Schlechtes 'Gewissen'?

Hi!
Ich beobachte bei meinen Tigern zunehmend, dass sie nach dem Erbrechen
der Haare sich kurz zurückziehen und mich fast ängstlich anschauen,
obwohl ich noch nie geschimpft habe. Sollte es sich noch nicht bis zu
den Katzen herumgesprochen haben, dass das Haarballenerbrechen etwas
Normales ist, das jede Katze irgendwann mal erwischt?
Kennt Ihr das? Oder welche Erklärung gibt es noch für den Rückzug? Übel
kann ihnen nicht sein, denn ich habe auch schon erlebt, dass sie
unmittelbar nach dem Erbrechen wieder zum Fressnapf gehen!

Danke schon mal
Renate

Hallo Renate,

ich bin der Meinung, dass Katzen über ein natürliches Schamgefühl verfügen. Das ist ihnen einfach nur peinlich.

Wir übergeben uns ja auch nicht gerne in Anwesenheit anderer.

Das Brechen ist etwas mehr oder weniger Intimes. Sicherlich weißt Du auch, dass Katzen sich prinzipiell bei den „Persönlicheren Sachen“ zurückziehen, so z.B. beim Gebären oder beim Kinderkriegen.

Ich glaube also nicht, dass Deine Katzen Angst vor Schimpfe haben. Sie sind wohl eher eitel.

Liebe Grüße,
Jacqueline.

Hallo Jacqueline,

ich bin der Meinung, dass Katzen über ein natürliches
Schamgefühl verfügen. Das ist ihnen einfach nur peinlich.

Süß! Auf so eine Idee wäre ich jetzt gar nicht gekommen! Ich sag ja,
Katzen sind einfach tolle Tiere!

Wir übergeben uns ja auch nicht gerne in Anwesenheit anderer.

Wohl wahr :smile:

Das Brechen ist etwas mehr oder weniger Intimes. Sicherlich
weißt Du auch, dass Katzen sich prinzipiell bei den
„Persönlicheren Sachen“ zurückziehen, so z.B. beim Gebären
oder beim Kinderkriegen.

Wo wohl der Unterschied zwischen Gebären und Kinderkriegen liegt?:wink:

Ich glaube also nicht, dass Deine Katzen Angst vor Schimpfe
haben. Sie sind wohl eher eitel.

:wink: lisa, das ist die Katze, die vorhin erbrochen hat, saß heute
mindestens eine Viertelstunde unter meinem Bett danach :smile: Habe sie
auch sitzenlassen und normal behandelt, als sie wieder auftauchte und
so tat, als sei nichts gewesen *grins*
Danke für Deine schnelle Antwort
Renate

Hallo,

obwohl das Auswürgen von Haarbällen bei Katzen normal ist, könnte ich mir durchaus vorstellen, dass es teilweise von kurzer Übelkeit und Unwohlsein begleitet ist. Der Katze ist vielleicht einfach schlecht, und daher zieht sie sich kurz zurück.

„Schlechtes Gewissen“ gibt es bei Tieren nicht, da sie nicht zwischen gut und böse unterscheiden, und auch nicht zwischen „erlaubt“ und „verboten“. Sie können allerdings unmittelbare Konsequenzen gewisser Handlungen vorhersehen, wenn sie entsprechende Erfahrungen haben und abwägen, ob die „verbotene“ Handlung die abzusehende Strafe wert ist.

Gruß,

Myriam

Hallole Renate,

ich meinte natürlich: „zum Beispiel beim Gebären oder Sterben“ und nicht „beim Gebären und Kinderkriegen“. Grins, da hab ich mich verschrieben.

Liebe Grüße,
Jacqueline.

[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]

also wenn ein Hund aus Versehen ins Haus macht, hat er schon ein schlechtes Gewissen O_O

also wenn ein Hund aus Versehen ins Haus macht, hat er schon
ein schlechtes Gewissen O_O

Hallo Flughörnchen,
Myriams Erklärung überzeugt mich mehr. Der Hund hat eher Angst vor einer Bestrafung. Das kennt er. Seine Exkremente sind eher ein Duftwunder, womit er Nachrichten übermittelt. Da gibt es nichts zum Schämen.
Wenn du aufhörst, Tiere zu vermenschlichen, wirst du besser (artgerechter) mit ihnen umgehen können.
Grüße
Ulf

Hi!

Wenn meine Kater das tun, sitzen sie dann meist kurz unter dem WoZi-Tisch und schauen, als hätten sie die Gardine von der Stange geholt.
Ich sage dann, dass alles okay ist, gehe langsam hin und streiche über den Kopf.
Dann ist alles wieder gut. :smile:)

Mach Dich nicht verrückt, denen ist das eben unangenehm.
Stell Dir vor, Du übergibst Dich vor den Augen anderer.
Möchtest Du dann nicht auch unter den WoZi-Tisch oder unters Bett?
Und wie würdest Du schauen? :smile:)

Grüßlis
ANGi

also wenn ein Hund aus Versehen ins Haus macht, hat er schon
ein schlechtes Gewissen O_O

„schlechtes Gewissen“ ist ein menschlicher Begriff. Ein Hund hat kein Gewissen, weder ein schlechtes noch ein gutes.

