Schlafproblem Tochter 3J

Hallo liebe Experten,

wir haben ein Riesenproblem mit dem Schlaf unserer Tochter 3 J.

Eigentlich habe wir das Problem schon von Geburt an.
Sie will einfach nicht durchschlafen und da wir das Theater nun schon fast durchgehend 3 Jahre mitmachen, sind wir nun am Ende unserer Kräfte angelangt.

Mir ist es von Anfang an schwer gefallen Nachts aufzustehen, deshalb hat diesen Part zum grossen Teil (nach dem Abstillen) mein Freund übernommen. Damit wir überhaupt zur Ruhe kommen, haben wir dann irgendwann angefangen ihr die Flasche (Milch) mit ins Bett zu geben. Trotzdem war Unruhe erst waren es Blähungen (wohl Dreimonatkoliken) dann kamen die Zähne- alles war Nachts eine Qual!) Im Dezember 2003 haben wir ihr die Nuckelflasche dann abgewöhnt (hat der Nikolaus mitgenommen), aber auf ein Getränk in der Nacht kann sie einfach nicht verzichten, also geben wir ihr nun seit 4 Monaten einen Becher mit ins Bett. Himbeersaft, was anderes trinkt sie nicht.

Wir wohnen in einer Mietswohnung über einer Kneipe und unter uns wohnt die Kneipenwirtin, deswegen bemühen wir uns leise zu sein, damit die Wirtin nicht in der Nachtruhe gestört wird und das ist auch der Grund, warum wir es nicht schaffen, unserer Tochter einfach die Flasche/den Becher nicht zu geben, da es ansonsten Schreitheater gibt…

Dazu kommt, dass unsere Tochter seit November 2003 in den Kindergarten geht und seither ständig krank ist. 2x Mittelohrentzündung usw. Am 9.3.2004 haben sie dann eine Polypenoperation (inkl. Nasenschwellkörper ablasern + Paukenröhrchen ins Ohr legen) gehabt. Danach war sie ein paar Tage im Kindergarten und brachte dann Scharlach mit nach Hause. Wieder Antibiotika…+

…wieder Rücksicht … denn das Kind ist ja (wieder mal) krank.

Meine Frage ist nun:
Wie schaffen wir es das Getränk Nachts (ohne sie 2,3 oder noch mehr Nächte schreien zu lassen) abzuschaffen, da unsere Tochter nun mindestens zweimal in der Nacht wach wird und nach Papa ruft und Nachfüllung fordert! Wenn Sie keine Nachfüllung beansprucht, weckt sie uns/Papa weil sie auf die Toilette muss. (Dabei geht sie tagsüber schon sehr lange ALLEINE wunderbar auf die Toilette). Inwischen ist es so, dass sie jede Nacht mehrmals wacht wird, entweder wegen dem Getränk oder wegen dem Toilettengang. Da wir immer auf unsere Mitmieterin Rücksicht nehmen wollen… - lassen wir unser Kind nicht schreien… und geben jedem Ihrer Wünsche nach…

Wir nahmen an, dass nach der Polypen OP das Problem -trinken in der Nacht- endlich erledigt, da sie ja dann nicht mehr durch den Mund atmet und deswegen das Trinken wegen Flüssigkeitsverlust zu Ende ist. Aber das Trinken + Wecken in der Nacht scheint andere Gründe zu haben.

Wir haben versucht mit ihr zu reden usw. Nur das versteht sie scheinbar noch nicht… Inzwischen wird sie sehr agressiv und schreit sehr laut so lange bis jemand kommt und Ihre Wünsche erfüllt… Es ist einfach furchbar.

Was können wir nur machen und vor allem was machen wir falsch?

Ich bin so verzweifelt, da ich diese ständigen Aufwachattacken einfach nicht mehr aushalte, denn auch wenn mein Freund immer aufsteht Ich werde trotzdem immer wach! Mein Freund hat viel, viel mehr Ausdauer und Geduld doch inzwischen ist auch er nicht mehr bereit das Theater unserer Tochter weiter mitzumachen… Und nicht zu vergessen unserer Tochter fehlt der durchgehende, regelmäßige Schlaf doch auch!!!

Unser Kind ist auch tagsüber inzwischen sehr aggressiv!!!
Ist das das Trotzalter - oder hat das auch mit der nicht vorhandenen Nachtruhe zu tun?

Meine Mutter schlug nun vor unserer Tochter Schmerzzäpfchen (Ben-U-Ron) zur Nacht zu geben …um wie sie sagt einen Rhytmus bei unserer Tochter reinzubekommen… wir hätten die als Kinder auch bekommen…

Diese Idee finden wir ja total daneben… zumal unser Kind ständig Medikamente bekommt- derzeit „steht sie ja auch wieder unter Antibiotika und Hustensaft“, wegen des inzwischen fast abgeklungenen Scharlachs.

Vielen, vielen Dank fuer Tipps, Infos und Kritik!!!

Lieber Gruss
Daniela

Hallo Daniela,

anscheinend habt ihr recht viele Probleme wobei ich finde das die Antworten schon in deiner Frage stecken. Nehmen wir zum Beispiel eure Wohnung, ein schreiendes Kind sollte nie ein Problem mit Nachbar darstellen. Fragt doch mal eure Nachbar ob es nicht Ok wäre wenn es mal ein paar Tage lauter wird weil…

Gegebenenfalls könnt ihr ja auch auf einen Urlaub eurer Nachbar hoffen.

Du schreibst selbst, dass Ihr eure Tochter drei Jahre lang verwöhnt habt. Demnach wäre es vermessen zu hoffen alte Gebräuche in kurzer Zeit abzuschaffen. Kinder merken sich es genau wenn sie nach dem ich glaube 6 Monat verwöhnt werden und wenn Ihr jetzt das eine oder andere bereut, dann könnt ihr es wohl nur in vielen kleinen Schritten rückgängig machen.

