Schlafprobleme

Hallo Leute bräuchte mal dringend Hilfe
Zuerst mal zu der Vorgeschichte. Ich bin gerade mit einer Mami zusammen die einen 2jährigen Sohn hat. In ihrer alten Beziehung wurde in den zwei Jahren bei der Erziehung vieles falsch gemacht. Das grösste Problem ist das mit dem Schlafen gehen. Von Anfang an hat Sie ihren kleinen in ihren Händen einschlafen lassen weil der Vater nicht wollte das der kleine schreit. Jetzt muss sie ihn natürlich immer noch so einschlafen lassen weil er es ja nicht anders gewohnt ist. Wenn sie das jetzt logischerweise nicht macht ist das zu Bett gehen immer ein Kampf weil er dann immer gleich anfängt zu schreien und dagegen ankämpft. Deshalb bräucht ich und meine zwei süssen :smile: ein paar Tipps wie man das langsam aber sicher ändern kann.

Ich hoffe und denke das ihr mir da helfen könnt.

Danke & Gruss Ben

Hallo Ben,

mit 2Jährigen kann man ein Stück weit ja auch schon reden - das würde ich auch versuchen.

Ich würde mit ihm gemeinsam ein schickes Kinderbettchen kaufen und einrichten, und ihm erklären, dass er ja ein ganz großer ist und die anderen Kinder auch eigene Bettchen haben etc… baut so ein richtig schönest Nest ggf auch mit Himmel oder ein Piratenboot oder so was in der Art, halt etwas wo er sich wohl fühlt und Spaß dran hat. Dann packe alle !!! seine 576 Kuscheltiere auch mit in das Bett und erkläre ihm, dass die Tiere da ja auch bei ihm sind nachts und aufpassen…

Ein Nachtlicht für die Steckdose kann helfen genauso wie ein kleines Lämpchen (vielleicht auch so eins was Bilder an die Wand projeziert) Zu Weihnachten eine Lichetrkette oder seine Laterne???damit die Nacht nicht allzu dunkel ist. Die meisten Kinder finden komplett abgedunkelte Zimmer erschreckend, da sie sich nicht orientieren können, wenn sie wach werden.

Ein neuer Ritus zum Einschlafen. Es gibt schöne Bücher mit Gutenachtgeschichten die nur 5 Minuten lang sind. Jeden Abend eine lesen und das ins Bett gehen zu einem Event machen… dann kommt Mami/Papi und kuschelt mit mir und ich habe Mami/Papi ganz für mich alleine. Dann konsequent gute Nacht sagen und gehen. Wenn alle Kuscheltierfreunde dabei sind, sollte das kein Problem sein…ach ja, manche Kinder hören auch gerne noch leise sanfte Musik und schlafen da besser ein.

ggf hilft bei dem Kind auch schon verhandeln als letzte Konsequenz. Wenn Du in Deinem Bettchen schläfst und das die ganze Woche, dann gehen wir am WE in den Zoo, Eis essen, ins Schwimmbad, Drachen basteln … da konnte man bei meiner Kusiene zumindest immer tolle Deals raus handeln (auch schon in dem Alter)

Hallo,

ich finde es nicht ungewöhnlich einen 2jährigen in den Schlaf zu begleiten
Wie läuft denn das Zu-Bett-Gehen bei Euch konkret ab??

VG,

Birgit

Hallo

Zuerst mal zu der Vorgeschichte. Ich bin gerade mit einer Mami
zusammen die einen 2jährigen Sohn hat. In ihrer alten
Beziehung wurde in den zwei Jahren bei der Erziehung vieles
falsch gemacht. Das grösste Problem ist das mit dem Schlafen
gehen. Von Anfang an hat Sie ihren kleinen in ihren Händen
einschlafen lassen weil der Vater nicht wollte das der kleine
schreit.

Deshalb bräucht ich und meine zwei süssen :smile:
ein paar Tipps wie man das langsam aber sicher
ändern kann.

Am besten durch das persönliche Vorbild.

