Hallo,
Die letzte Woche hab ich nur pro Nacht ca. 5 Stunden schlafen können. Dann am Sonntag wurde es noch schlimmer, sodass ich am Tag total verplant war und ich nicht mehr richtig klar denken konnte. Am Montag. Meine Eltern wussten nicht, was sie machen sollen und haben nen Arzt gerufen. Der hat die Lage aber scheinbar nicht ganz richtig beurteilt, denn er hat mich in eine Psychatrische Anstalt gebracht. Nunja ich hab ihm erzählt, dass ich bis August ziemlich viel gekifft hab, aber seitdem nur noch einmal pro monat(ca.). Da ich in der nacht total aufgelöst war hat der wohl gedacht ich hab ne psychose und hat mich dahin überwiesen. Das hab ich da aber alles nicht so mitbekommen. Am nächsten morgen hab ich das dann gemerkt und die Ärtze da haben mich nochmal untersucht und mich wieder rausgelassen und mir 2 Tabletten Zopiclon gegeben. Die eine hab ich gestern abend genommen, aber trotzdem konnte ich nur wenig bzw. sehr unruhig schlafen. Dann war ich heute beim allg. Arzt und der hat mich zum neurologen geschickt.
Und nun wollt ich wissen, ob man irgendwas zur beruhigung tun kann. Denn ich kann nicht klar denken, die einfachsten sachen machen schwierigkeiten.
Es wäre echt nett, wenn jemand rat weiß
Hallo,
Es wäre echt nett, wenn jemand rat weiß
Das solltest du mal probieren.
Hi!
Soweit ich weiß, leiden viele zunächst an Schlaflosigkeit, die davor noch viel gekifft haben. Wahrscheinlich mußt du dir erst wieder neue Entspannungsrituale angewöhnen… versuch mal, was dir gut tut, Abendspaziergang, ein Tee mit Lavendel oder anderem Beruhigungskraut (guck mal in der Drogerie), ein entspannendes Bad, vielleicht auch alte Hörspiele neu entdecken (mein Freund liebt die zum Einschlafen). Vor allem würde ich jedes Mal dasselbe Ritual einhalten, dann stellt sich nach einer gewissen Zeit der Körper allein durch das Ritual auf Schlaf ein. Du schreibst, du kannst nicht klar denken, wenn das nach dem Medikament war, kann es sein, daß es daran liegt. Oder kannst du generell zur Zeit nicht klar denken? Im Urlaub bin ich tagsüber viel unterwegs gewesen, so daß ich abends dermaßen erschöpft war, daß ich sehr schnell und tief einschlief. Vielleicht hilft dir auch Sport, aus meinem Bekanntenkreis von früher weiß ich noch, daß man sich nicht viel bewegt, wenn man viel kifft (soll kein Angriff sein). Vielleicht braucht dein Körper die Bewegung, um ausgelastet zu sein. Das setzt zusätzlich Endorphine frei, Glückshormone, die tun dir sicherlich auch gut. Warum warst du so aufgelöst in der Nacht? Ging dem ein Ereignis voraus?
Viele Grüße und hoffentlich eine gute Nacht,
Melanie
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Hallo!
Ich habe zwar nie gekifft, hatte aber auch mal solche Schlafprobleme. Wichtig ist, dass du dich nicht zum schlafen zwingst. Wenn du nicht müde bist, dann lieg nicht im Bett herum. Das Bett ist zum Schlafen da und nicht zum wach drin herum liegen. Tu einfach irgendetwas was dir gerade einfällt. Ein Buch lesen, spazieren gehen … . Erst wenn du richtig müde bist und dir die Augen schon zu fallen ins Bett gehen. Sobald du dann wieder wach wirst gleich aufstehen. Versuche aber nur zu schalfen wenn es auch nacht ist. Also erst einmal Mittagsschläfchen weg lassen.
Viel Bewegung an frischer Luft wirkt wunder.
Tara
Jo, da war am letzten wochende was, das wahrscheinlich der Auslöser war. Das hab ich auch meinen Eltern erzählt, aber die sind jetzt so auf die Drogen fixiert, dass sie glauben das ist das Problem.
Die in der Psychatrie meinten auch, dass so extreme Schlafstörungen normalerweise nicht durch Cannabis oder Alkohol entstehen.
Das hab ich meinen Eltern gesagt, aber die glauben jetzt ich lüge.
Ich glaub mal, dass es ne Depression ist, weil meine Symptome genau denen entsrpechen.
Hallo Robert,
das war Tara geschrieben hat, dass du dich nicht ewig wach im Bett wälzen solltest, ist schon richtig. Trotzdem solltest du aber einen bestimmten Schlafrythmus entwickeln. Und auch, was Melanie schon geschrieben hat. Am Tag viel Bewegung, frische Luft usw. damit du am Abend auch müde bist. Dann dein „Einschlafritual“ (Entspannungstee, Badewanne, was auch immer) und zwar immer um die gleich Zeit. Und danach gleich ins Bett.
