Schlechte Konzentration

Hallo,

ich weiß nicht ob es ein echtes Problem ist, aber ich mach mir in letzter Zeit ein paar Gedanken über das Spielverhalten meines Sohns.

Er ist wird jetzt 4 Jahre alt, seit er 1 1/2 ist geht er in die Kita, bisher hatte ich das Gefühl, dass er ziemlich weit in seiner Entwicklung ist, hat viele Dinge selbständig erledigt, spricht besser als andere Kinder in seinem Alter und hat früh angefangen bestimmte Dinge zu verknüpfen und in Verbindung zu bringen.

Allerdings gibt es ein paar Verhaltensweisen die ich komisch finde. Zum Beispiel weigert er sich oft beim Kindergeburtstag Spiele mitzuspielen. Naja, nicht so schlimm, aber das geht weiter, in der Musikschule, da setzt er sich nicht mal mit den andern in den Kreis.

Wenn ich mit ihm mal ein Brettspiel machen möchte legt er sich auf den Boden, dreht und windet sich, fängt sogar an zu weinen weil er meint er könne das alles nicht. Ich hab aber nicht das Gefühl, daß ich ihn unter Druck setze.

Wenn er spiel, dann am liebsten alleine, er macht dann Rollenspiele, am liebsten als Handwerker, seiner Phantasie sind keine Grenzen gesetzt.

Ich frage mich nur, ob ich auf diese mangelnde Konzentrationdfähigkeit eingehen soll, schließlich muss er irgendwann ja auch in der Schule still sitzen.
Außerdem bewegt er sich nicht gerne. Also wenn wir zusammen in den Wald gehn und ‚Förster‘ spielen ist er immer mit dabei, aber ansonsten ist er ziemlich antriebslos.

Vielleicht ist das alles auch ganz normal, aber es ist eben mein erstes Kind und da ich nicht sehr viel Zeit für ihn hab, frag ich mich eben auch, ob ich was falsch mache.

Wäre schön eure Meinung dazu zu hören. Vielen Dank
Gruß, Juli

Hallo,

was sagt denn der kindergarten zu ihm?
Frag dort mal nach seinem Verhalten.
Vielleicht ist er ein kleiner Eigenbrödler.
Und wenn du dir nach einem Gespräch mit der Kita immer noch Sorgen machst, dann besucht zusammen euren KA.

LG Manu

Hallo,

was sagt denn der kindergarten zu ihm?

Ich warte schon seit zwei Monaten auf einen Gesprächstermin und bin deswegen auch echt schon ziemlich sauer.

Aber muß ich ihn nicht irgendwie förder? Ich will ihn ja nicht total umkrempeln, er ist wie er ist, aber ich würde ihm gern einige Sachen erleichtern.

Frag dort mal nach seinem Verhalten.
Vielleicht ist er ein kleiner Eigenbrödler.
Und wenn du dir nach einem Gespräch mit der Kita immer noch
Sorgen machst, dann besucht zusammen euren KA.

LG Manu

Hallo!

Allerdings gibt es ein paar Verhaltensweisen die ich komisch
finde. Zum Beispiel weigert er sich oft beim Kindergeburtstag
Spiele mitzuspielen. Naja, nicht so schlimm, aber das geht
weiter, in der Musikschule, da setzt er sich nicht mal mit den
andern in den Kreis.

Wird er vielleicht gehänselt von den anderen, weil er etwas nicht so schnell lernt oder hat er einfach keine Lust das Instrument zu lernen?

Wenn ich mit ihm mal ein Brettspiel machen möchte legt er sich
auf den Boden, dreht und windet sich, fängt sogar an zu weinen
weil er meint er könne das alles nicht. Ich hab aber nicht das
Gefühl, daß ich ihn unter Druck setze.

Vielleicht fühlt er sich überfordert und möchte einfach einfachere Spiele spielen. Frag ihn dann doch einfach was er denn anstelle des Brettspiels machen will. Vielleicht gibst du ihm ja unterbewusst das Gefühl etwas nicht zu können?

Wenn er spiel, dann am liebsten alleine, er macht dann
Rollenspiele, am liebsten als Handwerker, seiner Phantasie
sind keine Grenzen gesetzt.

Das ist doch gut.

Tara

hallo,

hast du ihn mal gefragt, warum er nicht mit den anderen Kindern spielen möchte, bzw. er sich nicht zu ihnen setzen möchte?
Wobei möchtest du ihn fördern?
Was du geschrieben hast, von wegen, das alleine spielt , ist doch völlig ok. Meine sitzt auch stundenlang in ihrem Zimmer und spielt Fantasiespiele.
Habt ihr denn oft Kontakt zu anderen Kindern?
Mit dem Termin, würde ich so langsam mal Druck machen. Steh doch am Besten gleich nach den Ferien vor der Bürotür und lass dir einen schnellen Termin geben!

Hallo, Juli!