Du zeigst ihm das Bett, wo (neuer) Papa alleine
einschläft, dann zeigst Du ihm das Bett, wo Mama
alleine einschläft - und das wird ihn dann
sicher überzeugen :wink:

Grüße

CMБ

Hallo

… und ihm erklären, dass er ja ein ganz großer
ist und die anderen Kinder auch eigene Bettchen haben etc…

Und der neue Papi ist dann wohl ein ganz Kleiner, oder was? Ziemlich wenig überzeugend, sowas. Es geht hier doch um die Frage: Wer darf mit der Mami einschlafen, der 2-jährige oder der Erwachsene? Es ist also eine Rivalität da zwischen den beiden. Das ist auch dem Kleinen klar, obwohl er es natürlich nicht in Worte fassen könnte.

Was die Mutter dazu sagt, ist ja überigens gar nicht bekannt. Ich würde fast vermuten, sie ist gar nicht besonders daran interessiert, den Kleinen schon abzunabeln.

Wenn der Kleine von Geburt an die ganze Zeit bei der Mutter eingeschlafen ist, halte ich das Alter von 2 Jahren für keinen geeigneten Zeitpunkt, damit Schluss zu machen. Gerade in diesem Alter entwickeln die Kinder viele irrationalen Ängste, und das bleibt so, bis das Kind in etwa 3,5 Jahre alt ist, soweit ich mich erinnere.

Viele Grüße
Simsy

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halte ich das Alter von 2 Jahren für keinen

geeigneten Zeitpunkt, damit Schluss zu machen.

…und, was willst Du machen, noch weitere 2 Jahre mit dem Kind das Bett teilen??? Das wäre für mich als Partner ein Grund zu gehen und mir ne andere Frau zu suchen. Ganz ehrlich!!! Ich mach mich doch nicht zum Deppen wegen nem Kind!

In einem gebe ich Dir Recht - Kinder und besonders Jungen sind immer der Rivalität gegenüber dem Vater / männlichem Familienmitgliedern ausgesetzt. Da sind Bücher mit gefüllt. Wie in allen Hirarchien müssen aber auch Kinder lernen sich dieser Rivalität auszusetzen und sich im wahrsten Sinne des Wortes unterzuordnen. Das ist ein permanenter Prozess und den machen in der Tat bereits Kinder ab dem 6ten Monat durch. Kinder, welche diese Machtspiele nicht austragen können (und sei es durch die beliebten Rangelkämpfe mit den Elter) suchen nach meinen Erfahrungen in der Jugendarbeit andere Wege sich die Hörner abzustößen und werden dann manchmal anders unangenehm auffällig indem sie ihre Spielkameraden, Erwachsene über das Maß treten, bespucken etc… das wächst sich dann leider bei den erwachsenen Männern in wirklich ganz eigenartigen Zügen aus… aber das war hier auch nicht das Thema…

Ich glaube manchmal, dass wir unsere Kinder hier ein wenig zu sehr pampern oder zumindest es glauben zu machen. Nach meiner Ansicht verkraftet ein Kind das eigene Bett an der Stelle sehr gut. Wichtiger wäre hier in der Konstellation „neuer Papi“ finde ich nur, dass das Kind klare verlässliche Regeln erfährt und im „neuen Papi“ eine Person findet, die klar und verlässlich ist und ihn nicht abschiebt. Nur weil man der „neue Papi“ ist oder die Mutter dem Kind gegenüber vielleicht auch so was wie „Schuldgefühle“ hat, weils mit dem eigentlichen Papi nicht geklappt hat, jetzt das Kind in Watte packen und eine „falsche Fürsorge“ zuteil werden zu lassen empfinde ich als fraglich.

Den Gedankengang vom ursprünglichen Schreiber, dass Kind in sein eigenes Bett zu packen, kann ich nur unterstützen. Kinder gehören von Anfang an in ihr eigenes Bett und Zimmer und müssen mit Sicherheit nicht überall mitmischen.

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Hallo

Ich mach mich doch nicht zum Deppen wegen nem Kind!

Zum Deppen? Wegen einem Kind? - Ist das Deutschlands Kinderfeindlichkeit, die hier zum Ausdruck kommt?

Kinder, welche diese Machtspiele nicht austragen können (und
sei es durch die beliebten Rangelkämpfe mit den Eltern)

Das glaube ich auch, aber Rangelkämpfe zeichnen sich durch nahen Körperkontakt aus, eigenes Bett und vor allem eigenes Zimmer zeichnen sich durch das Gegenteil aus und bedeuten einen zeitweiligen Ausschluss aus der Familiengemeinschaft. Diese beiden Dinge sind meiner Meinung nach nicht gleichzusetzen.

Den Gedankengang vom ursprünglichen Schreiber, dass Kind in
sein eigenes Bett zu packen, kann ich nur unterstützen. Kinder
gehören von Anfang an in ihr eigenes Bett und Zimmer und
müssen mit Sicherheit nicht überall mitmischen.

Natürlich ist das jedenfalls nicht. Jedes natürlich aufwachsende Säugetier ist eigentlich bis zur Pubertät mit der Mutter zusammen, manche werden sogar bis dann gesäugt.

Kinder gehören ganz bestimmt nicht von Anfang an in ihr eigenes Zimmer. Soviel ich weiß, kann das sogar lebensgefährlich für den Säugling sein (plötzlicher Kindstod), schaden tut es ganz bestimmt. Säuglinge stehen Todesängste aus, wenn sie schreien und niemand innerhalb kurzer Zeit kommt.

Wenn die schon unbedingt ein eigenes Zimmer haben sollen, dann müssen wenigstens Geschwister da sein.

Viele Grüße
Simsy

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Hallo

Ich mach mich doch nicht zum Deppen wegen nem Kind!

Zum Deppen? Wegen einem Kind? - Ist das Deutschlands
Kinderfeindlichkeit, die hier zum Ausdruck kommt?

ne, das hat nichts mit Kinderfeindlichkeit zu tun. Ich habe nichts gegen Kinder, ansonsten würde ich mich auch nicht mit ihnen beschäftigen, aber nach mehr als 12 Jahren Kinder- und Jugendarbeit kann ich nur feststellen, dass Kinder Konsequenz in der Erziehung wollen und dass auch irgendwann die Grenze da sein muss, wann ich als Erwachsener auch mal Rechte und Kinder Sendepause haben. Wenn ich mir die typischen IKEA-Kinder ansehe, dann hat das für mich nichts mit Erziehung zu tun … und wenn ich mir die Eltern ansehe die zum 1875 Mal dem Kind sagen, dass es nicht das Regal raufklettern soll… sory, aber wie würdest Du das Verhalten dieser Eltern bezeichnen? Die machen sich in meinen Augen zu Deppen. Mein Kind würde das genau 1 Mal machen und dann gäbe es irgend eine Konsequenz aus der Sache.

Kinder, welche diese Machtspiele nicht austragen können (und
sei es durch die beliebten Rangelkämpfe mit den Eltern)

Das glaube ich auch, aber Rangelkämpfe zeichnen sich durch
nahen Körperkontakt aus, eigenes Bett und vor allem eigenes
Zimmer zeichnen sich durch das Gegenteil aus und bedeuten
einen zeitweiligen Ausschluss aus der Familiengemeinschaft.
Diese beiden Dinge sind meiner Meinung nach nicht
gleichzusetzen.

Ein eigenes Zimmer hat für mich nichts mit Ausschluß aus der Familiengemeinschaft zu tun. Vielleicht habe ich da aber auch eine andere Erfahrung gemacht als Du??? Für mich war mein Zimmer immer mein Rückzugsort in dem ich auch Ruhe vor meinen Eltern hatt. Ich bin nie ins Zimmer gesperrt worden, im Sinne von Bestrafung. In der Regel war bei uns auch die Zimmertür offen - also Kontakt zur Familie bestand und kommuniziert werden konnte.
Abgesehen davon bin ich der Meinung, dass Kinder auch lernen müssen sich alleine zu beschäftigen (zumindest zeitweilig) und eben auch lernen müssen, dass sie nicht überall was zu suchen haben.

Kinder gehören ganz bestimmt nicht von Anfang an in ihr
eigenes Zimmer. Soviel ich weiß, kann das sogar
lebensgefährlich für den Säugling sein (plötzlicher Kindstod),
schaden tut es ganz bestimmt. Säuglinge stehen Todesängste
aus, wenn sie schreien und niemand innerhalb kurzer Zeit
kommt.

