Unsere 13-jährige Golden Retriever Hündin Amber hatte gestern einen leichten Schlaganfall. Wir waren beim Bemerken der ersten Anzeichen sofort bei unserer Tierärztin, die dies auch diagnostizierte.
Amber bekam ein starkes Beruhigungsmittel und Cortison u. andere Medikamente (durch die Aufregung habe ich vergessen, was noch…).
Seit gestern abend (es passierte so gegen 19 Uhr) schläft sie durch die Beruhigungsmittel fast nur. Aufgestanden ist sie noch nicht.
Getrunken hat sie schon, nachdem ich ihr den Wassernapf vorgehalten haben. Die Tierärztin meinte, dass sich Hunde oftmals nach einem Schlaganfall sehr gut wieder erholen würden…
Hat jemand Erfahrungen damit gemacht u. kann davon berichten.
Wir möchten auf gar keinen Fall, dass Amber sich quält - aber wie findet man dies wirklich heraus ???
Hallo Bernie, mein Husky hatte auch einen Schlaganfall und war anfangs sehr schlecht dran, sodaß meine Tierärztin nicht sicher war, ob es Sinn macht ihn zu retten und aufzupeppeln. Er war 8 Jahre alt.
Wir haben es geschafft, er hatte noch ein paar wirklich schöne Jahre.
Aber mit 11 Jahren hatte er wieder einen Schlaganfall. Dann kam er überhaupt nicht mehr auf die Beine. Urin lief einfach weg, Essen und trinken war so gut wie nichts mehr möglich, wir hätten nur noch aufs Ende warten können. Ich ließ ihn schweren Herzens einschläfern.
Das ist jetzt über 4 Jahre her. Wir waren aber sehr froh, daß er die letzten Jahre noch richtig gut leben konnte.
Kopf hoch und liebe Grüße
liesy
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Hallo Bernie,
Unsere 13-jährige Golden Retriever Hündin Amber hatte gestern
einen leichten Schlaganfall. Wir waren beim Bemerken der
ersten Anzeichen sofort bei unserer Tierärztin, die dies auch
diagnostizierte.
was beim Hund oft als „Schlaganfall“ bezeichnet wird, ist mit dem Schlaganfallgeschehen (Apoplex) beim Menschen nicht vergleichbar.
Beim Hund handelt es sich i.d.R. um das so genannte „Geriatrische Vestibulärsyndrom“, und das hat eine gute Prognose.
Weitere Info findest du z. B. hier:
http://www.tierarztpraxis-rogalla-rummel.de/wiss_kra…
Gruß
Johnny
Hallo Bernie,
bei uns waren bis vor kurzen Leute mit einer rund 14 Jahre alten Gordon Setter Hündin unterwegs. Der Hund hatte auch einen Schlaganfall mit 13 und sich selbst dann wieder erholt. Mit 14 kam dann noch einer, auch dann hat sie sich einigermaßen aufgerappelt. Leider musste sie dann (aus anderen Gründen) mit knapp 15 eingeschläfert werden. Ein biblisches Alter und der Hund war (altersgemäß) fit und munter.
Also Kopf hoch und Ohren steif halten,
Grüße Ute
Hallo Bernie,
unsere bereits verstorbene Labradorhündin hatte Anfang 2007 auch einen „Schlaganfall“. Wie schon gesagt wurde, handelt es sich bei Hunden meist um das Vestibularsyndrom, eine Störung des Gleichgewichtsorgans bedingt durch Duchblutungsstörungen.
Unsere Hündin wurde auch mit Cortison behandelt, sowie mit durchblutungsfördernden Tabletten. Ihr ging es im Laufe des nächsten Tages dann schon wieder wesentlich besser.
Die Tabletten musste sie ihr restliches Leben lang vorbeugend nehmen, einmal traten wieder Symptome des Vestibularsyndroms auf, die wir mit Cortison in Tablettenform sofort zu Beginn behandelt und in den Griff bekommen haben.
Sie lebte nach diesem ersten „Schlaganfall“ noch 1 1/2 Jahre weiter und musste Anfang Juni 2008 aus völlig anderen Gründen über die Regenbogenbrücke geschickt werden. Sie war mit ihren fast 15 Jahren dann einfach an ihrem Ende angelangt.
Vielleicht solltest du eurer Amber noch etwas Zeit geben.
Ich drücke euch die Daumen.
Gruß Aries