Vorher hast du beim Einschlafen Händchen gehalten, und
hinterher hast du Tag und Nacht neben dem Kind gelegen, um ihm
ggf. das Händchen halten zu können?
ja - er wird ja dann auch Nachts wach und will alles wieder wie es ist… dann weckt er´mich dann mindestens stündlich, weil er meine Hand so und so haben will um richtig einschlafen zu können. Und den Schnuller bitte nicht vergessen. Und wenn er sich mal hin und her dreht, hat die Hand bitte wieder parat zu liegen, wenn er sich wieder zu mir dreht ;o) Das ging die ganze Nacht so hin und her. Ich kam nicht mehr zum Schlaf. Es ging nicht ohne Hand.
Tagsüber musste ich mich mit ihm hinlegen, damit er meine Hand parat hat. Sonst wachte er nach 5-15 Minuten auf und weinte (klar - es fehlt was).
Ich kann dem Kind auch nur eine gute Mutter sein, wenn ich etwas Schlaf bekomme. Das war nicht mehr gegeben. Wenn ich schlief kam ich nicht mehr bis zur Tiefschlafphase. Und wenn, riss er mich da wieder raus - und das zermürbt. Da musste was geschehen. Und das ist es. Ich kann wieder stundenweise schlafen, wenn Julian nachts mal wach wird, schläft er von selbst wieder ein, weil die neue Situation ohne meine Hand nun seine neue Einschlafgewohnheit ist und er sich daran gewöhnt hat. Manchmal plappert er nachts vor sich hin (es geht ihm also gut) und schläft dann wieder weiter. Aber ich muss mich nicht mehr aktiv an seiner Schlafsituation was ändern, damit er schlafen kann.
Ich denke, das ist sowohl kurz- als auch langfristig die beste Lösung für Julian und mich. Das muss nicht jeder gutheißen, aber ich bin überzeugt, dass das für uns die einzig richtige Lösung war.
lg, Dany