Ich bin kein Kinderpsychologe,aber für mich klingt das ein ißchen nach ADS (Aufmerksamkeitsdafizitsyndrom; nicht zu verwechseln mit ADHS (Hyperaktivität)).

Dieses Syndrom zeichnet sich u.a. dadurch aus, daß die Kinder oft verträumt, evtl. sogar introvertiert sind, obwohl intelligent.

Aber steck jetzt dein Kind ja nicht die Schublade „Verhaltensauffällig.“!

Er ist ja erst 4, da kann man noch nicht viel sagen, und bis zur Schule sind es noch mindestens 2 Jahre. Im Zweifelsfall, wenn die Erzieherinnen es dann auch für besser halten, kannst Du ihn immer noch zurückstellen lassen.

Behalt nur mal die Möglichkeit im Hinterkopf.

Kinder ändern sich und ihr Verhalten so schnell in dieser Zeit, da kann alles mögliche passieren, mna kann noch nicht viel vorhersagen.

Grüßle
Regina

Hallo,

Hallo,

ich weiß nicht ob es ein echtes Problem ist, aber ich mach mir
in letzter Zeit ein paar Gedanken über das Spielverhalten
meines Sohns.

Er ist wird jetzt 4 Jahre alt, seit er 1 1/2 ist geht er in
die Kita, bisher hatte ich das Gefühl, dass er ziemlich weit
in seiner Entwicklung ist, hat viele Dinge selbständig
erledigt, spricht besser als andere Kinder in seinem Alter und
hat früh angefangen bestimmte Dinge zu verknüpfen und in
Verbindung zu bringen.

> Kenne ich!

Allerdings gibt es ein paar Verhaltensweisen die ich komisch
finde. Zum Beispiel weigert er sich oft beim Kindergeburtstag
Spiele mitzuspielen. Naja, nicht so schlimm, aber das geht
weiter, in der Musikschule, da setzt er sich nicht mal mit den
andern in den Kreis.

> Als ich das gelesen habe, kam mir gleich meine Tochter in den Sinn, gleiches Alter. Ist alles sehr ähnlich. Im Kindergarten gibt es aber keine Probleme mit ihr. Die anderen Kinder grenzen Sie nicht aus, im Gegenteil sie ist beliebt. Wenn sie allerdings keine Lust auf den Stuhlkreis hat, läßt sie es eben.

> Auch das mit den Spielen war bei uns eine zeitlang so, bis sie alleine auf einen Kindergeburtstag „mußte“. Danach hat es nachgelassen. Sind die Spiele vielleicht zu langweilig? Oder zu unbekannt?

Ich frage mich nur, ob ich auf diese mangelnde
Konzentrationdfähigkeit eingehen soll, schließlich muss er
irgendwann ja auch in der Schule still sitzen.
Außerdem bewegt er sich nicht gerne. Also wenn wir zusammen in
den Wald gehn und ‚Förster‘ spielen ist er immer mit dabei,
aber ansonsten ist er ziemlich antriebslos.

> Kann ich nichts zu sagen.

Vielleicht ist das alles auch ganz normal, aber es ist eben
mein erstes Kind und da ich nicht sehr viel Zeit für ihn hab,
frag ich mich eben auch, ob ich was falsch mache.

> Ich denke du machst nichts falsch. Eine Kinder- und Familienpädagogin hat uns in unserem Fall erklärt, daß es durchaus sein kann, daß unsere Tochter auf Grund ihrer Entwicklung bei manchen Dingen unterfordert ist und aus diesem Grund einfach nicht mitmachen will.
Wenn Sie nicht mitmachen will und sie zeigt es den Erzieherinnen und Kindern, zeugt dies meiner Meinung auch von einem großen Selbstvertrauen dies gegen die Gruppe durchzusetzen.

Wäre schön eure Meinung dazu zu hören. Vielen Dank

> Hoffe dir geholfen zu haben.

Gruß, Juli

> Gruß Achim

Hallo,

Hallo,

ich weiß nicht ob es ein echtes Problem ist, aber ich mach mir
in letzter Zeit ein paar Gedanken über das Spielverhalten
meines Sohns.

Er ist wird jetzt 4 Jahre alt, seit er 1 1/2 ist geht er in
die Kita, bisher hatte ich das Gefühl, dass er ziemlich weit
in seiner Entwicklung ist, hat viele Dinge selbständig
erledigt, spricht besser als andere Kinder in seinem Alter und
hat früh angefangen bestimmte Dinge zu verknüpfen und in
Verbindung zu bringen.

> Kenne ich!

Allerdings gibt es ein paar Verhaltensweisen die ich komisch
finde. Zum Beispiel weigert er sich oft beim Kindergeburtstag
Spiele mitzuspielen. Naja, nicht so schlimm, aber das geht
weiter, in der Musikschule, da setzt er sich nicht mal mit den
andern in den Kreis.