Zu den vielen Krankheiten kann ich nicht viel sagen, das Medikamente immer nur das letzte Mittel sein sollten hast du schon selbst geschrieben und über den Rest würde ich mit einem guten Kinderarzt sprechen der sich vielleicht auch mal die ganze Krankengeschichte anhört um zu sagen was man machen kann. Ich würde aber auf jeden Fall zwei Ärzte befragen denn die Kleine scheint mir doch recht viel krank zu sein.

mitfühlende Grüsse aus Hamburg
MeToo

Hi,

Eigentlich habe wir das Problem schon von Geburt an.
Sie will einfach nicht durchschlafen und da wir das Theater
nun schon fast durchgehend 3 Jahre mitmachen, sind wir nun am
Ende unserer Kräfte angelangt.

Sie hat nachts Angst?

Mir ist es von Anfang an schwer gefallen Nachts aufzustehen,
deshalb hat diesen Part zum grossen Teil (nach dem Abstillen)
mein Freund übernommen.

Darf Dein Freund mit Dir in einem Bett schlafen?
Dein Kind nicht?

also geben wir ihr nun seit 4 Monaten einen Becher
mit ins Bett. Himbeersaft, was anderes trinkt sie nicht.

Urgs. Das ist hart.

Wir wohnen in einer Mietswohnung über einer Kneipe und unter
uns wohnt die Kneipenwirtin, deswegen bemühen wir uns leise zu
sein, damit die Wirtin nicht in der Nachtruhe gestört wird

Aha, Ihr wohnt da ganz ohne Mietkosten? Dann müsst
Ihr auch Rücksicht nehmen, das ist klar.

das ist auch der Grund, warum wir es nicht schaffen, unserer
Tochter einfach die Flasche/den Becher nicht zu geben, da es
ansonsten Schreitheater gibt…

Hört sich schon ganz schön verhärtet an. Versteht das Deine
Tochter, wenn sie plötzlich nichts mehr zu trinken bekommt,
weil irgendwann „Krach“ wieder möglich ist?

Dazu kommt, dass unsere Tochter seit November 2003 in den
Kindergarten geht und seither ständig krank ist.

Ist für sie der Kindergarten eher Stress oder eher Freude?

Wie schaffen wir es das Getränk Nachts (ohne sie 2,3 oder noch
mehr Nächte schreien zu lassen) abzuschaffen, da unsere
Tochter nun mindestens zweimal in der Nacht wach wird und nach
Papa ruft und Nachfüllung fordert!

Imho schwer. Ihr müsst ihr etwas anderes bieten, für
den Übergang. Körperliche Nähe als Ersatzdroge :wink:

Euer CMБ

Hi Daniela,

Sie will einfach nicht durchschlafen

Dieser Satz stimmt mich bedenklich. Wie kommst Du darauf, dass sie das nicht will??? Sie kann nicht - und ihr habt einiges dazu getan…

Damit wir überhaupt zur Ruhe kommen,
haben wir dann irgendwann angefangen ihr die Flasche (Milch)
mit ins Bett zu geben.

Fehler Nr. 1 - und zwar gewaltig. Bedürfnisse, die noch gar nicht da sind, sozusagen prophylaktisch abzudecken…

Trotzdem war Unruhe erst waren es
Blähungen (wohl Dreimonatkoliken) dann kamen die Zähne- alles
war Nachts eine Qual!)

Das sind harte Zeiten, die alle Eltern-paare mitmachen müssen, *seufz

Im Dezember 2003 haben wir ihr die
Nuckelflasche dann abgewöhnt (hat der Nikolaus mitgenommen)

das war eine gute Idee

aber auf ein Getränk in der Nacht kann sie einfach nicht
verzichten, also geben wir ihr nun seit 4 Monaten einen Becher
mit ins Bett. Himbeersaft, was anderes trinkt sie nicht.

Euer Kind hat Euch gut im Griff. Ich würde schon mal diverse Zahnarzttermine ausmachen, denn im Liegen Himbeersaft nuckeln ist der Garant für ein karieszerfressenes Gebiss…

Wir wohnen in einer Mietswohnung über einer Kneipe

Und da ist’s immer ganz still, oder? Kein Gröhlen auf der Straße, kein Autotürenschlagen nachts…?

und unter uns wohnt die Kneipenwirtin, deswegen bemühen wir uns leise zu sein, damit die Wirtin nicht in der Nachtruhe gestört wird und
das ist auch der Grund, warum wir es nicht schaffen, unserer
Tochter einfach die Flasche/den Becher nicht zu geben, da es
ansonsten Schreitheater gibt…

Was mich erstaunt: Euch ist das Wohlergehen der Kneipenwirtin wichtiger als das Eures Kindes?

Dazu kommt, dass unsere Tochter seit November 2003 in den
Kindergarten geht und seither ständig krank ist.

Auch dies „normal“, nochmal: *seufz

…wieder Rücksicht … denn das Kind ist ja (wieder mal)
krank.

Wenn ein Kind krank ist, dann braucht es jede nur mögliche Hilfe und Zuwendung. Das hat aber mit dem Eingangsproblem nichts zu tun.

Meine Frage ist nun:
Wie schaffen wir es das Getränk Nachts (ohne sie 2,3 oder noch
mehr Nächte schreien zu lassen) abzuschaffen, da unsere
Tochter nun mindestens zweimal in der Nacht wach wird und nach
Papa ruft und Nachfüllung fordert!

Mit Milchflasche und Nikolaus-Erklärung habt ihr das doch schon einmal ganz gut hingekriegt…

Wenn Sie keine Nachfüllung
beansprucht, weckt sie uns/Papa weil sie auf die Toilette
muss. (Dabei geht sie tagsüber schon sehr lange ALLEINE
wunderbar auf die Toilette).

Wenn ich nachts ständig was trinke muss ich natürlich auch ständig auf’s Klo…

Inwischen ist es so, dass sie
jede Nacht mehrmals wacht wird, entweder wegen dem Getränk
oder wegen dem Toilettengang.

Das eine bedingt das andere… s.o.

Da wir immer auf unsere
Mitmieterin Rücksicht nehmen wollen… - lassen wir unser
Kind nicht schreien… und geben jedem Ihrer Wünsche nach…

Und das rafft die Kleine - und probiert es immer weiter. Noch einmal: was ist euch wichtiger: die Wirtin oder eure Tochter?

Aber das Trinken + Wecken in
der Nacht scheint andere Gründe zu haben.

Ihr habt sie verwöhnt und zugelassen, dass sie die Regeln aufstellt.

Wir haben versucht mit ihr zu reden usw. Nur das versteht sie
scheinbar noch nicht… Inzwischen wird sie sehr agressiv
und schreit sehr laut so lange bis jemand kommt und Ihre
Wünsche erfüllt… Es ist einfach furchbar.

Die Geister, die ich rief…

Was können wir nur machen und vor allem was machen wir falsch?

Was ihr falsch macht, hast Du eigentlich selbst beschrieben, ich habe das mit meinen Anmerkungen jetzt nur verstärkt.

Unser Kind ist auch tagsüber inzwischen sehr aggressiv!!!
Ist das das Trotzalter - oder hat das auch mit der nicht
vorhandenen Nachtruhe zu tun?

Sie hat keinen Rhythmus, leidet - wie ihr - unter permanentem Schlafmangel. Aber Eure Tochter kennt doch kein Mittel dagegen - wie auch - also müsst Ihr ihr und euch helfen…

Meine Mutter schlug nun vor unserer Tochter Schmerzzäpfchen
(Ben-U-Ron) zur Nacht zu geben …um wie sie sagt einen
Rhytmus bei unserer Tochter reinzubekommen… wir hätten die
als Kinder auch bekommen…

Da wusste man auch noch nicht so viel von Schmerzmittelabhängigkeit. Finger weg.

Vielen, vielen Dank fuer Tipps, Infos und Kritik!!!

Ich bitte meine Anmerkungen nicht als Kritik, sondern nur als „Verstärkung“ zu sehen. Eigentlich wisst ihr ja, was ihr falsch macht. Was ich jetzt sage, passt mir selbst nicht, aber nun, da das Kind ja sozusagen schon in den Brunnen gefallen ist: Versucht es mal mit Schreien-lassen. Dosiert den Himbeersaft sowohl in der Menge als auch im „Frucht-“ (sprich: Zucker-)anteil runterzufahren. Gebt ihr vor dem Schlafengehen nix zu trinken. Setzt Euch zu ihr ans Bett und lest ihr vor, bis sie eingeschlafen ist. Und wenn sie aufwacht, lasst sie erst eine Weile schreien. Dehnt die Zeit, bis ihr euch dann doch rührt, immer mehr hinaus. Testet mal, ob sie nicht doch nach einer Weile wieder einschläft. Es stehen Euch noch weitere heftige Zeiten bevor, aber bevor ihr nicht wieder die Regeln bestimmt, wird sie euch (und sich, das weiss sie aber nicht) weiter terrorisieren.
Ich drück’ Euch die Daumen,
Anja

Hallo Daniela,
ich kenne/kannte dieses Problem auch. Da ich 6 Kiddys hab, hatte ich die Möglichkeit viel auszuprobieren.
das was am besten funktioniert hat erzähl ich dir.

da unsere
Tochter nun mindestens zweimal in der Nacht wach wird

Ihr geht bestimmt auch nicht um 21:00 ins Bett. Also lasst die Kleine, erst ins Bett wenn ihr auch schlafen geht. Sollte sie innerhalb der Woche früher ins Bett wollen heißt es, nein du darfst noch nicht.
Vorher nochmal auf die Toilette.
Und dann müßt ihr sie morgens 1 Stunde früher als normal aus dem Bett holen.
Das wirkt nach einer Woche Wunder, meistens wollen die Kiddys dann gerne ins Bett. Und werden auch nicht mehr so oft wach. Meine haben danach komplett durchgeschlafen
Kann sein, dass sie dann noch quengeliger wird, aber das hört ja nach einer Woche auf.

weckt sie uns/Papa weil sie auf die Toilette
muss. (Dabei geht sie tagsüber schon sehr lange ALLEINE
wunderbar auf die Toilette).

Im Kinderzimmer hatten wir immer ein Nachtlicht, das Bett direkt neben der Tür. Da können die Kiddys dann vom Bett aus das Licht einschalten. Das Nachtlicht hilft den Kiddys sich nach dem Aufwachen zu orientieren.

Im Flur und Badezimmer haben wir einen Bewegungsmelder für das Licht zwischengeschaltet. Es muß so geschaltet werden, dass es über den Lichtschalter geregelt wird. Die Zeiteinstellung sollte regelbar sein. In der Regel reichen 10 Min.
(Ich hoffe, der Papa ist technisch begabt :wink:, ) dann Abends einfach das Licht einschalten.
Dann zeigt ihr eurer Kleinen diese neue Funktion.
So kann sie dann auch Nachts alleine auf die Toilette gehn.

… und geben jedem Ihrer Wünsche nach…

Das würde ich sofort abstellen. „Mit Rücksicht auf die Nachbarn“, denn wenn das so weitergeht sind die Folgen: Ihr schreit das Kind/ euch gegenseitig an.
Ganz klar und konsequent den eigenen Standpunkt klarmachen: Es gibt erst morgen nach dem du geschlafen hast was zu trinken. Und wenn du jetzt deshalb wieder rumbrüllen willst ist das ok. Dann schrei ruhig, meine
Einstellung änderst du damit nicht.(nicht auf eine Diskussion einlassen)
Und dann lass sie schreien. Stell dich vor sie und lächel, aber nichts sagen. Wenn sie merkt dass sie damit nichts erreichen kann, hört sie von selber auf.
Allerdings, das dauert auch ca eine Woche.

und deswegen das Trinken wegen
FlüssigkeitsverlustzuEndeist. Aber das Trinken
und Wecken in
der Nacht scheint andere Gründe zu haben.