In meinem Freundeskreis und in meiner Familie hatten alle Kinder von Anfang an ihr eigenes Zimmer und ihr eigenes Bettchen. Ich würde alle als normal entwickelt bezeichnen. Tod geschrien hat sich von uns niemand, da ja so ne Wohnung innerhalb von ner Minute zu durchqueren ist und Säuglinge wenn sie wach werden in der Regel nicht einfach los brüllen, sondern sich durch gequäke ankündigen…

Es stimmt, dass Säuglinge kurz nach der Geburt dazu tendieren zu schreien, weil sie nichts mehr hören ;o) Im Bauch ist so ein Lärm und wenn das Kind dann nach Hause kommt und alle auf Zehenspitzen durch die Gegend schleichen, kann das schon mal zur Irritation führen ;o) Das legt sich aber nach einiger Zeit.

An dem Kindstod an sich änderst Du nichts, egal wo das Kind schläft. Das ist ein Phänomen, dem die Wissenschaftler immer noch auf der Spur sind.

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Hallo

… aber nach mehr als 12 Jahren Kinder- und
Jugendarbeit kann ich nur feststellen, dass Kinder Konsequenz
in der Erziehung wollen …

Das ist schon klar, aber wenn die Mutter dem Kind 2 Jahre lang Händchen hält beim Einschlafen, ist es doch nicht konsequent, wenn sie plötzlich damit aufhört? Oder ist es in der Hinsicht konsequent, dass sie es damals angefangen hat, weil der damalige Mann es wollte, und dass sie jetzt wieder damit aufhört, weil der jetzige Mann es nicht will?

und dass auch irgendwann die Grenze da
sein muss, wann ich als Erwachsener auch mal Rechte und Kinder
Sendepause haben.

Na gut, aber ich denke, gerade bei 2-jährigen geht es auch um Verlassenheits-Ängste und andere Ängste. Meiner Meinung nach ist das ein wirklich schlechter Zeitpunkt, eine Abnabelung durchzusetzen.

Wenn ich mir die typischen IKEA-Kinder
ansehe, dann hat das für mich nichts mit Erziehung zu tun …
und wenn ich mir die Eltern ansehe die zum 1875 Mal dem Kind
sagen, dass es nicht das Regal raufklettern soll… sory,
aber wie würdest Du das Verhalten dieser Eltern bezeichnen?

Das ist für mich was anderes, siehe oben.

Mein Kind würde das
genau 1 Mal machen und dann gäbe es irgend eine Konsequenz aus
der Sache.

Ich weiß ja nicht, wie alt diese Kinder sind, von denen du redest. Wenn sie sehr klein sind, dann fände ich das u. U. sehr hart.

Für mich war mein
Zimmer immer mein Rückzugsort in dem ich auch Ruhe vor meinen
Eltern hatt.

Mit 2 Jahren? Oder gar als Baby? Bist du sicher?

Abgesehen davon bin ich der Meinung, dass Kinder auch lernen
müssen sich alleine zu beschäftigen (zumindest zeitweilig) und
eben auch lernen müssen, dass sie nicht überall was zu suchen
haben.

Das ist schon richtig, aber ein Kind muss sich auch alleine beschäftigen, wenn seine Mutter (oder irgendjemand) im Raum ist und nicht mit dem Kind spielt. - Wenn das Kind sich einsam fühlt, wird es sich bestimmt nicht beschäftigen, sondern sich zusammenkauern und am Daumen lutschen. Es muss sich geborgen fühlen, sich langweilen und keine Hoffnung darauf haben, dass die Mutter irgendwann auf sein Generve einsteigt, dann ist es motiviert, sich allein zu beschäftigen.

In meinem Freundeskreis und in meiner Familie hatten alle …

Das sind so persönliche Erfahrungen, das sagt mir meistens nicht so viel. Es kommt ja soviel auf die Details an.

Tod
geschrien hat sich von uns niemand, da ja so ne Wohnung
innerhalb von ner Minute zu durchqueren ist und Säuglinge wenn
sie wach werden in der Regel nicht einfach los brüllen,
sondern sich durch gequäke ankündigen…

Das stimmt allerdings.

