Schlafen im eigenen Bett

…wie schaffe ich es, dass Sohnemann (2,5) im eigenen Bett schläft???
Einschlafen im eigenen Bett (im Kinderzimmer) ist kein Problem, wenn ich (oder Papa) auf dem Boden sitzt oder liegt, bis Sohnemann eingeschlafen ist. So zwischen 23.00 h und 3.00 h heisst es aber: „…Maaaaaamaaaaaa…“ und er landet wieder im Eltenbett. Manchmal schlafe ich dann auf einer Gästematratze im Kinderzimmer, dann ist das durchschlafen im Kinderbett auch kein Problem - nur nicht alleine…
Wie handhabt ihr das so???

Hallo MuttiB,
genau wie du! Unsere Junx sind inzwischen 9 + 11 und kommen immer noch gelegentlich mitten in der Nacht (meistens wenn sie sich ein bissel krank fuehlen, oder irgendwas sehr Aufregendes am Tag davor passiert ist). Solange nur einer allein kommt, ist unser Bett gross genug. :wink: Es ist nicht jede Nacht, und ich finde das nicht falsch. Irgendwann wollten wir da auch mal haerter durchgreifen und bekamen zur Antwort: Ihr schlaft ja auch nicht allein…
eben!
Je aelter sie werden, desto seltener kommt’s vor.

In 5 Jahren (wahrscheinlich eher in 2) werden sie mir den Vogel zeigen, wenn wir, z.B. weil Besuch da ist, zusammenruecken vorschlagen werden…
Tschuess, Elke

Hallo MuttiB,

gelegentliche nächtliche Besuche im Elternbett seh ich nicht so problematisch, wenn das Bett groß genug ist. Ich brauch selber meinen Schlaf und hab echt keine Zeit, nachts irgendwelche erzieherischen Maßnahmen zu ergreifen. Inzwischen ist mein Jüngster (gerade 4) soweit, daß er nach Alpträumen (oder wenn er krank ist), für eine Weile in mein Bett kommt und sich dann selber wieder trollt. „Ich will jetzt schlafen, ich geh wieder in mein Bett“.
Aber nervt Euch Euer Einschlafritual gar nicht ? Was macht denn ein Babysitter ? Was ist, wenn Ihr krank seid ? Allein-Einschlafen-Können kann man prima üben . Könnte auch die nächtliche Geschichte entspannen.

Verschlafenen Grüße

Heike

Hallo,

um ein ähnliches Anliegen ging es schon vor wenigen Wochen in diesem Brett. Nämlich, dass Kinder das Einschlafen tatsächlich erst lernen müssen. Mit ein wenig Konsequenz, Ruhe und Einfühlungsvermögen kann man das in kurzer Zeit „hinbekommen“.

…wie schaffe ich es, dass Sohnemann (2,5) im eigenen Bett
schläft???

Hier stellt sich mir die Frage, warum Du es schaffen willst. Stellt es für Dich (Deinen Mann) eine Einschränkung, ein Problem dar, dann solltet ihr beherzt zur Tat schreiten, um das Ganze abzustellen. Es gibt auch gute Literatur dazu.

Einschlafen im eigenen Bett (im Kinderzimmer) ist kein
Problem, wenn ich (oder Papa) auf dem Boden sitzt oder liegt,
bis Sohnemann eingeschlafen ist.

Meine ganz-ganz persönliche Meinung: Hier würde für mich der Spaß aufhören. Aber jeder hat da natürlich seine eigenen Grenzen.

So zwischen 23.00 h und 3.00
h heisst es aber: „…Maaaaaamaaaaaa…“ und er landet wieder
im Eltenbett. Manchmal schlafe ich dann auf einer
Gästematratze im Kinderzimmer, dann ist das durchschlafen im
Kinderbett auch kein Problem - nur nicht alleine…
Wie handhabt ihr das so???

Mein Sohn hat ungefähr bis zu seinem dritten Lebensjahr bei mir im Bett geschlafen. Das heißt, er ist da eingeschlafen, und irgendwann bin ich dann dazugekommen… Aber ab dann wurde es mir zu unruhig, er drehte und wendete sich ständig, sodass ich regelmäßig aufwachte, nicht mehr einschlafen konnte, also meine eigene Lebensqualität ziemlich eingeschränkt wurde. Da habe ich ihn dann an sein Bett gewöhnt, im Sinne von: Du bist ja jetzt schon ein Großer! und ähnlich. Ein Nachtlicht blieb an, eine Geschichte wurde vorgelesen, Gute-Nacht-Kuss und raus. Bei Protest bin ich wieder leise rein, Kind beruhigt, aber konsequent beim Wunsch geblieben, doch in mein Bett krabbeln zu dürfen… Nach kurzer Zeit (eine Woche??) war das Ganze kein Drama mehr!

Heute ist er neun, und manchmal (ganz selten) kommt er mitten in der Nacht noch zu mir, weil er einen schlechten Traum hatte. Das ist dann aber auch für mich okay!!