Ja das ist einfach schon Gewohnheit :frowning:

Wir haben versucht mit ihr zu reden usw. Nur das versteht sie
scheinbar noch nicht…

Kinder verstehen in dem Alter mehr als man sich allgemein vorstellt. Und sie wissen, dass man das was man nicht will auch nicht können darf (deswegen kann ich bis Heute noch nicht bügeln *ggg*)

Inzwischen wird sie sehr agressiv
und schreit sehr laut so lange bis jemand kommt und Ihre
Wünsche erfüllt… Es ist einfach furchbar.

Sie hat gut gelernt, wie man sich seine Sklaven gefügig macht. :wink: *sorry*

Was können wir nur machen und vor allem was machen wir falsch?

setzt Prioritäten, zeigt eurer Tochter, dass ihr das Sagen habt. Sie darf fragen, nicht bestimmen, denn das ist euer Part.

Unser Kind ist auch tagsüber inzwischen sehr aggressiv!!!
Ist das das Trotzalter - oder hat das auch mit der nicht
vorhandenen Nachtruhe zu tun?

Sie hat ganz einfach gelernt, dass man mit agressivem Verhalten weiter kommt, diese Erkenntnis nutzt sie. Die fehlende Nachtruhe wird ihr übriges tun.

Meine Mutter schlug nun vor unserer Tochter Schmerzzäpfchen
(Ben-U-Ron) zur Nacht zu geben …um wie sie sagt einen
Rhytmus bei unserer Tochter reinzubekommen… wir hätten die
als Kinder auch bekommen…

Diese Idee finden wir ja total daneben… zumal unser Kind
ständig Medikamente bekommt- derzeit „steht sie ja auch wieder
unter Antibiotika und Hustensaft“, wegen des inzwischen fast
abgeklungenen Scharlachs.

Die Idee ist wirklich absolut daneben, das Medikamentenmißbrauch. Auch wenn zur Zeit keine anderen Medikamente gegeben würden.
Also wenn etwas am Abend geben, dann würde ich vorschlagen Abends Tomaten zu geben, die machen müde.

Jeden Abend ein warmes Bad ist auch nicht zu empfehlen, da das die Haut schädigt. Besser ätherische Öle wie Melisse oder Lavendel auf ein Kissen/Schwamm am Fußende oder auf den Nachttisch. Das beruhigt.

Ich wünsche euch eine erfolgreiche Woche.

Liebe Grüße von
Helga

Hallo,

Sie hat nachts Angst?

Ja, kann sein!
Manchmal ist sie regelrechte apatisch (Nachtschreck?)- mir scheint, sie ist dann recht ungeduldig und schreit, weil sie eingendlich lieber weiter schlafen würde, statt nun auf die Toilette zu gehen.

Darf Dein Freund mit Dir in einem Bett schlafen?
Dein Kind nicht?

Unser Kind darf auch mit in unser Bett - war sie nun auch sehr lange.
Solange sie so schwer krank war…!!!
Da sie sehr unruhig schläft, finde ich auseinander schlafen besser. Übrigens wurde sie trotz, dass Sie bei uns im Bett war wach! Und wollte trinken und gemeinsam zur Toilette gehen!

also geben wir ihr nun seit 4 Monaten einen Becher
mit ins Bett. Himbeersaft, was anderes trinkt sie nicht.

Urgs. Das ist hart.

Ist Biohimbeeersaft mit Wasser verdünnt.
Tee trinkt sie nur ab und an.

Wir wohnen in einer Mietswohnung über einer Kneipe und unter
uns wohnt die Kneipenwirtin, deswegen bemühen wir uns leise zu
sein, damit die Wirtin nicht in der Nachtruhe gestört wird

Aha, Ihr wohnt da ganz ohne Mietkosten? Dann müsst
Ihr auch Rücksicht nehmen, das ist klar.

WIESO denkst Du das wir keine Miete zahlen, verstehe ich nicht!
Natürlich zahlen wir Miete!
Und was das mit unserem Schlafproblem zu tun?

Hört sich schon ganz schön verhärtet an. Versteht das Deine
Tochter, wenn sie plötzlich nichts mehr zu trinken bekommt,
weil irgendwann „Krach“ wieder möglich ist?

…?
Verstehe nicht wie Du das meinst, sorry!

Dazu kommt, dass unsere Tochter seit November 2003 in den
Kindergarten geht und seither ständig krank ist.

Ist für sie der Kindergarten eher Stress oder eher Freude?

Freude!

Imho schwer. Ihr müsst ihr etwas anderes bieten, für
den Übergang. Körperliche Nähe als Ersatzdroge :wink:

Nähe als Ersatzdroge ist OK - aber ausgerechnet Nachts braucht sie diese Nähe?
Wir sind beide als Eltern den ganzen Tag zu Hause - von dort auch arbeiten wir auch. Wir sind beide Selbstständig.

Gruss
Daniela

Hallo Daniela,

anscheinend habt ihr recht viele Probleme wobei ich finde das
die Antworten schon in deiner Frage stecken. Nehmen wir zum
Beispiel eure Wohnung, ein schreiendes Kind sollte nie ein
Problem mit Nachbar darstellen. Fragt doch mal eure Nachbar ob
es nicht Ok wäre wenn es mal ein paar Tage lauter wird
weil…

Huhu,
unsere Nachbarin ist seit vorgestern daüber informiert, dass es bei uns in nächster Zeit turbolenter werden kann!