An dem Kindstod an sich änderst Du nichts, egal wo das Kind
schläft.

Ich hab mal sowas gelesen, dass das verstärkt bei Kindern passiert, die alleine liegen, oder jedenfalls niemals bei Kindern, die gerade herumgetragen werden o.ä… Allerdings habe ich das nur einmal gelesen, sonst liest man ja immer was von Bauchlage und Rauchen.

Viele Grüße
Simsy

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Hallo

Zuerst mal zu der Vorgeschichte. Ich bin gerade mit einer Mami
zusammen die einen 2jährigen Sohn hat. In ihrer alten

Am besten durch das persönliche Vorbild.

Du zeigst ihm das Bett, wo (neuer) Papa alleine
einschläft, dann zeigst Du ihm das Bett, wo Mama
alleine einschläft - und das wird ihn dann
sicher überzeugen :wink:

Hallo,
ich glaube so überzeugst du keinen Zweijährigen. Diese
Schlussfolgerung kann er har nicht ziehen.

Wie schon eine Vorgängerin geschrieben hat, würde ich mit ihm
zusammen ein schönes Bett einrichten, allerdings darauf verzichten
alles neu zu gestalten. Wichtig ist, dass er sich geborgen fühlt und
ein abendliches Ritual erfolgt. Immer zur gleichen Zeit. Zähneputzen,
Gutenachtgeschichte, den Tag in Worten wiederholen, kuscheln, singen
und ihn dann fragen, ob er sich in sein Bett legen möchte. Am besten
ihr kriegt ihn dazu dass er alleine rein geht und dann Gute Nacht
wünschen und das Zimmer verlassen (die Tür einen Spalt offen lassen).
In der ersten Zeit wird er wahrscheinlich weinen. Lass ihn einen
Moment, auch wenn es schwer fällt und dann geht einer von euch beiden
rein und erklärt ihm leise und ruhig, dass ihr nebenan seid, alles
gut ist und es jetzt Zeit zum schlafen ist. Es wird nicht lange
dauern, bis er begreift, dass es nicht schlimm ist alleine im Bett zu
liegen - im Gegenteil wenn er den Schmerz der „Verlassensangst“
überwunden hat, sich sicher fühlt und weiss, dass ihr da seid, wenn
er nach euch ruft, dann ist dass ein großer Schritt in die
Selbstständigkeit.

Gute Nerven und viel Glück!

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Hi Chili,

ich glaube so überzeugst du keinen Zweijährigen. Diese
Schlussfolgerung kann er har nicht ziehen.

Ich glaube, du hast nicht richtig gelesen, was
Semjon geschrieben hat:

Du zeigst ihm das Bett, wo (neuer) Papa alleine
einschläft, dann zeigst Du ihm das Bett, wo Mama
alleine einschläft - und das wird ihn dann
sicher überzeugen :wink:

Glaubst du wirklich, der (neue) Papa schläft getrennt
im eigenen Bett von der (alten) Mama?
Wir erwarten von unseren Kindern, dass sie etwas tun
(allein im eigenen Bett im eigenen Zimmer) was wir
selbst nicht vorleben (zusammen im Doppelbett kuscheln).

[…]

In der ersten Zeit wird er wahrscheinlich weinen. Lass ihn
einen
Moment, auch wenn es schwer fällt und dann geht einer von euch
beiden
rein und erklärt ihm leise und ruhig, dass ihr nebenan seid,

zu zweit

alles
gut ist und es jetzt Zeit zum schlafen ist. Es wird nicht
lange
dauern, bis er begreift, dass es nicht schlimm ist alleine im
Bett zu
liegen

weshalb wir das ja auch machen… ha!

  • im Gegenteil wenn er den Schmerz der
    „Verlassensangst“
    überwunden hat, sich sicher fühlt und weiss, dass ihr da seid,
    wenn
    er nach euch ruft, dann ist dass ein großer Schritt in die
    Selbstständigkeit.

Oder in die Neurose.

Gruß
Elke
*Plädoyer für das Familienbett*

PS: Entgegen aller Unkenrufe schlafen unsere beiden
Söhne mit 14 und 15 inzwischen allein in ihrem Bett.

