Schlafstörungen

Hallo.

Zunächst zu meiner Person:
Ich bin männlich, 38 Jahre alt, berufstätiger Vater einer jungen Tochter, verheiratet.
Seit eingiger Zeit (etwa 1-2 Jahre) leider ich an Schlafstörungen. Begonnen hat es mit einer leichten Depression und psychiosomatischen Beschwerden. Als Nebenwirkung trat dann die Schlafstörung auf. Depression und psychiosomatischen Beschwerden sind mittlerweile vorbei, die Schlafstörungen treten immer wieder auf. Sie äußern sich momentan in der Form, als dass ich oft 2-3 Stunden zum Einschlafen brauche, oft wache ich auch Nachts wieder auf und komme wieder nur schwer in den Schlaf. Tiefschlaf ist mittlerweile sehr selten geworden (nur noch leichter Schlaf, zumeist traumlos), so dass ich tagsüber wenig belastbar bin. Ich schlafe jedoch auch mal einige Tage (1 Woche am Stück, wenns gut läuft) gut, dann wieder schlecht. Offensichtliche Ursachen, wie besonderer Stress, besondere Ereignisse, etc. sind nicht erkennbar. Tagsüber müde, und abends geistig immer wacher. Oftmals werde ich schon nervös, wenn es langsam Zeit wird, ins Bett zu gehen (Angst davor, dass ich mich wieder nur herumwälze). Wenn ich dann aufstehe und erst mit der nötigen Bettschwere mich wieder hinlege, geht das Spiel leider nur wieder von vorne los.

Medikamente nehme ich keine. Ich habe mich in psychiotherapeutische Behandlung begeben (medizinische Heilhypnose), die sehr gut angeschlagen hat. Leider hält jede Behandlung nur etwa 2-4 Wochen an, dann fängt das Ganze erneut an. Da die Kasse nichts übernimmt, ein teurer Spaß mit ca. 70,- Euro je Sitzung. Wollte auch nicht mein Leben lang in Behandlung bleiben.

Habe sowohl Entspannungsmethoden nach Jacobsen als auch autogenes Training schon versucht - leider kein Erfolg. Baldrian und Co. hilft hier ebensowenig (zähle dies mal nicht zu den Medikamenten). Auch vermehrte Bewegung vor dem Schlafengehen an der frischen Luft brachte keine Besserung. Sinnloses Betrinken hilft - ist aber natürlich keine Option. Trinke auch nicht regelmäßig Alkohol oder übermäßig viel koffeinhaltige Getränke.

Als einzige Ursache habe ich festgestellt, dass ich bei etwas größeren Abweichungen des Schlafrhythmus (statt um halb elf erst um zwölf ins Bett) diese Nächte schlecht schlafe. Da ich nebenberuflich DJ bin, natürlich ganz schlecht, denn dann komme ich ja sogar erst morgens zu Bett und schlafe dann gar nicht mehr ein. Den Nebenjob aufgeben kann ich jedoch aus finanziellen Gründen nicht. Aber auch an „normalen“ Tagen tritt dieses Leiden auf, so dass es nicht alleine darauf zurückzuführen sein kann.

Körperlich scheint alles ok zu sein, zumindest hat mein Arzt nichts festgestellt.

Was kann ich noch tun? Wie komme ich bpsw. an ein Schlafzentrum zur Behandlung heran? Kann man mir dort helfen? Möchte ungerne einen Psychologen oder Psychiater aufsuchen, um in jahrelange Behandlungen zu gehen. Bitte keine Ratschläge in Richtung Esotherik. Auch Homöopathie ist nicht so mein Ding (Stichwort Globuli etc.).

Hallo,

an ein Schlaflabor kommst du ganz einfach ran:

per googel eines in deiner nähe raussuchen, anrufen, Termin geben lassen.

Als Privatpatient wird man da sehr gerne genommen und Überweisung braucht man ja auch nicht.

Ich würde versuchen, ein Schlaflabor in einer psychiatrischen Abteilung zu bekommen, (z. B. Uniklinikum Schleswig-Holstein in Lübeck )und nicht unbedingt eines, daß an eine Pneumologie-Abteilung angeschlossen ist.

http://141.83.55.222/output/La3/676.468.3/676.940/_/…

grüße
miamei