Der Hund lernt, dass „Herrchen kommt nach Hause bei Anwesenheit von Hundeexkrementen“ = negative Konsequenz. Das muss keine richtige Strafe sein, der Hund spürt einfach, dass man ungehalten ist. Und daher zeigt er ein bestimmtes Verhalten, die sogenannten Beschwichtigungssignale. Er weicht dem Blick aus, dreht sich weg, „pfötelt“ möglicherweise. Dieses Verhalten wird von vielen Menschen als „schlechtes Gewissen“ interpretiert, ist es aber nicht.

Der Hund ist auch nicht in der Lage, so weit zu denken, dass er ja einfach nicht in die Wohnung machen muss, um den Ärger des Herrchens beim Nachhausekommen zu vermeiden. Da zuviel Zeit dazwischen liegt, kann er „ich piesle in die Wohnung“ nicht mit „Herrchen wird dann später beim Nachhausekommen sauer sein“ verknüpfen, sondern nur die oben beschriebene Situation.

Gruß,

Myriam

also wenn ein Hund aus Versehen ins Haus macht, hat er schon
ein schlechtes Gewissen O_O

Hallo Flughörnchen,
Myriams Erklärung überzeugt mich mehr. Der Hund hat eher Angst
vor einer Bestrafung. Das kennt er. Seine Exkremente sind eher
ein Duftwunder, womit er Nachrichten übermittelt. Da gibt es
nichts zum Schämen.

DAS ist es was man Gewissen nennt.

Wenn du aufhörst, Tiere zu vermenschlichen, wirst du besser
(artgerechter) mit ihnen umgehen können.

WAS soll das schon wieder heißen??

Grüße
Ulf

hast du weigstens den Anstand zu antworten? Oder liest du hier nicht mehr rein nachdem du eine blöde Bemerkung fallen lässt?

Hallo Flughörnchen

also wenn ein Hund aus Versehen ins Haus macht, hat er schon
ein schlechtes Gewissen O_O

Myriams Erklärung überzeugt mich mehr. Der Hund hat eher Angst
vor einer Bestrafung. Das kennt er. Seine Exkremente sind eher
ein Duftwunder, womit er Nachrichten übermittelt. Da gibt es
nichts zum Schämen.

DAS ist es was man Gewissen nennt.

Angst oder Furcht hat nichts mit Gewissen zu tun. Z.B. kann Mensch ein schlechtes Gewissen ohne Furcht vor Bestrafung haben. Aber lese mal durch, welchen menschlichen Begriff auf Tiere Überträgst:
„Das Gewissen (lateinisch conscientia, wörtlich „Mit-Wissen“) wird im Allgemeinen als eine spezielle Instanz im menschlichen Bewusstsein angesehen, die einem Menschen sagt, wie er sein eigenes Handeln beurteilen soll. Es drängt den Menschen, aus ethischen bzw. moralischen Gründen bestimmte Handlungen auszuführen oder zu unterlassen. Entscheidungen können dabei als unausweichlich empfunden werden oder mehr oder weniger bewusst, also im Wissen um ihre Voraussetzungen und denkbaren Folgen, getroffen werden (Verantwortung).
Das einzelne Gewissen wird meist als von Normen der Gesellschaft aber auch von individuellen sittlichen Einstellungen der Person abhängig angesehen. Üblicherweise fühlt man sich gut, wenn man nach seinem Gewissen handelt. Man spricht dann von einem guten oder reinen Gewissen. Handelt man indessen entgegen sein Gewissen, so hat man ein subjektiv schlechtes Gefühl. Man spricht dabei von schlechtem Gewissen, nagendem Gewissen oder Gewissensbisse haben.“ http://de.wikipedia.org/wiki/Gewissen

Wenn du aufhörst, Tiere zu vermenschlichen, wirst du besser
(artgerechter) mit ihnen umgehen können.

WAS soll das schon wieder heißen??

Dass soll heißen, wer Tiere nicht vermenschlicht, kann mit ihnen artgerechter umgehen.

PS zu deinem gesperrten Artikel: Für mich gibt es noch eine Welt neben w-w-w. Besonders an diesem schönen Wochenende. Ich sitze da nicht mit grimmigem Gesicht vor dem Computer. Bevor ich wie du etwas als blöde Bemerkung abkanzele, prüfe ich übrigens meist nach, ob ich selber etwas nicht verstanden habe. Sonst habe ich ein schlechtes Gewissen, aber keine Angst oder Furcht.
Grüße
Ulf

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