…übrigens genau die Aufschlüsslung des weil… würde mich sehr interessieren!!!
Wie würdest Du es denn machen???
Schreien + toben lassen zur Not die ganze Nacht?
Oder im Anfang nur eine Stunde?
Dann zwei Stunden usw.?

Gegebenenfalls könnt ihr ja auch auf einen Urlaub eurer
Nachbar hoffen.

Die macht NIE Urlaub!

Du schreibst selbst, dass Ihr eure Tochter drei Jahre lang
verwöhnt habt. Demnach wäre es vermessen zu hoffen alte
Gebräuche in kurzer Zeit abzuschaffen. Kinder merken sich es
genau wenn sie nach dem ich glaube 6 Monat verwöhnt werden und
wenn Ihr jetzt das eine oder andere bereut, dann könnt ihr es
wohl nur in vielen kleinen Schritten rückgängig machen.

z.B:?

Zu den vielen Krankheiten kann ich nicht viel sagen, das
Medikamente immer nur das letzte Mittel sein sollten hast du
schon selbst geschrieben und über den Rest würde ich mit einem
guten Kinderarzt sprechen der sich vielleicht auch mal die
ganze Krankengeschichte anhört um zu sagen was man machen
kann. Ich würde aber auf jeden Fall zwei Ärzte befragen denn
die Kleine scheint mir doch recht viel krank zu sein.

Ich hatte keinen guten Kinderarzt, den Neuen habe ich noch nicht sehr lange! Werde mal ein Gespräch mit ihm führen.

Gruss
Daniela

Hallo Daniela,

Freunde von mir hatten ein ähnliches Problem. Allerdings haben sie dem nächtlichen Theater schon ein Ende gesetzt, als die Kinder (Zwillinge) erst 10 Monate alt waren. Die haben es mit diesem Buch geschafft:

http://www.amazon.de/exec/obidos/ASIN/3934333095/qid…

und zwar innerhalb von EINER Woche. Das es bei Euch sicher länger dauern wird, ist klar.

Ich würde mir auch an Eurer Stelle keine Gedanken über die Nachbarn machen. Eure Rücksichtnahme in allen Ehren - aber deshalb Euer Kind so „verziehen“ nur damit Ruhe ist - das kanns auch nicht sein. Dann lasst sie halt mal schreien. Zeigt ihr trotzdem, das ihr da seid - aber erfüllt ihr nicht alle Wünsche. Und versucht vielleicht, ihr das nächtliche Trinken ganz abzugewöhnen - dann muß sie auch nicht dauernd aufs Klo. Sie sollte tagsüber ihren Flüssigkeitsbedarf decken. Ihr könnt ja sagen „Nachts gibts nur noch Wasser“ - wenn sie das dann nicht will, hat sie auch nicht wirklich Durst.

Das mit den vielen Krankheiten ist wohl leider nicht außergewöhnlich, wenn die Kinder in den Kindergarten kommen. Da werden sie dann mit allen Erregern konfrontiert. Es ist aber auch wichtig - damit sie ein Immunsystem aufbauen. Zuviel ist aber auch nicht gut - dann wird das Immunsystem überfordert. So war es mir in dem Alter - ich hatte alle gängigen Kinderkrankheiten inklusive Scharlach innerhalb von einen Jahr. Danach war mein Immunsystem fertig und mußte über Injektionen in Po wieder aufgebaut werden („Beriglobin“). Bei mir wurden damals als Schuldigen die Mandeln identifiziert, die chronisch vereitert waren. Sie wurden mir rausgenommen als ich 3 war. Dann war eigentlich Ruhe. Wird wohl heutzutage nicht mehr so gerne gemacht.

Viel Glück - und Nerven wie Eisenbahnschienen
wünscht
Tania

Hi Daniele,

gleich vorweg: auch wenn das, was ich schreibe,
hart und direkt klingt - bitte nicht persönlich
nehmen. Ist nur eine rhetorische Ausschmückung.

Hallo,

Sie hat nachts Angst?

Ja, kann sein!
Manchmal ist sie regelrechte apatisch (Nachtschreck?)- mir
scheint, sie ist dann recht ungeduldig und schreit, weil sie
eingendlich lieber weiter schlafen würde, statt nun auf die
Toilette zu gehen.

Wenn sie Angst hat, hat sie Angst. Ihre Kontaktversuche
haben wahrscheinlich aufgrund „der Gewohnheit“ und der
Tatsache, dass sie sich Eurer „vergewissern“ kann, einen
angstmildernden Effekt.

Darf Dein Freund mit Dir in einem Bett schlafen?
Dein Kind nicht?

Unser Kind darf auch mit in unser Bett - war sie nun auch sehr
lange. Solange sie so schwer krank war…!!!

Würde sie denn mit Dir schlafen? Darf sie immer mit
Dir schlafen, „wenn sie krank ist“?

Da sie sehr unruhig schläft, finde ich auseinander schlafen
besser.

Ich denke, das Interesse und das Bedürfnis des Kindes
hat in manchen Fällen Priorität.

Übrigens wurde sie trotz, dass Sie bei uns im Bett war
wach! Und wollte trinken und gemeinsam zur Toilette gehen!

Automatismus? Gewöhnung?

Urgs. Das ist hart.

Ist Biohimbeeersaft mit Wasser verdünnt.
Tee trinkt sie nur ab und an.

Ich würde ihr einen Becher zuckerfreien Tee
im Zimmer plazieren, den sie bei Bedarf
trinken kann.

Aha, Ihr wohnt da ganz ohne Mietkosten? Dann müsst
Ihr auch Rücksicht nehmen, das ist klar.

WIESO denkst Du das wir keine Miete zahlen, verstehe
ich nicht! Natürlich zahlen wir Miete!

Dann dürft ihr auch alles tun, was Eurem Kind nützlich ist.

Und was das mit unserem Schlafproblem zu tun?

