Schlafstörungen

Hallo,

ich habe seit dem ich mich kenne ca. 1-2 im Monat Probleme im Schlaf.
und zwar sind das verschiedene Probleme die ich hier schildern will:

Das ich Nachts im Zimmer steh aufwache und nicht weiß wo ich bin und ich mich dann irgendwie rum tasten muss!

Oder das ich aus meinem Bett springe weil ich glaube das Schlange sich in meinem Bett befinden dabei schreie ich auch sehr laut!

Und das nächste Problem ist dass ich Nachts sehr laut schreie weil ich träume dass mich jemand mit Spritzen angreift

Führe auch gespräche in meinen Träumen oder lauf(mittlerweile sehr selten) rum

Sind das normale Probleme oder sollte man mit sowas zum Arzt der? Sind das einfach Alltagsängste?Was sagen traumdeuter dazu?

freue mich auf Antworten liebe grüße

Das Problem ist mir nicht ganz unbekannt - ich habe es seit meinem 3. Lebensjahr. Vermutlich handelt es sich um eine Störung in der Tiefschlafphase,d.h. du wirst aus dieser teilweise wach, ohne es zu bemerken bzw. phantasierst/schlafwandelst/ hast Angstschreie entweder während dieser Aufwachphase (meist 1/2 - 3/4 h nach dem normalen Einschlafen) oder während der REM-Phase.
Ich würde einen Neurologen aufsuchen, der dich in ein Schlaflabor für Schlafstörungen dieser Art überweisen kann. Es kann sein, dass es nur eine vorübergehende Störung ist - vielleicht durch Stress bedingt - oder dass du es schon länger hast, es dir aber bislang nicht aufgefallen ist. vielleicht wird auch eine Medikamentation angeraten (z.B. Antidepressiva, die eine Abflachung der Tiefschlafphase zur Folge hat und man nicht mehr schlafwandelt - also keine Angst, Antidepressiva werden nicht immer nur bei Depressionen verschrieben. Aber sie sind neben o.g. Vorzügen auch deshalb von Vorteil, weil sie nicht abhängig machen).

Lieber Anonymous,
ich bin erschüttert, soetwas zu lesen. Deshalb gleich zu deiner wichtigsten Frage: als NORMAL kann man deine Schlafstörungen wirklich nicht mehr bezeichnen. Es wäre ja schlimm, wenn soetwas die Folge normaler Alltagsprobleme wäre. Soll aber um Gottes Willen nicht heißen, dass DU „unnormal“ bist. Deine Probleme haben ganz offensichtlich tiefe Ursachen, die unbedingt ein Spezialist klären sollte. du sprichst von „einem Arzt“. Wenn du einen guten Allgemeinarzt hast, kannst du dich auf jeden Fall zuerst diesem anvertrauen, damit ihr gemeinsam die nächsten Schritte besprechen könnt. Wenn nicht, würde ich dir raten, dich an einen Psychologen zu wenden. dieser Schritt ist in jedem Fall bestimmt nicht leicht. viele denken, dass es von Schwäche zeugt, aber genau das Gegenteil ist der Fall. Wenn du dich für diesen
Schritt entscheidest, zeigst du Stärke, und es ist der erste und wichtigste Schritt zu einer Lösung deiner Probleme. Du solltest wissen, dass es ein langer Weg sein kann und du Geduld mit dir haben solltest.
Ich wünsche dir von Herzen diese Stärke und viel Erfolg
bei der Lösung!!!
VLG von Astrid

Danke für die schnelle Antwort!

Naja aber es kommt halt nicht sooo oft vor! Es gibt auch zeiten da habe ich es Monate lang nicht…
Ich habe sehr große Angst vor spritzen und Blutabnehmen
dieses angst wird davon und auch vor Schlangen habe ich angst…Was mir sorgen machen ist halt das im Zimmer aufwachen und nicht wissen wo ich bin das ist bis jetzt ca. 4 mal vorgekommen.
Zum Psychologen gehen davor habe ich keine Scheu werde auch die Woche mit meinem Hausarzt reden

Es ist unmöglich über das Internet aufgrund der wenigen Angaben, Ratschläge oder Erklärungen zu geben.
Es kann völlig harmlos sein, das ist auch abhängig vom Alter, bei junge, bzw. sehr jungen Menschen kommen diese Symptome schon mal vor. Die Schlafgewohnheiten müssen geklärt werden, möglicherweise werden Medikamente genommen, gibt es organische oder psychologische Vorerkrankungen. Sind Sie im Stress, oder hatten Sie traumatische Erlebnisse? Die beschriebenen Symptome können aber auch Boten einer Erkrankung sein. Grundsätzlich ist es ratsam, die Beschwerden mit Ihrem Hausarzt zu besprechen, sieht er die Notwendig einer weiteren Behandlung, sollte diese durch einen Schlafmediziner erfolgen, notfalls ist auch eine Untersuchung im Schlaflabor erforderlich.
Sie sollten Ihrem Arzt auch sagen, inwieweit Sie diese Symptome belasten und möglicherweise Ihre Lebensqualität einschränkt.
MfG
Holger Junge
SAS-Köln
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