> Als ich das gelesen habe, kam mir gleich meine Tochter in
den Sinn, gleiches Alter. Ist alles sehr ähnlich. Im
Kindergarten gibt es aber keine Probleme mit ihr. Die anderen
Kinder grenzen Sie nicht aus, im Gegenteil sie ist beliebt.
Wenn sie allerdings keine Lust auf den Stuhlkreis hat, läßt
sie es eben.

Ja, er ist auch nicht unbeliebt, hat viele Freunde, eben auch eher so ruhige Vertreter wie er.

> Auch das mit den Spielen war bei uns eine zeitlang so,
bis sie alleine auf einen Kindergeburtstag „mußte“.

macht er auch, die Mütter erzählen mir das dann nur eben

Danach hat

es nachgelassen. Sind die Spiele vielleicht zu langweilig?
Oder zu unbekannt?

Unbekannt kann natürlich sein, da hab ich noch gar nicht drüber nachgedacht. Er steht allem was neu ist mit großer Skepsis gegenüber.

Vielleicht ist das alles auch ganz normal, aber es ist eben
mein erstes Kind und da ich nicht sehr viel Zeit für ihn hab,
frag ich mich eben auch, ob ich was falsch mache.

> Ich denke du machst nichts falsch. Eine Kinder- und
Familienpädagogin hat uns in unserem Fall erklärt, daß es
durchaus sein kann, daß unsere Tochter auf Grund ihrer
Entwicklung bei manchen Dingen unterfordert ist und aus diesem
Grund einfach nicht mitmachen will.
Wenn Sie nicht mitmachen will und sie zeigt es den
Erzieherinnen und Kindern, zeugt dies meiner Meinung auch von
einem großen Selbstvertrauen dies gegen die Gruppe
durchzusetzen.

Das sind ganz neue Blickwinkel, grade das mit dem Selbstvertrauen, vielen Dank!

Hallo Juli,

Allerdings gibt es ein paar Verhaltensweisen die ich komisch
finde. Zum Beispiel weigert er sich oft beim Kindergeburtstag
Spiele mitzuspielen. Naja, nicht so schlimm, aber das geht
weiter, in der Musikschule, da setzt er sich nicht mal mit den
andern in den Kreis.

Er hat ein Problem mit an ihn gestellten
Aufgaben? Es tritt vielleicht ein Muster auf,
welches er haßt bzw. womit er schon schlechte
Erfahrungen hat. Das Muster könnte sein:
„Erwartungen“.

Wenn ich mit ihm mal ein Brettspiel machen möchte legt er sich
auf den Boden, dreht und windet sich, fängt sogar an zu weinen
weil er meint er könne das alles nicht. Ich hab aber nicht das
Gefühl, daß ich ihn unter Druck setze.

Der Widerspruch ist in ihm. Er spürt Deine
verdeckte Erwartungshaltung und gleichzeitig
seinen Widerstand dagegen. Dagegen kommt er
(noch) nicht an.

Wenn er spiel, dann am liebsten alleine, er macht dann
Rollenspiele, am liebsten als Handwerker, seiner Phantasie
sind keine Grenzen gesetzt.

Wen spielt er da? Hat er ein Rollenvorbild?
Was macht der Vater und wie wirkt er ein?

Aber insgesamt kann man dazu wohl recht wenig
sagen, da man die Vorgeschichte nicht kennt.
Z.B. ob er sehr stark reglementiert wird oder
sehr schwach; ob sich dies gelegentlich
ändert und und und …

Grüße

CMБ

Hallo Juli,

Allerdings gibt es ein paar Verhaltensweisen die ich komisch
finde. Zum Beispiel weigert er sich oft beim Kindergeburtstag
Spiele mitzuspielen. Naja, nicht so schlimm, aber das geht
weiter, in der Musikschule, da setzt er sich nicht mal mit den
andern in den Kreis.

Er hat ein Problem mit an ihn gestellten
Aufgaben? Es tritt vielleicht ein Muster auf,
welches er haßt bzw. womit er schon schlechte
Erfahrungen hat. Das Muster könnte sein:
„Erwartungen“.

Nachdem ich eine sehr hilfreiche email bekommen hab, glaube ich, daß es nicht mal die Erwartungen sind die ich an ihn stelle, sondern die, die er an sich selbst stellt da er ein ziemlicher Perfektionist ist. Wirklich im Gegensatz zu mir. Ich hab z.B. nie geschimpft wenn er Pipi in die Hose gemacht hat. Ihm dagegen war das so peinlich, daß er lieber den halben Tag mit nasser Hose rumläuft als daß er’s mir erzählt.

Wenn ich mit ihm mal ein Brettspiel machen möchte legt er sich
auf den Boden, dreht und windet sich, fängt sogar an zu weinen
weil er meint er könne das alles nicht. Ich hab aber nicht das
Gefühl, daß ich ihn unter Druck setze.

Der Widerspruch ist in ihm. Er spürt Deine
verdeckte Erwartungshaltung und gleichzeitig
seinen Widerstand dagegen. Dagegen kommt er
(noch) nicht an.

