Schlafmittel Dosierung

Hallo!

Ich habe hier, aber auch anderswo immer wieder Fragen über die Mengen an Schlafmittel gesehen und die Antworten gelesen, diem man brauchen würde, um -wie einer schrieb- „abzutauchen“, also in eine Art Trauland zu gelangen.

Und immer wieder gan es Warnungen, dass selbst rezeptfreie Mittel einerseits süchtig machen können, andererseite bei hohen Dosen unangenehme Schäden für den Körper bweilenkönnten, man schlimmstenfalls sogar zum Toden kommen könnte.

NUN - ich frage mal ungekehrt (im Grunde ähnlich, wie der o.g.): Wieviel von rezeptfreien Mittel kann man denn einnehmen OHNE diese unangenehmen Folgen?

Ich habe einige gängige Mittel probiert, in der vorgeschrieben Dosis. Da haben sie rel. schnelles Einschlafen bewirkt, sonst nichts.

Ich habe dann bei 2 Mittel z.B. statt einer, 2 Pillen vor dem Schlafengehen genommen, und merkte keinen Unterschied.

Der Grund für das alles: Ich bin viele Jahre unregelmäßig sehr schlecht eingeschlafen (auch ohne irgenwelche Aufregungen zuvor). MIT diesen Mitteln gads das nicht mehr. Es geht aber gar nicht drum, aooo schnell einzuschlafen:

Aber an anderen Ende wache ich immer sehr früh auf (ca. 6:45) und kann dann kaum noch schlafen oder nur bis 7 oder 8 Uhr.

Da ich nicht mehr berufstätig bin, ist mir das zu früh.

Ich suche also eine Möglichkeit, tiefer und/oder länger zu schlafen. Da lag der Gedanke nahe einfach etwas mehr davon zu nehmen (natürlich nicht regelmäßig), ohne am Ende mit einem Gehirnschaden oder Augenschöden (Innendruck) aufzuwachen, oder womöglich gar nicht…

Ich möchte ja nicht jetzt vom selben Mittel immer mehr reinstopfen, irgenwann ist es ja bestimmt zu viel.

Gibt es da Werte, Erfahrungen? Wie schlafe ich länger?
Ich bin am Abend durchaus müde!

Vielleicht weiss jemand einen Tip?

Ich weiss, dass in Foren nicht unbedingt Fachleute schreiben, will also vorsichtig sein.

Schönen Dank schon mal und schöne Grüße

Rolf

Servus Rolf,

wenn Du schon so früh aufwachst, kannst Du ja vielleicht diesen, etwas langen und komplizierten, Text lesen? :wink:

http://www.schlafzentrum.med.tum.de/index.php/page/p…

Gruß

Kai Müller

Guten Tag,

na. schönen Dank. So genau wollte ich gar nicht wissen, und weiß es jetzt auch nicht.

Der Artikel kann wirklich als „Schlafmittel“ herhalten, wenngleich sehr verklausuliert einige bekannte Dinge drinstehen.

Übrigens: Auf die einfachste Frage, nämlich wo und vot allem unter welcher Bezeichnung ich ein rezeptfreies Schlafmittel herkriege, das eher lang als schnell wirkt, habe ich auch keine Antwort gefunden.

An eine Dauerbehandlung denke ich sowieso nicht, und einer Suchtgefahr möchte ich mich noch weniger aussetzen.

Gruss
Rolf

Das bekannteste und bewährteste, rezeptfreie Narkotikum ist Alkohol. Trink abends 10 min vorher mal ein warmes Bier, das hilft.

Ansonsten halte ich davon nicht viel. Eventuell kommt noch noch Baldrian und Hopfen in Frage (wenn pflanzlich) … Melisse eventuell, aber das ist ein Tropfen auf den heissen Stein … Melatonintabletten aus den USA (sind da zugelassen) fallen mir da spontan auch noch ein, würd ich aber lassen …

Wenns nicht anders geht, lass Dir mal was vernünftiges verschreiben. Zum Beispiel ein leichtes Barbiturat. Barbiturate, wie Diazepam sind gut verträglich. Z.B. 2 mg vorm Pennen gehen. Erstmal klein anfangen. Wenns nicht hilft, nochmal mit 5 mg probieren.

Ist keine Dauerlösung, ist dafür aber wirksam.

Und leg Dir mal nen vernünftigen Tagesrhythmus zu, d.h. 1-2 std. vorm Schlafen mental abschalten, nochmal was essen, nen Kakao trinken, hinlegen, runterkommen und dann langsam pennen gehen … wer sich abends bis zum Get-no mit medialer Reizüberflutung und bis um 19 Uhr vorm Rechner mit Kaffee zuknallt, kann auch nich pennen :wink:

Kenn ich von mir selbst :wink:

Liebe Grüße !