Schlafen alle? HH: Schill gefeuert

Siehe auch: http://www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,261…

Ups, da war aber jemand für eine Überraschung gut…

MfG Claus

Was ich persönlich schade finde …
… ist, dass die Androhung der Öffentlichmachung eines homosexuellen Verhältnisses (ob es nun existiert oder nicht) einen Politiker beeinflußt. Idealerweise sollte ein Herr von Beust darauf antworten: „Na und? Mach doch, stört ja eh keinen.“

Abgesehen davon finde ich den Hinauswurf völlig OK, wenn es denn stimmt und Schill angedeutet hat, Intimes an die Öffentlichkeit zu bringen. Das ist einfach schlechter Stil, wie hoffentlich auch die Schill-Anhänger einsehen werden.

Gruß,

Myriam

Abgesehen davon finde ich den Hinauswurf völlig OK, wenn es
denn stimmt und Schill angedeutet hat, Intimes an die
Öffentlichkeit zu bringen. Das ist einfach schlechter Stil,

… und ist sher nahe an einem Erpressungsversuch. Ja, der Mann gehört in kein öffentliches Amt!

cu Rainer

Hallo!

… ist, dass die Androhung der Öffentlichmachung eines
homosexuellen Verhältnisses (ob es nun existiert oder nicht)
einen Politiker beeinflußt. Idealerweise sollte ein Herr von
Beust darauf antworten: „Na und? Mach doch, stört ja eh
keinen.“

Wenn ich das richtig verstanden habe, war nicht die Homosexualität das Ausschlaggebende, sondern die angebliche Beziehung zum Justizsenator. Das wäre als auch im Falle einer Hetero-Beziehung prikär gewesen.

Ciao
Kaj

deutlicher
Hallo Kaj,

Wenn ich das richtig verstanden habe, war nicht die
Homosexualität das Ausschlaggebende, sondern die angebliche
Beziehung zum Justizsenator. Das wäre als auch im Falle einer
Hetero-Beziehung prikär gewesen.

Es war folgender Hintergund: Ein Schill-Parteigänger wurde (u.a. von v. Beust) angegriffen, weil er seine Freundin zur (bezahlten) pers. Referentin gemacht hatte. (Wie primitiv und blöd sind eigentlich die Politikernasen?:wink:)

Schill drohte als Retourkutsche das angebliche Verhältnis des Koalitions-Kollegen zu seinem Justizsenator in diesem Zusammenhang aufzugreifen.

Grüße
Jürgen

noch deutlicher
Hallo Jürgen,

Schill drohte als Retourkutsche das angebliche Verhältnis des
Koalitions-Kollegen zu seinem Justizsenator in diesem
Zusammenhang aufzugreifen.

was seltsamerweise im Zusammenhang mit einer homosexuellen Beziehung nach landläufiger Meinung eine Sauerei ist, während das im Falle der (sehr) persönlichen Referentin quasi als notwendige Aufdeckungsarbeit eingeschätzt wurde. Sehr seltsam die Menschen.

Meine Meinung: Wenn da der Verdacht der Begünstigung besteht, hat das geklärt zu werden, unabhängig von der sexuellen Neigung der Beteiligten. Wenn der Obermacker nicht in der Lage ist, mit derartigen Vorwürfen klarzukommen bzw. sie zu entkräften, dann hat er zu gehen und nicht der unflätige Schill.

Gruß,
Christian

Hallo,

Meine Meinung: Wenn da der Verdacht der Begünstigung besteht,
hat das geklärt zu werden, unabhängig von der sexuellen
Neigung der Beteiligten. Wenn der Obermacker nicht in der Lage
ist, mit derartigen Vorwürfen klarzukommen bzw. sie zu
entkräften, dann hat er zu gehen und nicht der
unflätige Schill.

Sehe ich etwas anders. Sollte jemand sein Amt dazu nutzen um Lebenspartner zu bevorzugen, dann hat er bei Bestätigung des Verdachts zu gehen. Egal ob Homo- oder Heterosexuell.
Sollte sich der Verdacht, in diesem Fall bei v. Beust, jedoch nicht bestätigen, so macht sich IMHO Schill der üblen Nachrede oder Verleumdung (keine Ahnung was jurisisch korrekt ist) schuldig und wäre dann als Innensenator nicht tragbar.

Ciao
Kaj

Hallo Christian,

völlig korrekt, was Du da schreibst. Nur war das doch scheinbar nicht der Sachverhalt.
Wenn ich das richtig verstanden habe, hat Schill nicht Aufklärung gefordert und den ‚Beschuldugten‘ zunächst selbst gehört, sondern mit der Öffentlichkeit GEDROHT um persönliche Interessen durchzusetzen. Hätte sein Vorhaben geglückt wäre, hätten wir nie etwas davon erfahren. Wäre Beust an erner Vertuschung gelegen gewesen, hätte er sich erpressen lassen und in die Hände von Schill begeben.

Ein ‚Politiker‘, der mittels Erpressung seine persönlichen Interessen durchsetzen will gehört nun aber wirklich gefeuert!

cu Rainer

[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]

Hallo Jürgen,

was seltsamerweise im Zusammenhang mit einer homosexuellen
Beziehung nach landläufiger Meinung eine Sauerei ist, während
das im Falle der (sehr) persönlichen Referentin quasi als
notwendige Aufdeckungsarbeit eingeschätzt wurde. Sehr seltsam
die Menschen.