Wenn er spiel, dann am liebsten alleine, er macht dann
Rollenspiele, am liebsten als Handwerker, seiner Phantasie
sind keine Grenzen gesetzt.

Wen spielt er da? Hat er ein Rollenvorbild?

Also um ehrlich zu sein spielt er Bob der Baumeister. Er guckt zwar nicht viel fernsehn, aber diese Figur beeindruckt ihn enorm. Es ging sogar soweit, daß er an allen Mitgliedern unsrer Familie verschiedene Rollen vergeben hat (das ist zum Glück vorbei, er nennt mich wieder Juli und nicht Wendy!)

Was macht der Vater und wie wirkt er ein?

Sein Vater ist genauso wie er. Perfektionist. Eher lügt er sich selbst an als eine Niederlage einzugestehn. Wenn er was nicht kann wird er aggressiv. So ist das bei meinem Sohn auch, aber ich würde ihm gerne begreiflich machen, daß er keine Angst haben muss wenn was schief geht.
Die zwei sehn sich einmal die Woche, dann holt er ihn von der Kita ab. Meistens machen sie was was beiden Spaß macht. Ins Schwimmbad gehn, am Bach spielen usw.

Aber insgesamt kann man dazu wohl recht wenig
sagen, da man die Vorgeschichte nicht kennt.
Z.B. ob er sehr stark reglementiert wird oder
sehr schwach; ob sich dies gelegentlich
ändert und und und …

Hm, also das kann ich jetzt so aus dem Stehgreif auch nicht sagen, ich glaub das kann auch nur jemand außenstehendes beurteilen.

Grüße

CMБ

Hallo Juli,

dieser Beitrag hat mir wieder neue Anregungen gegeben. Du schreibst gewisse Dinge ganz nebenbei, die deinen Sohn vielleicht beschäftigen.
Ich habe gelesen, ihr lebt getrennt. Leider weiß ich nicht wie lange schon, aber das ist vorerst egal. Für das Kind ist die Situation nicht leicht. Vielleicht fehlt ihm sein doch recht ähnlicher Papa. Oder er hat die Trennung noch nicht verarbeitet und versucht den Druck irgendwie rauszulassen. Viele Scheidungskinder werden sehr schnell „erwachsen“, da sie gelegentlich mehr Aufgaben übernehmen und von ihnen „Reife“ verlangt wird. Dafür spricht auch, dass du noch recht jung bist und nebenbei noch eine Ausbildung absolvierst. Die Trennung kann auch Auswirkungen auf das Sozialverhalten haben. Auf jeden Fall könnte die Scheidung dein Kind in seinem Verhalten beeinflussen. Inwieweit dies der Fall ist, kann ich hier natürlich nicht beurteilen.

Warum er bei gemeinsamen Aktivitäten in Kindergruppen nicht teilnehmen will kann verschiedene Ursachen haben. Es könnte sein, dass er Angst hat zu versagen. Oder er will im Mittelpunkt stehen (weil er sich weigert und dadurch eine Sonderrolle einnimmt) oder genau das Gegenteil (er will nicht im Mittelpunkt des Kreises sein und zieht sich zurück). Wenn er sonst recht weit ist, könnten ihn die Spiele dort langweilen oder einfach nicht interessieren. Dies kann der Fall sein, wenn im Kindergarten grad das Thema Indianer beandelt wird, er aber seine Bauarbeiter-Phase hat.

Den Perfektionismus hat er also von seinem Vater. Vielleicht kann auch er mal zeigen, dass er weniger perfekt ist. Ich finde das wichtig, da du dies ohnehin schon locker siehst. So verändert sich eben sein Vorbeild etwas, anstatt du noch mehr gegenankämpfen musst.
Vielleicht wird dieser Perfektionismus im Kindergarten auch noch gefördert. Es soll ja noch Kindergärten geben, in denen alle Kinder einen vorgemalten Regenschirm ausschneiden und in der Farbkombination xy bemalen sollen - wehe ein Kind weicht von dieser Vorgabe ab…
Wer mehrmals in eine solche Situation gerät, vertritt er immer mehr die Meinung „ich kann das nicht“. Noch stärker trifft es dann Kinder mit einem großen Drang zum Perfektionismus. „Die großen (5 / 6 Jahre) können das, die Erzieherin will das, es muss richtig werden“
Wenn im Stuhlkreis vielleicht seine „Schwächen“ zum vorschein kommen, meidet er ihn natürlich.

Die Szene beim gemeinsamen Brettspiel, kann auf ein geringes Selbstbewusstsein hindeuten. Sucht euch leichtere Spiele oder etwas anderes. Wenn du das ruhige Sitzen „üben“ willst, kann man das auch auf dem Fußboden, sitzend auf dem Bett, beim Basteln, beim Vorlesen, beim Bilderbuch betrachten o.ä.