Wenn du dann aber nicht schlafen kannst, also nach ca. einer halben Stunde immer noch wach bist, dann steh wieder auf. Wenn du merkst, dass dir viel zu viele Gedanken im Kopf rumgehen, um schlafen zu können, setzt dich hin und schreibs auf. Nach Möglichkeit aber nicht zu lang. Vielleicht 15 Min. Wenns nicht die Gedanken sind, sondern du einfach noch nicht müde bist, mach was anderes, lies ein Buch, oder geh nochmal kurz spazieren. Dann leg dich wieder ins Bett.
Das wird natürlich alles eine Weile dauern, bis es Wirkung zeigt. Du musst durchhalten. Deinen Rythmus einhalten. Dabei ist auch wichtig, dass du immer zur gleichen Zeit aufstehst. Auch keine Ausnahmen am Wochenende, weil man weggehen will.
Ein paar allgemeine Tipps wären noch, dass es nicht zu warm im Schlafzimmer sein sollte. Und dass du gut und bequem liegst. Also auf die richtige Matratze und so achten.
Wenn das alles nichts hilft, auch nach einigen Wochen nicht, könntest du mal in ein Schlaflabor gehen. Vielleicht gibts ja sowas in deiner Nähe.
Gruß
Michaela
Danke für die ganzen Tipps. Ich werd es mal probieren. Das Problem ist auch, dass ich momentan noch krankgeschrieben bin (für diese Woche) von der Schule und tagsüber nicht weiß, was ich machen soll.
Ich geh ja dann demnächst auch zum Neurologen, aber wenn ich dem das mit den Drogen erzähle, könnte es passieren, dass er meine Schlafstörung darauf zurückführt und alles weitere, was ich ihm erzähle, ignoriert. Ich hab Angst, dass der mir wieder ne Psychose anhängt und mich wieder in die Irrenanstalt schickt. Sollte ich da nochmal landen, würde ich jede Hoffnung verlieren, da nimmt nämlich keiner ernst, außerdem waren die Schlafbedingung unerträglich. Eine kalte Krankenhaus atmosphäre und die Leute reden mit einem, als wüsste man nicht mehr was man tut. Ich bekomm diese Gedanke an diese Nahct nicht mehr aus meinem Kopf.
Es ist nun so, dass ich immerhin gestern halb 11 einschlafen konnte, aber ich bin morgens gegen 6 nervös aufgewacht und mich verrückt gemacht, dass ich die Schule nicht schaffen könnte und ich heute den ganzen Tag wieder nur sinnlos in der Wohnung rumlaufe ohne wirklich zu wissen, was ich machen soll. Das Schlimmste ist, dass meine Mutter diese ganze Schlafproblematik ausschließlich aufs Kiffen zurückführt.
Hallo nochmal,
dass du von der Schule krankgeschrieben bist, musst du positiv sehen, und für dich nutzen. Du solltest eben nicht gelangweilt daheim rumsitzen. Das is klar, dass du dann schlecht schläfst. Geh raus, an die frische Luft. Verschaff dir nen klaren Kopf. Denk über das nach, was dich beschäftigt. Und wenn du abends nach Hause kommst, schreib alles nochmal auf. Schreibs dir von der Seele. Dann musst du nachts im Bett nicht drüber nachgrübeln. Bleib auf keine Fall den ganzen Tag daheim, vorm PC, oder vor der Glotze!
Das mit dem Neurologen, ich glaub du solltest schon ehrlich zu ihm sein, und auch von deinem Drogenproblem erzählen. Ein guter Arzt zieht bestimmt alle Möglichkeit in Betracht. Er kann dir aber nur helfen, wenn du ihm alles erzählst. Das der eine Arzt dich gleich in die Psychatrie gesteckt hat, war blöd. Aber es sind nicht alle Ärzte so!
Gute Besserung
Gruß
Michaela
Ok, ich geh gleich zur Bücherei und hol mir Bücherei und guck mal nach Büchern zur Entspannung gucken und heute später joggen gehen. Ich hab eben beim Neurologen angerufen und die Schwester meinte ich wäre da eigentlich nicht richtig mit Schlafproblemen. Naja, ich hab morgen um 12.45 nen Termin.
Nochmal danke für die Hilfe.
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Hallo!
JA es ist Mist, wenn man gleich abgestempelt wird. Schaffst du es nicht komplett mit dem Kiffen aufzuhören? Würde alles, was mit Kiffen zu tun hat aus dem Zimmer verbannen und so meiner Mutter das Gegenteil beweisen. DU könntest doch etwas für die Schule tun, oder? Frag doch mal einen Klassenkamaraden, was für Stoff ihr gerade durchnehmt. Den kannst du dir doch Zuhause alleine anschauen. Dann klappt das auch mit der Schule.
Ich glaube eher, dass diese Vorurteile deiner Eltern und der anderen Menschen um dich herum ( Ärzte etc. ) dich so sehr beschäftigen, dass du deswegen nicht schlafen kannst. Hinzu kommen noch die Sorgen mit der Schule. Vielleicht wäre da auch ein Gespräch mit einem Psychologen ratsam, um dem auf den Grund zu gehen.
Tara