Hi.
Ich suche für eine Argumentation (in einer sehr ernsthaften Angelegenheit) Hinweise darauf, dass bzw. ob ein Schlaganfall psychologische Schäden (also geistige Störungen, insbesondere im Sinne von erheblicher Verhaltensstörung) beim Betroffenen nach sich ziehen können und wie hoch die statistische Wahrscheinlichkeit ist, dass so etwas geschieht. Es geht um jemanden, den ich kenne.
Aus dem Net kann ich zwei Zitate anführen, die verdeutlichen, was ich meine:
http://www.hardtwaldklinik1.de/Neurologische_Psychos…:
Zitat:
„ Die Behandlung neurologischer Erkrankungen erfordert nach akut- und intensivmedizinischer Primärversorgung nicht selten einen langwierigen Prozess der Rehabilitation. Häufig kommt es bei chronischen Krankheitsprozessen zu seelisch-geistigen Sekundärphänomenen. Diese äußern sich u.a. in Resignation, gestörter Krankheitsbewältigung, seelischer und/oder sozialer Reaktionsbildung mit erheblichen Krisen von Selbstwert und Lebenssinn.
(…)
Alle neurologischen Erkrankungen mit relevanten psychischen und/oder psychosomatischen Symptomen
Alle psychischen und/oder psychosomatischen Erkrankungen mit relevanten neurologischen Symptomen
Beispiele: Störungen der Krankheitsverarbeitung bei Multipler Sklerose, Epilepsien, Schlaganfall, Erkrankungen des Bewegungsapparates“
http://www.optikur.de/gesundheit/krankheiten/schlaga…
Zitat:
„ Ein Schlaganfall bringt meist vielfältige Veränderungen mit sich, körperliche Beeinträchtigungen und geistige Störungen bringen den gesamten Alltag durcheinander. (…) Oftmals verändert sich das ganze Wesen eines Schlaganfall-Überlebenden – aggressive Tendenzen, starke Stimmungsschwankungen und fehlender Antrieb gehören von nun an zum Alltag vieler Betroffener.“
Zitate Ende.
Wie gesagt: ich bitte um Hinweise auf Quellen, die dieses Thema vertieft behandeln (Bücher, Internet), um daraus Zitate für eine Argumentation zu entnehmen. Natürlich interessieren mich auch die Meinungen und das Wissen der Brett-User.
Gruß