Gruß
Tato

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Hi Juli,

ich muss mich Regina anschliessen: Es hört sich auf jeden Fall wie etwas an, das in Richtung ADS geht.

Ich erkenne auch mich als Kind darin (bin ADSlerin). Ich war als Kind keinesfalls hyperaktiv, sondern hypoaktiv (was für weibliche ADSler auch das normalere ist).

Ich ‚konnte‘ sehr gut alleine spielen bzw mich alleine beschäftigen, was meine Mutter natürlich erfreute. Keiner merkte, dass dahinter ein ‚Problem‘ steckt.

Wie ich mich bei Spielen im Kreis mit anderen Kindern verhalten habe, weiss ich nicht. Ich weiss nur, dass ich extrem schüchtern und ängstlich war.

Auf nem Spielbrett musste ich die Figuren immer gerade rücken - es war mir zuwider, meine beste Freundin hat es genervt, aber ich konnte nicht anders, es war ein Zwang! (der schon in Richtung Aspergers geht).

Ich bin intelligent, überdurchschnittlich intelligent. In der Grundschule war ich immer die beste Schülerin. Ich konnte schnell sehr gut lesen, und tat das auch sehr viel.

Auch ich habe einen Vater, der Perfektionist ist.
Als Kind / Jugendliche habe ich sehr darunter gelitten - heute weiss ich, dass es das ADS ist, dass es ‚Zwänge‘ sind.

ADS wird vererbt. Es würde mich keineswegs wundern, wenn der Vater Deines Kindes eine Form von ADS hat, und Dein Kind somit auch.

Es wäre kein Problem - es früh zu erkennen kann es leicht machen, damit klarzukommen. Bei mir war es halt so, dass ich es nie wusste…

Und klar, ADSler haben ein grosses Problem, was die Konzentration anbetrifft. Wir können uns allgemein schlecht konzentrieren, können aber, wenn wir uns in eine Sache ‚verrennen‘, hyperfokussieren, dh, so konzentriert sein, dass wir völlig von einer Sache absorbiert sind.

ADSler sind im Allgemeinen kreativer und intelligenter als der ‚normale‘ oder ‚Durchschnittsmensch‘. Deshalb sind hypoaktive ADSler oft unauffällig, weil sie nicht durch Stören (zB im Unterricht) auffallen. Der IQ ist hoch, dh die schulischen Leistungen ok (es sei denn, die Person ist ein extremer ‚Träumer‘ und geistig immer abwesend). Daher eben unauffällig.

FALLS Dein Sohn ADS hat, wäre es also gut, früh an dem zu arbeiten, was später sonst zu einem Problem wird: an den sozialen Kompetenzen.

Ich will nicht sagen, mit 4 Jahren kann man da viel machen. Aber ich konnte zB mit 11 Jahren noch nicht mal das Telefon beantworten, weil ich zu schüchtern war. Solche Sachen kann man zu passenden Zeiten trainieren, statt (wie meine Mutter) die Schultern zu zucken.

Naja - aus mir ist ja auch was geworden! Nur hat’s halt ne Weile gedauert…

Ein starkes ‚Symptom‘ (wie ich zumindest heute weiss), war, dass ich dieselbe Geschichte immer und immer und immer wieder vorgelesen haben wollte - bei einer war meine Mutter am Ende so genervt, dass sie sie auf Kassette las.

Klar, jedes Kleinkind will das - to a certain extent. Wenn’s aber extrem wird, ist das schon deutlich als ein Symptom zu werten.

Wie war Dein Sohn diesbezüglich in den letzten Jahren?

Ansonsten: ADSler haben auch oft Milch- und Weizenunverträglichkeiten, die ihre Symptome verstärken.

Ich würde mit Deinem Sohn mal zum Kinderarzt gehen, und Dir vorher mal die Verhaltensweisen in den letzten zwei Jahren notieren.

Wo in Deutschland bist Du?

Weitere Infos geb’ ich Dir bei Interesse gerne.

Gruss, Isabel

[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]

nicht so extrem
Erstmal vielen Dank für eure Meinungen und Ratschläge.

Aber vielleicht muß ich nochmal sagen, daß mein Sohn nicht sehr extreme Verhaltensweisen hat und (ich bin kein Experte) denke auch nicht, daß es ADS ist.

Er hat viele Freunde, eben auch eher ruhige. Hat keine Probleme Kontakte zu knüpfen, traut sich schon sehr viel zu, aber es kostet ihn alles eine wahnsinns Überwindung.

Wenn er merkt daß er was kann ist er aber mit Spaß dabei. Klappt was nicht, müssen wir mehrere Wochen warten bis ein neuer Versuch gestartet wird.

Mit der Trennung von meinem Freund denk ich hat das nichts zu tun. Das war noch bevor er ein Jahr alt war und er hat nie Streitigkeiten zwischen uns mitbekommen.

Ich würde einfach gerne die Konzentrationsfähigkeit mit ihm trainieren.

