Hallo,
mir ist vergangene Nacht folgendes passiert:
Ich bin um 23 Uhr ins Bett gegangen (normaler Abend, keine besonderen Vorkommnisse), und um ca. vier Uhr bin ich im Wintergarten auf der wahnsinnig bequemen Zweisitzercouch völlig „verknotet“ aufgewacht. Auf dem Weg ins Bad und dann ins Bett zeigten sich diverse Spuren meiner nächtlichen Aktivitäten *grmpf*
Gibt es sowas wie „ausnahmsweises Schlafwandeln“? Oder muss ich damit jetzt öfters rechnen??
Ich hatte das noch nie - nicht mal als Kind; allerdings kenne ich das von meiner Schwester.
ich war mal mit einer ehemaligen Firma und den Kolleginnen auf Reise. Mitten in der Nacht wollte ich ins Bad, das hab ich auch gefunden, aber raus nicht mehr. Ich hatte die Bilder von meinem heimischen Bad im Kopf und hab demnach die Tür sonstwo gesucht, aber nicht dort wo sie im Hotel eigentlich war. Eine Kollegin wurde durch den Raudau wach und hat mich rausgeholt.
An was ich mich wirklich erinnern kann:
Ich war im Bad und hab die Tür gesucht, wie ich reingekommen bin keine Ahnung. Aber das Türsuchen war halb in Trance, weil ich ja immer auf der falschen Stelle gesucht habe.
Das ist mir noch zweimal passiert, immer ausserhalb, seitdem nie wieder.
was nennst Du denn „ausnahmsweises Schlafwandeln“? Ich habe ebenfalls keine Erinnerungen an Schlafwandeln während meiner Kindheit, aber sehr wohl an die Zeit, als ich so zwischen 20 und Mitte 40 war. Jetzt bin ich Anfang 60, und meine letzte Erinnerung ist diese:
Ich werde wach, weil ich nachts Pipi machen muss und völlig verzweifelt darüber bin, dass es im Kleiderschrank kein Klo gibt. Ich hatte nämlich eine Tür des Kleiderschranks geöffnet statt die Tür zum Badezimmer.
Ein paar andere:
Als ich im Studentenheim wohnte wachte ich einmal in meinem Auto auf, das vor dem Haus geparkt war.
Während einer Gruppenreise erzählte mir morgens ein mitreisendes Pärchen, dass ich in der Nacht schlafwandelnd in ihr Zimmer gekommen sei und gefragt habe, ob bei ihnen alles in Ordnung ist (zum Glück hatte ich mich während der Reise mit diesem Pärchen angefreundet).
Anfang der 80er bin ich schlafwandelnd eine vielstufige Treppe hinuntergestürzt, die zu unserer Wohnung in einem Zweifamilienhaus führte. Der Sturz war dermaßen geräuschvoll, dass meine Frau und unsere Vermieterin wach wurden.
Außer ein paar blauen Flecken habe ich keinen Schaden davongetragen. Wenn ich im wachen Zustand die Treppe runtergeballert wäre, hätte das sicher anders ausgesehen.
Es gibt noch 3 andere Fälle, an die ich mich erinnern kann oder von denen man mir erzählt hat. Aber über die Jahre betrachtet, bleiben meine Anfälle von Somnambulismus doch eine Ausnahme.
Wart’s ab, wie es bei Dir weitergeht.
Schlaf gut, und stell Dir nicht Fragen über Fragen!
Pit
ich bin nur ein mal schlafgewandelt in meiner Jugend. dann nie wieder. auch mein Bruder hatte dies nur ein mal. ist also durchaus möglich dass dies ein einmaliges ereignis war