Schlechtes Arbeitszeugniss

Hallo,

Ihr Tätigkeitsspektrum umfasst[e] dabei insbesondere:

Warum „insbesondere“?

Diese Tätigkeiten wurden vorwiegend innerhalb von
Kundenprojekten vor Ort, im Rahmen von kleineren Teilaufgaben
durchgeführt, Dort zeigt sie auch, dass sie sich gut
integrieren kann und als Teamplayer aufzutreten. [wo sie sich immer gut ins jeweilige Team integriert hat.]

Bitte nicht so komplizierte Sätze mit „Dort zeigte sie auch…“.

Zudem nahm Sie an den beiden Schulungen XYZ bei der XYZ AG
teil und konnte sich zum XYZ erfolgreich im April 2006
zertifizieren lassen [welche sie erfolgreich mit dem Zertifikat XYZ abschloss].

Projektfreie Zeiten nutzte sie zur
eigenen Fortbildung.

Mit welchem Nutzen für die Firma? Oder hat sie sich in der Zeit für was fortgebildet, was mit der dortigen Arbeit nichts zu tun hatte?

In den komplexen Gebieten hat sich Frau XXX mit großer
Lernmotivation engagiert.

Den Satz versteh ich nun gar nicht. In welchen Gebieten konkret?

Es war zu erkennen,

Um Himmels Willen! Das klingt so als ob man genau hinschauen musste, um „zu erkennen“ dass sie ->

Sachverhalte erfassen, analysieren und Problemlösungen im
Rahmen ihrer Berufserfahrung aufzeigen konnte.

Hoffentlich nicht nur „konnte“, sondern es auch getan hat.

Die ihr übertragenen Aufgaben erledigte Frau xxx stets zu
unserer vollen Zufriedenheit. Ihr Verhalten gegenüber Kunden,
Vorgesetzten und Mitarbeiter[n] war stets kooperativ und
vorbildlich.

War sie nicht hauptsächlich beim Kunden im Einsatz? Wenn ja, dann sollte man den Kunden einen extra Satz widmen. Und nicht 2 mal „stets“ hintereinander (Alternativen: immer, jederzeit …)

Frau XXX verlässt das Unternehmen auf eigenen Wunsch.
Wir
bedauern ihren Fortgang und wünschen ihr für die private und
berufliche Zukunft alles Gute und weiterhin viel Erfolg.

Ist wohl okay.

Gut gemeinter Rat: Lass das mit dem Zeugnis jemanden machen, der was davon versteht.

MfG

welche Reihenfolge
Vielen Dank.
welche Reihenfolge ist denn die richtige, wenn man viel mit Kunden zu tun hatte. Im Internet findet man dazu unterschiedliche Meinungen:

Kunden, Vorgesetze, Mitarbeiter oder Vorgesetzte, Mitarbeiter, Kunden etc…

danke

Hallo Marko,
beim Lesen macht mich das Folgende besonders aufmerksam:

In den komplexen Gebieten hat sich Frau XXX mit großer
Lernmotivation engagiert. Es war zu erkennen, dass sie
Sachverhalte erfassen, analysieren und Problemlösungen im
Rahmen ihrer Berufserfahrung aufzeigen konnte.

Ich lese hier: Motiviert, aber nichts begriffen.
Grüße
Ulf

Hi!

Kunden, Vorgesetze, Mitarbeiter oder Vorgesetzte, Mitarbeiter,
Kunden etc…

Eigentlich gehören die Vorgesetzten an die erste Stelle!

Am Eindeutigsten ist:
Vorgesetzte, (Mitarbeiter), Kollegen.
Kunden dahinter extra.

LG
Guido

P.S. http://www.hr-manager.de/hr_man/html/zeugnis_gen_exp… ist einigermaßen brauchbar…