Guten Tag Michael,
Schlaganfall
Ich frage fuer einen Bekannten und wuerde mich ueber Hilfe freuen.
ich werde mir Mühe geben!
Vorfall.
Abendessen Laehmung Kopf auf Tisch gefallen
Lähmung wo, bzw. was?
Dadurch Kopf auf Tisch gefallen?
Klinik
Blutverduenner.
Anfang Juni krank geschrieben bis Mitte August 2010
zur Zeit in Reha
Klinik sagt, psy. Probleme haben nichts mit Schlaganfall zu tun
Vorher schon psychische Probleme, oder seit dem?
Auf die Fragen der Ehefrau, was tun, damit es nicht wieder kommt sagt die Klinik:
Nichts, dass ein zweiter Schlaganfall kommt ist so wahrscheinlich wie wenn irgendjemand Schlaganfall bekommt.
Prophylaxe bei embolischen (Verstopfung/Verschluss) Geschehen, wie bei Infarkten üblich, mit dezenter Blutverdünnung (z.B. ASS) Man wollte mit dieser Aussage evtl. nur vermitteln, dass kein gesteigertes Risiko eines Rezidivs (erneuter Apoplex) gegeben ist.
Daten.
Alter 40
Apoplex (Hirnschlag/Schlaganfall) kennt keine Altersuntergrenze. Statistisch -> je jünger, desto seltener.
Mann
Keine Signifikanz zur Erkrankung
Bauer
dito
Ernaehrung veganisch und vegetaisch nach Bruker
dito
Blutwerte seien sehr gut sagt die Klinik
Welche Werte? Sehr gut gibt es nicht, nur normal…das ist dann eben (sehr) gut…
Psyche schlecht:
Selbstmordgedanken
Schon vor, oder erst seit dem Apoplex?
ADS mit Ritalin
Ritalin kann ADS auch bei Erachsenen nicht heilen, dämpft die Symptome ab. Die Nebenwirkungen des Medikaments sind dabei mehr als bedenklich, der Einsatz besonders in Hochdosierung, sehr umstritten.
Psychofarmaka
Ritalin ist ein Psychopharmakon und unterliegt dem Betäubungsmittelgesetz
ambulatente Therapie wegen Burnout mit Ehefrau
„Burn-out-Syndrom“ spricht für ein präapoplektales Ereignis.
er redet nicht
schreit viel.
Vorher weniger//nie?
ist immer muede.
Medikamente?
geraet schnell in Stress und Streit.
introvertiert
Ist Konträr zu obigen Aussage.
Schwester von ihm leitet nun den Bauernhof mit Hilfskraeften.
Gibt es Ideen oder Moeglichkeiten
oder Homepage Forum zum Fragen
was als Praevention tun?
Prävention zu oder für was?
Berufliche Hilfe würde ich versuchen, über die bäuerliche Berufsgenossenschaft zu organisieren.
Mir scheint es, dass das psychische Problem dominant ist und im Vordergrund steht. Ich gehe jetzt davon aus, dass dei Diagnose „Apolex“ gesicheret ist. Da du nicht viel von Paresen (Lähmungen) und damit zusammenhängenden Problemen erzählt hast, empfehle ich die konsiliarische Hinzuziehung eines Psychologen/Psychiaters auch über die Reha hinaus. Mehr kann man aus der Distanz mit den fragmethaften Informationen leider nicht sagen. Die suizidalen Äußerungen sprechen eigentlich für einen depressiven Schub, dieser scheint aber konträr zum Schreien und Streiten…
Alles Gute für dich und deinen Bekannten
Gruss und Danke
Michael
Gruß, rollifern