Alles Gute
Jana

Hallo,
es scheint ja so, dass euer Sohn euch gut im Griff hat :wink: .

Es wird jetzt einiges an Arbeit und Geheule auf euch zukommen, aber da müsst ihr durch, wenn ihr mal wieder alleine schlafen wollt.

Zu erst sollte es ein festes Ritual (und eine feste Zeit)geben: so etwa Toilette, Zähne putzen, umziehen, Gute-Nacht-Geschichte, knuddeln, Bett und dann raus aus dem Zimmer. Evtl. eine kleine Lampe (so für die Steckdose) leuchten lassen.
Auf ein Schreien und Rufen nicht sofort reagieren. Dann auf keinen Fall aus dem Bett herausholen, sondern beruhigen (kein großes Licht!!), streicheln - und wieder raus. Die Abstände, bevor ihr wieder herein geht sollten von mal zu mal länger werden. (Ich sagte ja: es ist mit Arbeit verbunden)
Wenn das Kind dann schläft (und das wird es irgendwann) habt ihr den ersten Teil hinter euch (für diesen Abend - am nächsten beginnt das Spielchen wieder von vorn).
Wenn dann nachts jemand ruft: hingehen, beruhigen, liegen lassen (oder hinlegen) bitte bitte nicht aus dem Bett herausholen.
Auch auf weitere Rufe mit immer längeren Pausen reagieren - ruhig mal weinen lassen (klingt schlimm, aber sonst lernt der Junge: wenn ich weine bekomme ich was ich will)

Es wird ein bis zwei Wochen dauern, bis dann alles seine ruhigen geregelten Bahnen geht. Aber so hat es bei uns geholfen.
Ansonsten steht alles Wichtige schon unten.

Gruß
HaWeThie

PS: Auch in WWW ist es üblich, Anrede und Gruß zu benutzen
(auch auf die Gefahr hin, jetzt schulmeisterlich zu wirken)

[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]

Hallo Barbara,

irgendwie glaubt man als Eltern immer, dass sich solche Verhaltensweisen der Kinder bis in alle Ewigkeit hinziehen werden. Ich habe inzwischen begriffen, dass es sich immer nur um Phasen handelt. Meine Söhne kamen auch ins Bett gekrochen. Schlechte Träume etc. - das kommt halt in dem Alter einfach öfter vor. Wir haben sie dann zeitweise (meistens nicht mal ne Stunde) in unserem Bett zur Ruhe kommen lassen und dann im Schlaf in ihr eigenes Bett zurückgetragen. Das kurze Aufwachen dabei haben sie meistens kaum bemerkt und bis zum Morgen weiter in ihrem Bett geschlafen.
Irgendwie fehlt einem später sogar etwas, wenn keiner mehr kommt.

Für das Einschlafen hätte ich den Tipp, ein kleines Lied oder eine Gute-Nacht-Geschichte und die Kinderzimmertür einfach nur anlehnen und nicht ganz schließen. Viele Kinder können so besser einschlafen und sind somit auch nicht so lärmempfindlich.

Gruß Simona

@Simona [slightly off topic]
Hallo Simona,
deine Bemerkung, dass einem spaeter was fehlt, wenn niemand mehr kommt, hat mich an eine Kinderkrankenschwester denken lassen, die unserer Elterngruppe mal einen Vortrag gehalten hat. Ein ziemlich aufgeregter Vater moserte ueber seine Frau rum, die das Kind verwoehne, das jetzt schliesslich schon 18 Monate alt sei und manchmal (!) nachts noch ins Bett der Eltern wolle und seine Frau mache da mit!!
Die Antwort der Kinderkrankenschwester klingt mir heute noch in den Ohren: „Jetzt ist sie 18 Monate alt – wenn sie erst mal 18 Jahre alt ist, werden Sie froh sein, wenn Sie wissen, in welchem Bett sie in der Nacht schlaeft!“

Viele Gruesse, Elke

…wie wahr!!!owT

…wie schaffe ich es, dass Sohnemann (2,5) im eigenen Bett
schläft???

ist das denn so schlimm? stoert es dich? wenn nicht, dann wuerde ich mir keine sorgen machen. das sind phasen und die gehen vorueber. oder hast du schon mal einen pupertierenden im bett der eltern schlafen sehen? :wink:

gruesschen
india

Einschlafen im eigenen Bett (im Kinderzimmer) ist kein
Problem, wenn ich (oder Papa) auf dem Boden sitzt oder liegt,
bis Sohnemann eingeschlafen ist. So zwischen 23.00 h und 3.00
h heisst es aber: „…Maaaaaamaaaaaa…“ und er landet wieder
im Eltenbett. Manchmal schlafe ich dann auf einer
Gästematratze im Kinderzimmer, dann ist das durchschlafen im
Kinderbett auch kein Problem - nur nicht alleine…
Wie handhabt ihr das so???