Das war sarkastisch formuliert. Ich wollte so tun,
als würde ich nicht verstehen, dass man auf den
Nachbarn mehr Rücksicht nehmen muss als auf das
Wohl des Kindes :wink:

Hört sich schon ganz schön verhärtet an. Versteht das Deine
Tochter, wenn sie plötzlich nichts mehr zu trinken bekommt,
weil irgendwann „Krach“ wieder möglich ist?

…?
Verstehe nicht wie Du das meinst, sorry!

Deine Tochter hat sich bis jetzt eine nächtliche
„Angstvermeidungswelt“ bzw. „-strategie“ im Laufe
der Monate zusammengebaut.
Was wird sie machen, wenn die Strategie der Angstvermeidung
plötzlich nicht mehr funktioniert? Wird sie wissen: „aha,
wegen der Wirtin darf ich jetzt schreien und das ist ok“?

Imho schwer. Ihr müsst ihr etwas anderes bieten, für
den Übergang. Körperliche Nähe als Ersatzdroge :wink:

Nähe als Ersatzdroge ist OK - aber ausgerechnet Nachts braucht
sie diese Nähe?

Ja nachts. Meiner Meinung nach ist die nächtliche
Geborgenheit und Sicherheit in der Nähe der Eltern
ausserordentlich wichtig. Aber vielleicht habe ich
unrecht, wer weiss?

Euer CMБ

Hallo Daniela,

bei uns geht der Dauer-Schlafentzug „erst“ 21 Monate. Mein Kind interessiert sich nicht dafür, dass ein Durchschlafen eigentlich schon lange möglich sein sollte.
Nächtliches Dauernuckeln an zucker- oder säurehaltigen Getränken sollte aber besser nicht stattfinden - zum Schutz der Zähne. Selbst ein dauerndes Umspülen mit Wasser ist schon nicht gut.
Meine Tochter wollte nachts lange Zeit ihre Milchflasche haben (die gab es allerdings immer nur so lange wie sich trank, dann war sie wieder weg. Ich hab ihr die Mischung dann immer dünner gemacht, damit es sich geschmacklich nicht mehr lohnte, dafür aufzuwachen. Schön nach und nach, weil ich uns allen das Geschrei nicht antun wollte. Wenn sie jetzt noch Durst hat (das kommt ja durchaus vor, auch bei Erwachsenen), dann gibt es einfach nur Tee. Seitdem wird sie auch nur noch 1-2 mal wach, nicht mehr 3-5 mal. Ich rate dir also, den Himbeersaft immer mehr zu verdünnen bis nur noch Wasser oder Tee im Becher ist. Dann trinkt sie nämlich irgendwann nur noch wenn sie wirklich Durst hat. Und wenn sie nachts nicht mehr soviel trinkt, muss sie ja auch nicht mehr so oft zur Toilette. Hier könnte ein kleines Nachtlicht den Gang alleine ohne Papa leichter machen (oder ggf. Töpfchen neben das Bett stellen).
Allerdings will meine Tochter jede Nacht in unser Bett, wo sie dann seelig weiterschläft. Das ist aber für uns okay.
Kann auch gut sein, dass eure Tochter einfach eure Nähe sucht und das eben ihre Methode dafür ist (kontrollieren, ob die Eltern noch da sind). Mit 3 Jahren entwickeln Kinder oft auch Ängste, die für Erwachsene vielleicht banal erscheinen, für die Kinder aber völlig real und lebendig sind.
Von Zäpfchen zum Durchschlafen halte ich nichts. Medikamente sollen Krankheiten bekämpfen, nicht mehr und nicht weniger. Wegen der dauernden Infekte musst du aber nicht übermäßig besorgt sein. Viele Kinder fangen erst mal jeden Erreger auf wenn sie in Kiga oder Krippe kommen (so auch meine Tochter). Allerdings begünstigt häufiges trinken im liegen Mittelohrentzündungen, weil dabei wohl leichter Flüssigkeit ins Innenohr gelangen kann was wiederum zu Entzündungen führt.

Viele Grüße - Heike

heraufbeschwören eines neuen Problems…?

Hi Daniele,

Hallo ?
ich heisse Daniela!

wenn ich nun mein Kind, wie Du mir zu raten scheinst, mit in mein/unser Bett nehme (auch wenn es gesund ist) …Erhalte ich damit nicht ein neues Problem?

eine sehr, sehr nachdenkliche und traurige
Daniela

Hallo Daniela,

bei uns geht der Dauer-Schlafentzug „erst“ 21 Monate. Mein
Kind interessiert sich nicht dafür, dass ein Durchschlafen
eigentlich schon lange möglich sein sollte.
Nächtliches Dauernuckeln an zucker- oder säurehaltigen
Getränken sollte aber besser nicht stattfinden - zum Schutz
der Zähne. Selbst ein dauerndes Umspülen mit Wasser ist schon
nicht gut.

Ja, das ist uns auch klar.
Wir werden das nun auch nach und nach ändern. Die Methode wenige Saftzusaft/Wasser ist OK. Das werden wir nun umsetzten!

wirklich Durst hat. Und wenn sie nachts nicht mehr soviel
trinkt, muss sie ja auch nicht mehr so oft zur Toilette. Hier
könnte ein kleines Nachtlicht den Gang alleine ohne Papa

Nachtlichte haben wir - eines auf Toilette- eines im Kinderzimmer…

leichter machen (oder ggf. Töpfchen neben das Bett stellen).

…ich denke, dass viele Toilette gehen kommt ja durch das viele nächtliche Trinken, wie Anja auch schon schrieb… und fällt somit ja hoffentlich auch bald weg…

Allerdings will meine Tochter jede Nacht in unser Bett, wo sie
dann seelig weiterschläft. Das ist aber für uns okay.

Ich denke, da liegt vielleicht auch unser (oder eher mein Problem) - der Satz, den man oft hört…: Einmal Bett immer Bett … usw. Vielelicht nehmen wir sie wirklich in Zukunft freiwillig und auch ohne „Grund“ (Krankheit) mit ins unser Bett auf…

Kann auch gut sein, dass eure Tochter einfach eure Nähe sucht
und das eben ihre Methode dafür ist (kontrollieren, ob die
Eltern noch da sind). Mit 3 Jahren entwickeln Kinder oft auch
Ängste, die für Erwachsene vielleicht banal erscheinen, für
die Kinder aber völlig real und lebendig sind.

Ja, ich weiß was Du meinst…

Allerdings begünstigt häufiges trinken im liegen
Mittelohrentzündungen, weil dabei wohl leichter Flüssigkeit
ins Innenohr gelangen kann was wiederum zu Entzündungen führt.

Genau das habe ich auch mal gelsen… ein Sünde, was wir da mit unserer Tochter machen bzw. gemacht haben…

Danke Heike!!!

… ich bin echt unendlich traurig!

weinend
Daniela

Hi Daniele,

Hallo ?
ich heisse Daniela!

uups sorry, Teppfihler

wenn ich nun mein Kind, wie Du mir zu raten scheinst, mit in
mein/unser Bett nehme (auch wenn es gesund ist) …Erhalte ich
damit nicht ein neues Problem?

Welches Problem sollte das sein? Dass Dein Kind
der Welt vertraut und plötzlich tagsüber nicht
mehr so müde ist?

Mütter haben ihre Kinder seit 50,000 Jahren beim Schlafen
neben sich liegen. Das mit dem „eigenen Bett“ oder gar
einem „eigenen Zimmer“ ist eine sehr sehr späte und
moderne „Erfindung“ – diese geht meiner Meinung nach
noch mit ganz anderen gesellschaftlichen Symptomen einher.
Aber vielleicht sehe ich das auch zu schwarz. Wer weiss?

Manche Kinder scheinen mit „alleine schlafen“ gut
zurecht zu kommen, andere brauchen unbedingt die
elterliche Nähe für das Wohlbefinden.

Euer CMБ

Hallo Daniela,

du brauchst nicht traurig zu sein. Man lässt sowas ja auch nicht mutwillig oder gar böswillig einreißen.
Den Satz „Die kriegst du nie wieder aus deinem Bett!“ hör ich ständig von irgendwelchen Leuten. Dann lächle ich immer und meine, dass sie dann eben Bescheid geben soll wenn sie ihren ersten Freund mitbringt, damit wir zusammen rücken können.:wink:
Ich selbst bin auch lange zu meiner Mutter ins Bett geklettert und habe es irgendwann von allein gelassen.
Interessant wird es bei uns im Sommer, dann kommt Kind Nr. 2 zur Welt. Dann ist der Irrsinn bei uns bestimmt komplett…
Ich bin mir sicher, ihr schafft es gemeinsam. Mit 3 Jahren kann man doch auch schon gut mit den Kleinen reden (geht selbst schon bei meiner Kleinen/Großen).

Viele Grüße und viel Kraft - Heike

Hallo nochmal

Ich denke, da liegt vielleicht auch unser (oder eher mein
Problem) - der Satz, den man oft hört…: Einmal Bett immer
Bett … usw. Vielelicht nehmen wir sie wirklich in Zukunft
freiwillig und auch ohne „Grund“ (Krankheit) mit ins unser
Bett auf…

Zumindest sollte sie nicht lernen, das krank sein alle Regeln außer Kraft setzt. Das mit dem „einmal im Bett, immer im Bett“ kann stimmen, muß aber nicht. Eine Bekannte hatte ihre Tochter die ersten 2 Jahre immer mit im Bett, erst weil es sich dann gemütlicher Nachts stillte, dann weil sie sich das so angewöhnt hatten. Eines Abends stand die Kleine dann von ganz alleine auf (da war sie noch nicht im Kindergarten) und ging von sich aus in ihr Bett. Von da an hat sie immer in ihrem Bett geschlafen. Ihr solltet dann aber unbedingt darauf achten, daß Ihr als Paar auch noch zu Eurem Recht kommt. Ein Kind im Bett kann da recht hinderlich sein. Und daran sind wirklich schon Beziehungen zerbrochen.

weinend
Daniela

Ooochhh - nich weinen - alles wird gut - Ihr schafft das!! Das haben schon ganz andere geschafft! Dann schafft Ihr das doch auch!

Tröstender Gruß
Tania

Das man die süssen kleinen „erst“ nach sechs Monaten verwöhnen kann, habe ich in einem Buch gelesen. Damals hatte mich dieser Passus etwas beruhigt aber zugleich nachdenklich gestimmt. Damals und jetzt gerade wieder (unser zweiter ist gerade 4 Monate alt) habe ich oft gemeinsam mit meiner Frau darüber philosophiert wie sich wohl das eine oder andere auf die nächsten Jahre auswirkt.

Augenscheinlich abschreckende Beispiele wie deines hatten wir in Familien und Freundeskreis einige, so dass wir bestimmte Dinge wie zum Beispiel das bei Mama und Papa im Bett schlafen, an konkreten Kinder durchsprechen konnten.

Ich glaube wenn man mal dein Beispiel mit dem Saft nimmt, dass es schon eine sehr grosse Zuneigung ist, seinem Kind jede Nacht das Trinken zu reichen. Ok, bei euch hat es auch einen Grund aber irgendwo ist auch mal schluss. Wenn du mich heute fragst wie ich es rückgängig machen würde so habe ich gut reden. Unser Grosser schläft seit einige Wochen jede Nacht bei uns im Bett und das obwohl wir genau dieses vermeiden wollten * fg *

Ich würde schon dahin gehend plädieren die Vorsätze durchzuziehen. Wenn euere Tochter merkt, wenn sie nur lang genug schreit doch Ihren willen bekommt geht es nach hinten los. Wahrscheinlich würde ich ihr abends zwei Liter Himbeersaft ans Bett stellen und sagen das es für die Nacht reichen sollte.