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Abend!

ich glaube so überzeugst du keinen Zweijährigen. Diese
Schlussfolgerung kann er har nicht ziehen.

Lese noch mal in Ruhe.

Du zeigst dem Kind sein Bett „alleine schlafen“ und dann zeigst du ihm
das Bett von Papa & Mama (die nicht alleine schlafen, Ehebett). Das kann
ein Kind von 2 Jahren sehr wohl verstehen, Mama & Papa schlafen zusammen
und es muß gaaaaanz alleine schlafen.

Ich bin nicht unbedingt der Meinung des Vorposters aber es entbehrt
nicht einer gewissen Logik.

Gruß
Stefan

Eine Minute schneller warst du… OWT
.

Hi Stefan,

Ich bin nicht unbedingt der Meinung des Vorposters aber es
entbehrt
nicht einer gewissen Logik.

Es war das Argument, mit dem uns unser Sohn überzeugt hat.

Und nochwas: von wegen „zum Deppen machen“ (kam nicht
von dir, aber ich will nicht noch ein Posting losschicken):
auf die Bedürfnisse von Kindern eingehen, macht einen
nicht zum Deppen.
Kinder und ein tolles Sexleben müssen
sich nicht notwendigerweise ausschließen.
Krampfhaftes „auf die eigene Selbstverwirklichung und/oder
Privatsphäre“ pochen, tun das aber schon.

Elke

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Abend Elke,

Und nochwas: von wegen „zum Deppen machen“ (kam nicht
von dir, aber ich will nicht noch ein Posting losschicken):
auf die Bedürfnisse von Kindern eingehen, macht einen
nicht zum Deppen.

Da bin ich bei dir!

Kinder und ein tolles Sexleben müssen
sich nicht notwendigerweise ausschließen.
Krampfhaftes „auf die eigene Selbstverwirklichung und/oder
Privatsphäre“ pochen, tun das aber schon.

Da bin ich auch bei dir, allerdings denke ich trotzdem, dass ein
Kind es lernen kann und muß im eigenen Zimmer zu schlafen
(ja, ja Mama oder Papa sind nicht weit weg).

Meine Tochter, mittlerweile 8 Jahre, hat ihr Zimmer als eigenes
Reich (my home is my castle) schon immer wahrgenommen. Sie kuschelt
super gerne mit uns aber manchmal (Streß mit den Eltern :smile:) dann
geht die Tür zu und Friedolin (ihr Teddy) und Bommel (Karnickel)
müssen sich den ganzen Herzschmerz anhören und dann geht es wieder.

Gruß
Stefan

Hi!

Meine Tochter, mittlerweile 8 Jahre, hat ihr Zimmer als
eigenes
Reich (my home is my castle) schon immer wahrgenommen. Sie
kuschelt
super gerne mit uns aber manchmal (Streß mit den Eltern :smile:)
dann
geht die Tür zu und Friedolin (ihr Teddy) und Bommel
(Karnickel)
müssen sich den ganzen Herzschmerz anhören und dann geht es
wieder.

Da ich vier Kinder in zwei Zimmern habe, mußten sie gar nicht „alleine schlafen“ - trotzdem sind sie ewig und noch länger ins Elternbett gewandert. Nachdem sie im eigenen Bett eingeschlafen sind. (Eines nachts stand mein Mann verwirrt in der Schlafzimmertür: „Heute noch keiner hier?“ - er hatte sich daran gewöhnt, zuerst nach dem freien Kinderbett zu suchen.)
Einschlafbegleitung fand aber so lange statt, bis sie sie nicht mehr brauchten. (Im Lesealter, da mußte ich dann nur darauf achten, daß sie auch irgendwann zu lesen aufhören. *g*)

alien

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Hi Alien,

Nachdem sie im eigenen Bett
eingeschlafen sind. (Eines nachts stand mein Mann verwirrt in
der Schlafzimmertür: „Heute noch keiner hier?“ - er hatte sich
daran gewöhnt, zuerst nach dem freien Kinderbett zu suchen.)

*lol*
Wir hatten zum Glück ein extra-extra-breites Bett, von daher
gab es keine „Reise nach Jerusalem“-Bettsituation bei uns.

