Hallo,
heute vor einem Jahr wurde ich am Kiefer operiert und dabei ist einiges an Blut in meinen Magen geflossen. Als ich nach ein paar Stunden aufgestanden bin, ist mir total schlecht geworden und ich musste mich übergeben…
Jetzt würde mich mal interessieren, warum einem von Blut im Magen schlecht wird? Oder kam das garnicht vom Blut, dass das vllt ne Nachwirkung von der Narkose war? Bei der ersten OP hatte ich aber überhaupt keine Probleme…
Jetzt würde mich mal interessieren, warum einem von Blut im
Magen schlecht wird? Oder kam das garnicht vom Blut, dass das
vllt ne Nachwirkung von der Narkose war? Bei der ersten OP
hatte ich aber überhaupt keine Probleme…
Hi
Kann beides sein.
Blut schäumt wohl ziemlich, wenn es mit Magensäure in Kontakt kommt, darum wird einem schlecht. Nach Narkosen kann einem aber auch schlecht sein. Vielleicht war es die Kombination aus beidem.
Kontaktiere bitte den Arzt, da die Magensäure an einer frischen Wunde nicht so gut ist.
Also, von Blut im Magen kann dir durchaus schlecht werden. Deswegen soll man ja auch beim Nasenbluten den Kopf nach vorne neigen und nicht nach hinten, da das Blut ansonsten in dem Magen fließt. Woran das liegt musst du aber nen „echten“ Mediziner fragen.
nana, man kann auch höflich bleiben. großloser muss nicht sein, ok? und wenn wir schon dabei sind, damit blut (oder flüssigkeiten im allgeimeinen) nicht in die lunge gelangen, hat unser körper ne megageile reaktion, sie nennt sich „husten“. dabei wird luft schnell aus der lunge gepresst und nimmt störkörper wie nahrungsstückchen, flüßigkeiten, schleim und anderen kram mit. außerdem gibt es da noch einen tollen mechanismus, den sogenannte „Kehlkopfdeckel“. der schließt sich auch gerne mal, wenn flüßigkeiten im rachenraum unterwegs sind und macht somit die lunge dicht (leider läuft dann der kram in den magen. zugegeben, der „kehlkopfdeckel“ ist nicht sehr zuverlässig, wenn man nicht schluckt, aber auch er sollte beim klugscheißen nicht vergessen werden.
Und Zu Deinen Schutzmechanismen.
Husten und Kehlkopfdeckel werden dummerweise von sickerndem Blut gerne übertölpelt.
Noch dümmer ist, daß das dann in die Bronchen und Lunge geratene Blut trotzdem gerinnen und Probleme machen kann.
Die Mengen beim Nasenbluten sind nebenbei bemerkt meist so gering, daß sie geschluckt physisch kaum Probleme machen. Das es eine dicke psychische Komponente gibt, ist eine andere Sache.
ihr habt beide Recht. Blut verklumpt im Magen, darum kann es zu Übelkeit und erbrechen kommen. Das Erbrechen kann wiederum dazu führen, das die Blutung erneut beginnt: