Ich habe neulich mal davon gehört, dass man immer im 3-Stunden-Rhythmus schlafen sollte, also 3 oder 6 oder 9 oder 12 Stunden. Wenn man dazwischen aufsteht, wacht man wohl im Tiefschlaf auf und wird den ganzen Tag nicht so richtig wach…
Ist da etwas dran?
Was wäre denn ideal an Schlafzeit? Ich versuche immer 8 Stunden, ist das gut?
Gibts noch mehr beim Schlafen „zu beachten“?
Fragen über Fragen, bin gespannt auf die Antworten!
Ich habe neulich mal davon gehört, dass man immer im
3-Stunden-Rhythmus schlafen sollte, also 3 oder 6 oder 9 oder
12 Stunden. Wenn man dazwischen aufsteht, wacht man wohl im
Tiefschlaf auf und wird den ganzen Tag nicht so richtig
wach…
Etwas vereinfacht ausgedrückt…
Richtig: es gibt während dem Schlaf verschieden tiefe Schlafphasen. Je nachdem,
in welcher Schlafphase du geweckt wirst, wirst du dich an dem Tag
unterschliedlich fit fühlen.
Falsch ist es m.E., dass sich diese Phasen nach exakt drei Stunden wiederholen.
Davon abgesehen, wären 3 h arg wenig und 12 h sehr viel, das stell ich mir
beides nicht sehr gesund vor.
Was wäre denn ideal an Schlafzeit?
Musst du ausprobieren. Wenn dir 8 h gut tun, ist das doch ok.
Was wäre denn ideal an Schlafzeit? Ich versuche immer 8
Stunden, ist das gut?
‚Normal‘ ist wohl ein Schlafbedüfnis von 5 bis 10 h am Tag.
Aber wenn Du mehrere Experten fragst, kirgst Du sicher auch Zahlen von 4 bis 12 h zu hören.
Wenn Du also in diesem bereich liegst, sollte es OK sein
Gibts noch mehr beim Schlafen „zu beachten“?
Ein Bett, das zu Dir passt.
Auch hier gilt ‚Jeder nach seinen Vorlieben‘
Ich mag es eher hart, meine Frau nicht ganz so hart und meine Schwester liebt es sehr weich.
Ruhe, Dunkelheit, ein passendes Bett und, wenn Du
Leichtschläfer bist, keine Katze im Schlafzimmer, die um
halbdrei Schmuseeinheiten einfordert…
*gröhl* Kenne ich: Katze macht sich auf meiner Brust gemütlich und stiert mir solange in die geschlossenen Augen, bis ich entnervt aufwache und die Augen öffne und ihr Streicheleinheiten gebe. Sollte ich das mal nicht tun (nur einmal probiert) dann wird eben mal die Schärfe der Krallen in meinem Gesicht getestet - das garantiert eigentlich sofortige zuwendung meinerseits.
Ich habe neulich mal davon gehört, dass man immer im
3-Stunden-Rhythmus schlafen sollte, also 3 oder 6 oder 9 oder
12 Stunden. Wenn man dazwischen aufsteht, wacht man wohl im
Tiefschlaf auf und wird den ganzen Tag nicht so richtig
wach…
Fachlich gesehen Quatsch!!
Was wäre denn ideal an Schlafzeit? Ich versuche immer 8
Stunden, ist das gut?
Ist individuell unterschiedlich, nimmt mit zunehmenden Alter ab.
Gibts noch mehr beim Schlafen „zu beachten“?
Ja, die sog. „Schlafhygiene“:
dunkler Raum!
niedrigere Raumtemperatur, ggfs Fenster auf!
regelmäßige Schlafrituale (je, nicht nur bei Kindern!)
geregelter TAGESablauf: geregelte Nahrungsaufnahme nach Schema: Morgens wie ein Kaiser, mittags wie ein König, abends wie ein Bettelmann d.h.:
Wobei das wieder eine ganz persönliche Sache ist. Manch einer braucht das, bei einem anderen ist es umgekehrt. Ich esse nur eine Mahlzeit am Tag - abends - und schlafe danach ganz wunderbar. Denn ein zu frühes Abendessen hat bei manchen Menschen sehr unangenehme Effekte - Heißhungerattacken am späten Abend oder in der Nacht. Ich bezweifle, daß dies dem Schlaf zuträglich ist.
Ein Versuch ist es sicherlich wert, aber bitte nicht als generelle Empfehlung.
nein, das ist nicht nur etwas subjektives. Das basiert auf der Chronobiologie des Menschen. Magen und Darm stellen ihre Aktivität zum Abend hin weitestgehend ein. Nachts ist dann nur noch die Leber mit Entgiftung und die Niere mit Ausscheidung beschäftigt (daher der med. wertvolle erste Morgenurin). Nahrung die zu spät aufgenommen wird, liegt dann bis zum morgen im Hohlorgansystem - das führt zu vermehrter Gasbildung und zum regelrechten „vergammeln“ von Nahrung, wobei zusätzliche Gifte entstehen, die unseren Körper belasten. Das hat auch F.X. Mayr, Begründer gleichnamiger Diätrichtung, so erkannt. Die Marke 17.00 ist natürlich nur eine Richtschnur, beim einen mags 16.00 Uhr sein, beim anderen 19.00 Uhr, das muß letztendlich jeder selbst ausprobieren.
Heißhungerattacken in der Nacht zeugen vor allem von unregelmäßigen Essensgewohnheiten tagsüber. Wichtig: Kleine Zwischenmahlzeiten zwischendurch (Obst, Joghurt), morgens reichhaltig im Sinne von nahrhaft - Frischkornmüsli, Vollkornbrot.
med. wertvolle erste Morgenurin
zum regelrechten „vergammeln“ von Nahrung
wobei zusätzliche Gifte entstehen, die unseren Körper belasten. Das
hat auch F.X. Mayr, Begründer gleichnamiger Diätrichtung, so
erkannt
Nach solchen Sätzen erübrigt sich wohl jeder weitere Kommentar über die wissenschaftliche Haltbarkeit und Seriösität Ihrer Aussagen.