Woher…
Hi Isabel,

… weißt Du das Du ADS hast?

Ich erkenne auch mich als Kind darin (bin ADSlerin). Ich war
als Kind keinesfalls hyperaktiv, sondern hypoaktiv (was für
weibliche ADSler auch das normalere ist).

Nun ich weiß nicht wie alt Du bist aber wenn die Angaben unter Beruf nehme schätze ich mal gaaaanz vorsichtig so gegen Ende 20?!

Nun ich geh auch deshalb davon aus da aus Deinen Schilderungen Deiner Kindheit hervorgeht das ADS zu dieser Zeit wohl noch nicht so das Thema war.

Also woher weißt Du das Du ADS’ler bist? Ist es medizinisch festgestellt worden?

Ich halte es nämlich nicht für gut einem so jungem Kind schon einen Stempel aufdrücken zu wollen, man sollte da ganz vorsichtig drangehen.
Viele, nein fast alle Eigenschaften kenne ich von meinem Großen ebenso und der hat definitiv kein ADS aber er ist anerkannter Legastheniker. Und das dürfte wohl von mir kommen, denn ich weiß das meine Grundschule mich damals auf Legasthenie testen wollte aber meine Mutter dies verweigert hat, egal.

Denn eigentlich geht es mir darum das hier keine fixe Idee ensteht. Die ist meist Kontraproduktiv. Viel bedenklicher find ich das die Kita in der das Kind von Juli geht nicht in der Lage ist einen Gesprächstermin zu geben. Wie soll die Mutter da ein komplettes Bild über das Verhalten und eventueller Verhaltensauffälligkeiten bekommen.
Die auch ganz andere Gründe haben können, z.B. das zurückziehen in großen Gruppen. Dieses Verhalten hat meine Nichte damals an den Tag gelegt, herraus kam das der Sauerstoffmangel bei der Geburt dafür gesorgt hat das Sie bestimmte synaptische Verbindungen nicht knüpfen konnte (Sie hat nie gekrabbelt und war nicht in der Lage sich frei rückwärts fallen zu lassen). Nach einer angepassten Ergotherapie konnte die Problematik extrem verbessert werden, jedoch hängt sie immer noch so ca. eineinhalb Jahre hinter Gleichaltrigen in Ihrer Entwicklung hinterher da dies erst mit 5 festgestellt wurde(Da kam Sie erst in die Kita).

Also immer erst mal langsam mit den Pferdchen und genau abklären.

Gruss Andrea

Hallo Juli,

viele der Verhaltensweisen die Du beschrieben hast kenn ich auch von meinem Großen der ebenfalls mit 1 1/2 schon betreut werden musste, da ich wieder arbeiten musste, leider.
Der Entwicklungsvorsprung den Du beschreibst rührt wahrscheinlich daher das er mit vielen Kinder unterschiedlicher Alters- und Entwicklungsstufen schon sehr früh zusammen war. Das ist wie bei Geschwisterkinder die sich meist durch das Vorbild des großen Geschwisterkindes schneller entwickeln zu scheinen(Laufen, Sprechen, klettern).

Was sein Verhalten in einer großen/größeren Gruppe angeht, dem sollte auf den Grund gegangen werden. Frag die Erzieherin, wenn nicht anders zwischen Tür und Angel solltest Du keinen Gesprächstermin bekommen können.
Bei meiner Nichte gab es ein das gleiche Verhalten als Sie mit 5 in die Kita kam. Schließlich wurde festgestellt das ein Sauerstoffmangel bei der Geburt und die frühe Gelbsucht die Sie direkt nach der Geburt hatte ursächlich waren. Sie hat nie gekrabbelt und war nicht in der Lage sich rückwärts fallen zu lassen, auch hat sie immer ganz hervorragend mit sich allein gespielt, aber sobald es mehr als zwie Kinder waren war vorbei, dann hat sie sich von den Kindern zurückgezogen und sich in eine Ecke gesetzt und allein gespielt oder sich auf Mamas Schoß vergraben. Sie bekam Ergotherapie und bereits nach 4 Wochen Therapie war das Kind total verwandelt, selbstsicherer, offener.

Was das Spielverhalten bei Brettspielen angeht, manchmal muss man das richtige Spiel erst mal finden. Wie wärs z.B. mit einem Brettspiel von Bob der Baumeister. Und es sollte sehr leichte Regeln haben, wnn nicht anders lass Dein Kind die regeln durchaus ändern. Diese Spiele müssen auch erst mal erlernt werden.

Für einen ADS Verdacht denke ich aber gibt es noch nicht genügend Anhaltspunkte, hier wären die Beobachtungen der Erzieher schon mal wichtig.

Gruss Andrea

Hallo Juli,

meiner Meinung nach zerbrichst du dir über deinen Sohn zu sehr und zu früh den Kopf. Mit 4 1/2 Jahren steht es Kindern zu, selbst zu entscheiden womit sie sich am liebsten beschäftigen. Lediglich würde ich darauf achten, dass beim Spielen sowohl der Kopf als auch der Körper zu tun hat.

