müssen. Von Beust war wesentlich daran beteiligt, daß die Referentin von Mettbach ihren Dienst quittieren mußte (weil sie eine persönliche Freundin von Mettbach war).
Ich verstehe aber nicht, daß eine Freundin von Mettbach nicht seine Referentin sein soll, wenn sie für das Amt geeignet ist - und genauso verstehe ich nicht, daß ein homosexueller Freund von Beust nicht Justizsenator sein soll, wenn er für das Amt geeignet ist. Allerdings hat von Beust - wie oben gesagt - mit zweierlei Maß gemessen.
Es ist deshalb falsch, daß er Schill entlassen hat. Der eigentliche Skandal ist, daß von Beust aus der Geschichte als Ehrenmann hervorgegangen ist, jedenfalls nach der meinungsführenden Presse.