Nur mit dem auf Toilette gehen würde ich wohl etwas vorsichtiger sein, ich weiss nicht wie sich das im schlimmsten fall auswirken könnte und daher wäre ich wohl geneigt eher nachzugeben.

Wie du siehst habe ich kein Patentrezept aber mühsam ernährt sich das Eichhörnchen : - )

lG
Me
PS: Such dir auf jeden Fall einen 1a Kinderarzt der Zeit und Erfahrung hat. Frag ich auch unbedingt ob er sich weitergebildet hat, sofern er über 50ig. Nichts gegen Hausmittelchen aber viele „Krankheiten“ kommen auch aus unserer heutigen Zeit (Stress, Berufstätigkeit der Eltern, etc.etc.)

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lg
Täubchen

ps - wäre das nicht mal was für die faq?

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Hallo liebe Daniela,

daß Kinder nicht durchschlafen, jedenfalls die ganze Nacht nicht, ist vollkommen normal. Selbst Erwachsene haben einen Schlaf- Wach Rhythmus -auch tagsüber- der nicht in das gängige Gesellschaftsbild passt.
Kinder haben ihren eigenen Rhythmus und sind viel beinflussbarer als Erwachsene.
Die kindlichen Schlafphasen geraten im Laufe der nacht oft bis zum „Fast wach sein“, da sich Tiefschlaf und Traumphasen ( Die nur in der REM Phase stattfinden) rasch abwechseln.
In so einer Traumphase wird man ganz schnell wach, sollte etwas in der Umgebung nicht „stimmig“ sein.
Kinder besonders Säuglinge haben so ein eingebautes Prüfprogramm…
Sie spulen wie eine Checkliste unbewußt ab, was Unsicherheiten hervorrufen könnte…sie überprüfen Gewohnheiten ganz genau.
Wenn es ein Ritual gibt…wie zB…in den Schlaf wiegen, oder im elterlichen Bett einschlafen, oder sonst etwas, was sich verändert, während sie schlafen…wenn sie nehe dem Wachzustand sind, und dann merken, da stimmt was nicht…werden sie wach…und rufen.
Auch ältere Kinder werden noch wach und verspühren Bedürfnisse, die sie nur mit Hilfe ihrer „Beschützer“ Eltern befriedigen können.

Daß ein 3 jähriges Mädel noch nicht durchschläft erachte ich als vollkommen normal. Kinder in diesem Alter lernen über Nacht. Sie gehen an einem abend ins Bett mit einer ungelösten Aufgabe…stehen morgens auf, und wissen wie es geht…
Kinder lernen über Nacht und über nacht werden auch so manche Schaltstellen im Hirn dauerhaft verknüpft.
Nie lernt ein Mensch in so kurzer Zeit so viel, wie in den ersten 5 ahren.
Was für eine Hochleistung so ein kindliches Gehirn vollbringen muss!

Das Hirn Deiner Tochter arbeitet natürlich auch auf Hochturen, das einzige was Du versuchen kannst, ist Rituale zu schaffen…abends immer das Gleiche immer den gleichen Ablauf…damit Kind zur Ruhe kommen kann. Bei manchen Kindern geht das in dem man eine Geschichte vorliest bei anderen wieder nicht, weil sie nach dem vorgelesenen ersten Satz schon 20 Fragen aufgeschrieben haben *fg
Aber wichtig ist das gemeinsame Ausklingenlassen des Tages.

Die Flasche hätte ich ihr nicht so schnell abgewöhnt…aber gut, wenn ihr das so gemacht habt ok…aber nachts bitte kein süßes Zeug zum trinken, das umspült schön die Zähne und macht sie kaputt…und nicht nur die Milchzähne werden dadurch geschädigt.

Die leidvolle Erfahrung, daß Kindergartenkinder ständig krank sind, mußte ich auch machen. Das ist so, da führt auch kaum ein Weg drum herum…es wird immer Eltern geben, die ihre Kinder in den Kindergarten geben müssen, auch wenn sie einen ansteckenden Schnupfen oder Husten haben…anchmal brüten sie auch Kinderkrankheiten aus und man weiß es noch gar nicht…

An Deiner Stelle würde ich mich aber viel mehr auf mein Kind konzentrieren und auf seine Bedürfnisse, als auf die einer erwachsenen Person (Kneipenwirtin) notfalls würde ich es vorziehen, da es durchaus Lärmbelästigungen geben kann die zwar Kinder, nicht aber Erwachsene hören, mir eine andere Wohnung zu suchen.

Das kann durchaus auch ein Thema sein… Reizüberflutung…schonmal überlegt?

Wenn ihr die Möglichkeit habt, mit der Lütten über Ostern wegzufahren, dann macht das, und erzählt mal wie es war.

Ein ähnliches SicherheitsThema wäre und das gibt es auch, das sollte man nicht vergessen…

Kinder wollen sich ihrer Sicherheiten vergewissern.
Das heißt, daß besonders frei erzogene Kids sich ihrer ZUgehörigkeit zu den Eltern sicher sein wollen, wissen wollen, ob jemand helfen würde. das passiert natürlich auch gerne nachts, weil man da in der Regel Seele pur ist, ohne Fassade.

Aber selbst wenn Dein Kind 3 ist und nicht durchschläft und keines der angeführten Beispiele auf Euch zutrifft…daß ein Kind mit 3 nicht durchschläft, ist völlig normal…weil alle Aspekte eine Rolle spielen…auch der Lärm, der unbewußt zu ihr dringt…der dann vielleicht auch plötzlich nicht mehr da ist und so das kindliche Diagnoseprogramm stört?

Gruß
Maja