Einschlafbegleitung fand aber so lange statt, bis sie sie
nicht mehr brauchten.

Ja, war bei uns auch so: Einschlafen im eigenen Bett und irgendwann
nachts bekamen wir Besuch.
Wie gesagt, irgendwann blieben sie nachts im eigenen Zimmer.
Aber ich verstehe noch immer nicht, warum kleine Kinder
lernen müssen, allein zu schlafen (was wir als Erwachsene
eben auch nicht machen).
Ich vergleiche das mit dem „potty training“ (Sauberwerden -
ich benutze den englischen Ausdruck, weil er für mich das
Wort „Dressur“ symbolisiert). Warum etwas erzwingen, durch
„Training“ usw., was ein paar Monate später so ganz nebenher
von allein kommt?

Gruß
Elke

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ihr kriegt ihn dazu dass er alleine rein geht und dann Gute

Nacht
wünschen und das Zimmer verlassen (die Tür einen Spalt offen
lassen).

Hallo,

warum nicht einfach noch 10 Minuten investieren und bei dem Kind bleiben, bis es eingeschlafen ist…???

VG,

Birgit

Hallo BMJ,

hat das Kind ein eigenes Bettchen? Schläft es auch mal darin?

das mit dem Händchenhalten zum Einschlafen ist nun eine dem Kleinen liebgewonnene Gewohnheit, wie du das schon richtig erkannt hast. Auch, dass er nicht alleine einschlafen muss. Das ist ja alles schön für ihn, aber nicht gerade förderlich für die Selbstständigkeit.

Ich kann mir auch gut vorstellen, dass der Kleine nun durch dein Auftauchen Verlustängste bekommen kann und seine Position bei Mama sichern will.

Ich selbst habe mir nun nach 3 Monaten Händchen-Abhängigkeit das Buch „jedes Kind kann schlafen lernen“ gekauft um mir das mal anzusehen. Die Methode ist umstritten, es werden sich nun auch einige dazu äußern. Meine Meinung: Die Sache ist vertretbar !
Jedoch wirst du die Situation kennen: Wenn das Kind auch nachts mal aufwacht, brauch es unmittelbar die Hand zum kuscheln um wieder einschlafen zu können. Das kann das reguläre Familienleben schon sehr belasten, weil man immer „am Kind hängt“.

Es ist schön, die Nähe des Kindes zu spüren und zu sehen, es genießt Mamas Nähe auch. Entgegen vieler Meinungen geht es hier nicht um Liebesentzug. Die Nacht ist nicht zum lieb haben und kuscheln und Händchen halten da, sondern zum Schlafen. Wenn tagsüber ausgiebig gekuschelt und geschmust wird, sehe ich keinen Anlass, die im Buch vorgeschlagene Variante der „Entwöhnung“ zu probieren. Die Gewohnheit wurde ihm angewöhnt. Der Mensch ist ein Gewohnheitstier und kann seine Gewohnheiten ändern.

Wie gesagt, die Methode ist umstritten, du wirst gleich empörte Gegenstimmen lesen können, aber ich bin nach 2 Tagen das Händchenhalten losgeworden. Denn ich lag nun Tag und Nacht neben dem Kind um ihm Händchen zu halten. Nein, ich entziehe ihm keine Liebe, und er bekommt sehr viel Zuwendung und Kuscheleinheiten. Unter der Voraussetzung ist das denke ich wirklich machbar, wenn man etwas festen Willen hat, das durchzuziehen, denn dem Kind wird es nicht gefallen, seine liebe Gewohnheit entwöhnt zu bekommen.

Liebe Grüße und für welchen Weg ihr euch entscheidet, viel Erfolg :o)

Dany

Hallo

Wie gesagt, die Methode ist umstritten, du wirst gleich
empörte Gegenstimmen lesen können, aber ich bin nach 2 Tagen
das Händchenhalten losgeworden. Denn ich lag nun Tag und Nacht
neben dem Kind um ihm Händchen zu halten.

Vorher hast du beim Einschlafen Händchen gehalten, und hinterher hast du Tag und Nacht neben dem Kind gelegen, um ihm ggf. das Händchen halten zu können?

Viele Grüße
Simsy