Allerdings gibt es ein paar Verhaltensweisen die ich komisch
finde. Zum Beispiel weigert er sich oft beim Kindergeburtstag
Spiele mitzuspielen. Naja, nicht so schlimm, aber das geht
weiter, in der Musikschule, da setzt er sich nicht mal mit den
andern in den Kreis.

Das könnte eine Phase sein, wenn er z.B. körperlich einen Schuß nach oben machte, dann stimmt sein Selbstbild nicht mehr, er ist verunsichert, und hält lieber den Mangel an sozialen Kontakten aus, als den Frust nicht verstanden zu werden. Kurzum: laß ihn mal, das kann sich einrenken, wenn man ihm die Zeit dazu läßt.

Wenn ich mit ihm mal ein Brettspiel machen möchte legt er sich
auf den Boden, dreht und windet sich, fängt sogar an zu weinen
weil er meint er könne das alles nicht. Ich hab aber nicht das
Gefühl, daß ich ihn unter Druck setze.

Brettspiele haben auch etwas mit Gewinnen und Verlieren zu tun, wobei Letzteres für sein Ego momentan unerträglich sein könnte.

Wenn er spiel, dann am liebsten alleine, er macht dann
Rollenspiele, am liebsten als Handwerker, seiner Phantasie
sind keine Grenzen gesetzt.

Und du schreibst von sich nicht konzentrieren können? Im Rollenspiel kann man versinken, das ist geradezu meditativ, und hat viel mit Selbstfindung zu tun.

Ich frage mich nur, ob ich auf diese mangelnde
Konzentrationdfähigkeit eingehen soll, schließlich muss er
irgendwann ja auch in der Schule still sitzen.

Von einer Lehrerin weiß ich, dass Kinder dann schulreif sind, wenn sie ausgespielt haben. Ich halte es für einen Fehler das Spielen der Kinder zu gängeln, weil man ihnen Motivation und Neugier, also den Eigenantrieb, auf Schulwissen nimmt.

Außerdem bewegt er sich nicht gerne. Also wenn wir zusammen in
den Wald gehn und ‚Förster‘ spielen ist er immer mit dabei,
aber ansonsten ist er ziemlich antriebslos.

Vielleicht hat das auch mit der Wachstumphase zu tun? Meine Kleine galt laut dem Ki-Arzt als grobmotorisch unbeholfen, und ist heute eine begeisterte Judo-Kämpferin. Sie ist nach der ärztlichen (Fehl)Einschätzung mit ihren besten Freundinnen ins Leichtathletik gegangen. Hinwärts war das ein Mordsgemaule, und danach war´s wie immer prima. Je geschickter sie wurde, desto mehr Spaß hatte sie an Bewegung.
Ich denke, man muss seine Kinder nicht in ein Riesenbeschäftigungsprogramm hineinschieben, aber ihnen verschiedene Angebote machen, und sie manchmal zu etwas zwingen („raus mit dir, genug herumgesessen!“). Aber wenn einem Kind Sport und Bewegung keinen Spaß macht, dann ist das halt so. Trotzdem ist regelmäßige Bewegung wichtig, ein bisschen geht immer was, was wir ja von uns selbst kennen.

Vielleicht ist das alles auch ganz normal, aber es ist eben
mein erstes Kind und da ich nicht sehr viel Zeit für ihn hab,
frag ich mich eben auch, ob ich was falsch mache.

Willkommen im Club der sich unsicheren Eltern. Ich habe 2 Kinder, über die 10 Jahre schon hinaus, und ärgere mich heute noch über meine „Erziehungskünste“. Wir Eltern sind, so finde ich, lediglich dazu da, bei unseren „kleinen Bäumchen“ Auswüchse in Schach zu halten (will nur noch allein sein, will sich gar nicht mehr bewegen…usw.). Ansonsten gilt es die Eigenheiten kennenzulernen und zu respektieren. Und mir hilft es heute noch, wenn ich von anderen Leuten Einschätzungen über meine Kinder mitbekomme, z.B. von Lehrern oder Gruppenleitern o.ä., weil ich genau weiß, dass ich betriebsblind bin - gottseidank ist das so, sonst wäre ich lieblos :wink:

viele Grüße
claren

Hi Isabel,

… weißt Du das Du ADS hast?

Was ist das denn für eine Frage? Meinst Du, ich würde das hier einfach so als Spass an der Freude behaupten?

Was Du übrigens schriebst, von Deiner Verwandten, ist dem ADS nun gar nicht unähnlich - auch hier sind neurologische Ursachen gegeben.

Ich wollte nicht unterstellen, dass hier definitiv ein ADS Fall vorliegt, aber ich halte es doch mal für relevant, sich eventuellen Symptomen bewusst zu sein.

