Schlechtes Arbeitszeugnis wegen Krankheit

Hallo,

ich habe eine frage zu folgendem Fall.

Person x ist befristet angestellt bei Unternehmen A.
Im laufe des Beschäftigungsverhältnisses wird vom Hausarzt ein Reizdarmsyndrom diagnostiziert.
Des Weiteren wurde knapp 1 Jahr zuvor das selbige von einem Bundeswehrarzt (und einem psychologen, welcher zu dem Fall hinzugezogen wurde) diagnostiziert.

Nun erfährt Person x wenige Tage vor ablauf des Arbeitsvertrages, dass es keine verlängerung geben wird.
Da Person x finanziell abhängig von diesem Job ist und diese Nachricht Person x ziemlich trifft, meldet sich direkt das Reitzdarmsyndrom und Person x kommt seit dem Abend kaum noch von der Toilette, weshalb sie sich am nächsten Morgen krank meldet.

Kurz danach ruft der Chef an und sagt, dass er der Person x nicht glaubt, und dass sich das negativ auf das Arbeitszeugniss auswirken wird. Aufgrund der Lautsprecherfunktion des Telefons hat die Lebenspartnerin der Person x alles mitgehört.

Person x hat darauf hin mit dem Musterungsarzt telefoniert und eine schriftliche Bestätigung der Diagnose gebeten.
Des Weiteren wird Person x vom Hausarzt telefonisch krankgeschrieben undbekommt die Diagnose ebenfalls schriftlich.

Darf sich diese Situation auf das Arbeitszeugnis auswirken?
Wenn nein, welche Möglichkeiten hat Person x sich zu wehren?
Besteht überhaupt eine Chance, wenn es sich dabei um ein sehr großes Unternehmen, wie zum Beispiel die Telecom, Post oder Bahn handelt?

Vielen Dank für die Hilfe im vorraus.

MfG

Muntiman

Hallo

Darf sich diese Situation auf das Arbeitszeugnis auswirken?

Nein.

Wenn nein, welche Möglichkeiten hat Person x sich zu wehren?

Bis hin zur Klage ist alles möglich.

Besteht überhaupt eine Chance, wenn es sich dabei um ein sehr
großes Unternehmen, wie zum Beispiel die Telecom, Post oder
Bahn handelt?

Natürlich. Das ist kein rechtsfreier Raum.

Gruß,
LeoLo