Hallo Germanisten!
Ich habe folgendes kleine Problem:
Der Zustand von etwas kann schlecht sein. Er kann auch noch schlechter werden. Wie aber heißt das „Ende der Fahnenstange“?
Ich plädiere für den schlechtestmöglichen Zustand.
…oder ist es doch der schlechtest mögliche Zustand…
…oder gar der schlechtmöglichste Zustand…
Ratloseste Grüße aus Rostock sendet
Manfred (in bestmöglicher Verfassung)
Hallo, Manfred
Ich plädiere für den schlechtestmöglichen Zustand.
und damit liegst du goldrichtig!
Zu diesem Problem haben wir erst kürzliche die [FAQ:1155] eingerichtet. Schau mal da!
Gruß Fritz
Hallo Fritz,
ich Danke Dir als dem schnellstantwortenden und bestinformiertesten Experten!!!
Gruß
Manfred
Hallo, Manfred,
dies werde ich vielleicht - mit einer kleinen Korrektur freilich - in meine ViKa übernehemen!
ich Danke Dir als dem schnellstantwortenden und
bestinformiertesten Experten!!!

Gruß
Fritz
Hi,
Ich plädiere für den schlechtestmöglichen Zustand.
und damit liegst du goldrichtig!
Grammatikalisch sicher OK - aber logisch? Gibt es einen Zustand, bei dem keine Verschlimmerung mehr möglich ist?
Gruß
J.
Hallo.
Grammatikalisch sicher OK - aber logisch? Gibt es einen
Zustand, bei dem keine Verschlimmerung mehr möglich ist?
Fast schon metaphysisch *g* : Den kann es, je nach Bezug, durchaus geben. Der Jockey bspw. benötigt zur Absolvierung des Rennens ein lebendes Pferd. Gelebt gehabt zu haben, ist der schlechteste mögliche Zustand des gegebenen Pferdes im aktuellen Bezugssystem. Denn das noch nicht ganz tote Pferd kann hypothetisch laufen, das tote nicht. Ob der Jockey das tote Pferd in Gestalt eines Kadavers oder einer -großen- Frikadelle vorfindet, ist unerheblich, wenn auch die Entropie der Frikadelle signifikant größer ist.
Gruß kw
Na, aber wenn das Pferd im Moment des Ablebens auf den Jockey draufgefallen ist, dürfte eine noch weitergehende Verschlechterung eingetreten sein …
Dem Mathematiker fällt sicher ein Induktionsbeweis für die Unendlichkeit der möglichen Verschlechterungen ein 
Gruß aus dem Norden
Reinhard Kraasch
in der Tat …
Na, aber wenn das Pferd im Moment des Ablebens auf den Jockey
draufgefallen ist, dürfte eine noch weitergehende
Verschlechterung eingetreten sein …
Aber nicht bezogen auf das Pferd. Das es dem Jockey hinterher nicht mehr so wohl ist, besitzt für die Verwendbarkeit des Pferdes keine Relevanz …
quod erat demimonstrum …
Dem Mathematiker fällt sicher ein Induktionsbeweis für die
Unendlichkeit der möglichen Verschlechterungen ein
Wird nicht bestritten; es sind auch schon mal zwei Statistiker in einem durchschnittlich 30 cm tiefen See ersoffen.
Gruß aus dem Norden der Mitte
kw