Meine Meinung: Wenn da der Verdacht der Begünstigung besteht,
hat das geklärt zu werden, unabhängig von der sexuellen
Neigung der Beteiligten. Wenn der Obermacker nicht in der Lage
ist, mit derartigen Vorwürfen klarzukommen bzw. sie zu
entkräften, dann hat er zu gehen und nicht der
unflätige Schill.

Gruß,
Christian

Moin,

ich glaube, da hätten beide (von Beust und Schill) früher in ihren Reihen sauber machen müssen. Nun ist es zu spät. Der Schill hätte Mettbach und Wellinghausen rausschmeissen müssen, von Beust den Dr. Kusch.

Der ganze Beziehungskram ist doch nur „Stellvertreter-Kriegsschauplatz“ der übleren Sorte…

Klingt, als ob der Filz in Hamburg genauso schlimm oder schlimmer ist als zu SPD-Zeiten. Ist das eigendlich ein Automatismus, dass sowas nach 1-3 Jahren des Regierens auftritt ? :wink:

Gruß
Don

Ein ‚Politiker‘, der mittels Erpressung seine persönlichen
Interessen durchsetzen will gehört nun aber wirklich gefeuert!

Genau, wenn so ein „Saubermann“ von Ungereimtheiten bei seinem Koalitionspartner erfährt, sollte er Abhilfe verlangen, oder die zuständigen Stellen (Staatsanwaltschaft) informieren, aber nicht diese Information als Unterpfand für den eigenen Dreck am Stecken verwenden.

LG
Stuffi

Genau so …

… habe ich das gemeint. Danke.

cu Rainer

unglaubwürdig.

Ein ‚Politiker‘, der mittels Erpressung seine persönlichen
Interessen durchsetzen will gehört nun aber wirklich gefeuert!

Glaubst du ernsthaft, dass ein Mensch, der in
der Lage ist, eine doch nicht all zu kleine Partei
auf die Beine zu stellen, so blöd sein kann,
die Konsequenzen einer nicht haltbaren Erpressung
zu riskieren?

Welche Beweise gibts für den Erpressungsversuch?

Die Aussage eines politischen „Todfeindes“ von
Schill?

Ich zweifle an der Erpressungsbehauptung.

Gruss, Marco

Welche Beweise gibts für den Erpressungsversuch?

Hallo,
bisher habe ich nicht gelesen, daß Schill das bestritten hat. Daher muß ich vermuten, daß es stimmt.
cu Rainer

Ein fehlendes Dementi als „Beweis“ für die Schuld
oder auch nur als starkes Indiz für diese zu werten,
halte ich für gewagt.

Gruss, Marco

P.S. Apropos, damit da keine falsche Meinung
aufkommt: Ich will nur an der Erpressungsbehauptung
zweifeln, eine Aussage über den politischen Standpunkt
von Herrn Schill ist damit nicht verbunden!

[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]

unglaubwürdig?
Hallo,
Beweisen muß ich das auch nicht, denn erstens habe ich geschrieben:
‚Wenn ich das richtig verstanden habe, dann …‘
und zweitens (Text aus der Website kopiert):


Schill selbst sagte auf einer Pressekonferenz nach seinem Rausschmiss, er sei von der Situation völlig überrascht worden. Es habe keinen Grund gegeben, von Beusts Homosexualität an die Öffentlichkeit zu bringen. Es sei allerdings legitim gewesen, ein offenes Gespräch unter Duzfreunden zu führen. Der Bürgermeister habe mit Kusch in einem homosexuellen Verhältnis gestanden. Dieses Verhältnis bestehe fort. Schill betonte: „Ich habe nichts gegen Homosexuelle.“

Schill läßt sich da doch offensichtlich nur über Herrn v. Beust aus, bestätigt das Gespräch und stellt den Inhalt nicht in Frage.
Genau können das nur zwei Personen wissen. Vermuten darf ich viel, nur beschuldigen darf ich niemanden, was ich auch nicht vor habe.

Beust als unglaubwürdig zu bezeichnen ist auch nicht so ganz fein.
Wie kommst Du darauf, daß der lügt und Schill ein Unschuldslamm ist?
Dafür gibt es doch noch weniger Anhaltspunkte.

(Ich gebe zu, daß mir Schill politisch unsympatisch ist. Ich bin SPD-Mitglied :smile:)

cu Rainer

Na ja…
Hi
Also wenn ich mich da an die berüchtigte Schill-Rede zu den Flutopfern im Bundestag erinnere…

Da wundert mich bei dem Kerl nichts mehr!

Grüssle
Mike

Zweifel, nicht Sicherheit,…
Ich habe Zweifel an der Aussage Beusts geäußert,
nicht behauptet es wäre *sicher* dass er gelogen
hat.

Auf Grund von Aussagen, die ganz offensichtlich
nicht belegt oder widerlegt werden können,
also *zweifelhaft* sind, eine Karriere
zu vernichten, verletzt mein Rechtsemfpinden,
insbesondere den Grundsatz:
„Im Zweifel für den Angeklagten“

Gruss
Marco Haschka

Hallo,

„Im Zweifel für den Angeklagten“

OK, Du hast mich überzeugt. Ich muß Dir zustimmen.

cu Rainer

Anmerkung
Hallo,

„Im Zweifel für den Angeklagten“

Genau, nur im Zweifel…

Axel

Hallo,

„Im Zweifel für den Angeklagten“

Genau, nur im Zweifel…

Axel

Sag blos, hältst das Wort
eines Politikers für über jeden
Zweifel erhaben? :smile:))))

Insbesondere wenn dieses Wort
das Ende eines politischen Gegners
bedeutet?

Gruss, Marco