Frühe Behandlung (wie in Deinem Beispiel die Ergotherapie) können nämlich auch hier einen entscheidenden Unterschied machen.

gruss, iz

Hi iz (Isabel),

… weißt Du das Du ADS hast?

Was ist das denn für eine Frage? Meinst Du, ich würde das hier
einfach so als Spass an der Freude behaupten?

Ich wollt Dich nicht angreifen, aber es interressiert mich halt woher Du das weißt. Ich bin auch keine anerkannte Legasthenikerin und weiß aber das ich Leghastheniker bin, eine anerkennung würde mir heute auch nicht mehr bringen.

Was Du übrigens schriebst, von Deiner Verwandten, ist dem ADS
nun gar nicht unähnlich - auch hier sind neurologische
Ursachen gegeben.

Das Problem ist das ADS bzw. ADHS genauso wie Neurodermitis ein fachlicher Überbegriff ist unter dem viele Symtome verschiedenster Art zusammengefasst werden. Ein Hyperaktives Kind leidet nicht unbedingt dann auch unter ADHS, ich beobacht nur leider vermehrt das Ärtzte und Therapeuten Kinder mit bestimmten Auffälligkeiten in eine dieser Schubladen stecken. Wenn die Hyperaktivität nämlich ursächlich durch eine Lebensmittelallergie ausgelöst ist und diese dann erfolgreich behandelt wurde und somit die Symtome verschwunden sind incl. derer die angeblich neurologisch bedingt sind. Dann heißt es oh sorry hab mich wohl geirrt, kann passieren. Was dies aber für das Kind in der Schule heißt, steht auf einem anderen Blatt.

Gruss Andrea

PS: Es sollte wirklich kein persönlicher Angriff sein, manchmal interressieren mich halt bestimmte Fragestellungen.Du kannst mir die Antwort ja auch per Mail schicken.

Ich hab mich selbst diagnostiziert, und mir dies später von einem Neurologen bestätigen lassen. Helfen tut mir diese ‚Anerkennung‘ sehr, bzw sie war notwendig - denn nur so kann ich mich behandeln lassen.

Und da man so schön sagt, ‚wer heilt, hat recht‘, kann ich nur sagen: Ich bin fast ‚stolz‘, recht gehabt zu haben: Denn, ich nehme jetzt u.a. ein Medikament, welches hilft. Und um das zu erreichen, musste ich halt beweisen, dass ich recht hatte. War kein einfacher Weg, weil ich halt nicht ein ‚klassischer‘ Fall bin, und Frauen sowieso meist schwieriger zu diagnostizieren sind.

gruss, iz

[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]

Hallo zusammen!

Und einmal mehr möchte ich darauf hinweisen, dass Hyperaktivität nicht zwangsläufig ADS ist, und ADS nicht zwangläufig mit Hyperaktivität einhergehen muss.

bzw. ADHS genauso wie Neurodermitis
ein fachlicher Überbegriff ist unter dem viele Symtome
verschiedenster Art zusammengefasst werden. Ein Hyperaktives
Kind leidet nicht unbedingt dann auch unter ADHS, ich beobacht
nur leider vermehrt das Ärtzte und Therapeuten Kinder mit
bestimmten Auffälligkeiten in eine dieser Schubladen stecken.

Zur Diagnose von ADS gibt es einen Kriterienkatalog. Ist der „abgearbeitet“ und kein anderer medizinischer Grund gefunden, geht man von ADS aus. Stichwort: Ausschluss-Diagnostik

Wenn die Hyperaktivität nämlich ursächlich durch eine
Lebensmittelallergie ausgelöst ist und diese dann erfolgreich
behandelt wurde und somit die Symtome verschwunden sind incl.
derer die angeblich neurologisch bedingt sind. Dann heißt es
oh sorry hab mich wohl geirrt, kann passieren. Was dies aber
für das Kind in der Schule heißt, steht auf einem anderen
Blatt.

Wenn Hyperaktivität durch Allergien bzw. Lebensmittelunverträglichkeiten ausgelöst wird, kommt man meistens bei einer gründlichen Diagnostik dahinter, siehe oben.

Nebenbei bemerkt, ADS geht häufig mit Komorbiditäten wie Legasthenie und auch Neurodermitis einher. Ebenso, wie Ess-Störungen, Migräne, Reizdarm, Angststörungen und viele Suchterkrankungen.

Zum Ausgangsposting nur so viel:

Ein Test kann sicher nicht schaden, denn den Vermeidungsstrategien von Dingen die einem Kind unangenehm sind, sollte man schon auf den Grund gehen.
Insbesondere das Ausklinken an Kindergeburtstagen (viel Krach)Vermeiden von Regelspielen (vorgegebene, feste Strategien), aber konzentriertes Alleinspielen und Versinken im Spiel würde ich abklären lassen.
Und zwar VOR der Schule!
So bleibt noch genügend Zeit, um *eventuell* eine Behandlung zu beginnen, falls wirklich ein Leidensdruck beim Kind besteht!

Angelika