Schleimbeutelentzündung Schulter beitseitig

Hallo alle zusammen!!

Habe seit ca nem halben Jahr Schmerzen in der linken Schulter. Zu Anfang nur bei Bewegungen hinterm Rücken und überhalb des Körpers. Nun geht gar nichts mehr. Habe ständig Schmerzen. Egal ob ich den Arm bewege oder nicht. Der Arm schläft ständig ein. Da dass ja nun mit der Zeit immer schlimmer wurde habe ich meine Arbeit (Köchin in einer Großkantine) natürlich mit dem rechten Arm gemacht.
Nun war ich beim Orthopäden und der sagte mir, dass ich ne Schleimbeutelentzündung in beiden Schultern habe, und dass das auf der linken Seite wohl chronisch sei.
Nun bekomme ich Spritzen in beide Arme. Mein Arzt sagte mir, dass wir damit den rechten Arm wohl wieder hinbekommen. Allerdings sagte er dass ich wohl an einer OP an der linken Schulter nicht vorbei kommen würde.
Ich bin jetzt bereits schon 4 Wochen krankgeschrieben.

Kann mir jemand weiterhelfen?? Hat vielleicht jemand Erfahrungen mit dieser Situation?

Wie lange ist man denn mit einer Schleimbeutelentzündung ungefähr krank?
(Bei mir macht sich nämlich noch keine Linderung bemerkbar)

Wird so ein Eingriff ambulant durchgeführt oder muss ich dafür stationär aufgenommen werden?

Wie läuft so eine OP ab und wie lange bin ich denn danach ausser Gefächt gesetzt?

Vielen Dank schonmal im Vorraus.

Mit freundlichen Grüßen
A.Perenz

Nun war ich beim Orthopäden und der sagte mir, dass ich ne
Schleimbeutelentzündung in beiden Schultern habe, und dass das
auf der linken Seite wohl chronisch sei.
Nun bekomme ich Spritzen in beide Arme. Mein Arzt sagte mir,
dass wir damit den rechten Arm wohl wieder hinbekommen.

Du bekommst keine Physiotherapie? Ich würde unbedingt darauf bestehen, dass du mindestens 1 Rezept, eher mehr Physiotherapie bekommst. Besser wäre mehr. Man kann zwar auch selbst Übungen machen, die der Therapeut dir zeigen kann, aber bei der Schulter muss auch viel passiv laufen. Nur Spritzen reicht sicher nicht. Eigentlich ist es unüblich einen Patienten zur Schulteroperation zuzulassen, der nicht mind. mehrere Wochen Physiotherapie hinter sich hat. Viele Orthopäden zieren sich, weil der Verschreibungsspielraum begrenzt ist. Speziell bei der Schulter kann man aber eben nicht so einfach alleine. Daher lohnt sich, etwas Druck zu machen.

Allerdings sagte er dass ich wohl an einer OP an der linken
Schulter nicht vorbei kommen würde.

Das entscheidet man, wie gesagt, nach der Physiotherapie.

Wie lange ist man denn mit einer Schleimbeutelentzündung
ungefähr krank?
(Bei mir macht sich nämlich noch keine Linderung bemerkbar)

Ohne Physiotherapie? Kein Wunder.

Wird so ein Eingriff ambulant durchgeführt oder muss ich dafür
stationär aufgenommen werden?

Der Eingriff kann normalerweise ambulant durchgeführt werden, so bei dir keine konkreten Gründe dagegen sprechen.

Wie läuft so eine OP ab und wie lange bin ich denn danach
ausser Gefächt gesetzt?

Das nicht. Allerdings ist eine Schulter-OP durchaus schmerzhaft. Spätestens danach ist wirklich gute und intensive Physiotherapie erforderlich, sonst hat man Ratzfatz ein wirklich chronisches Problem.

Was für Spritzen bekommst du denn? Mir haben zwei Cortisonspritzen geholfen, habe mich erste lange gequält, ein paar Tage nach dem Arztbesuch war dann alles wieder okay…

Was für Spritzen bekommst du denn?

Ich bekomme Cortisonspritzen (Triamhexal). Und diese soll ich nun insgesamt drei mal bekommen in Abständen von ca 2 bis 3 Wochen. Und so lange soll ich die Schultern schonen. Und wenn dann keine Besserung in Sicht ist, dann soll nur noch ne OP helfen wurde mir gesagt.
Aber dann werde ich nochmal nach Physio drängen.

Und so lange soll ich die Schultern schonen.

Die Schulter schonen bezieht sich eigentlich auf aktive Bewegung! Passive Bewegung, wie sie beim Physiotherapeuten gemacht wird, ist erwünscht. Im Gegenteil. Wenn die Schulter jetzt zu sehr geschont wird, dann bekommt man ganz schnell Probleme mit „Versteifung“. Das erneute Mobilisieren bedeutet dann erst richtig Arbeit und im Zweifel auch Schmerzen.

Und wenn dann keine Besserung in Sicht ist, dann soll nur noch ne OP
helfen wurde mir gesagt.
Aber dann werde ich nochmal nach Physio drängen.

Tu das. Das solltest du in jedem Fall machen, bevor du dich operieren lässt. Wenn es nach der Physiotherapie nicht besser wird, kann immer noch operiert werden.

Eine Übung, die Entlastung bringt:

Nach vorne beugen. Normalerweise würde man sich jetzt mit dem gesunden Arm abstützen, bspw. auf einem Stuhl. Wenn du beide Arme betroffen hast und das nicht geht, dann kannst du gucken, ob du bspw. auf einer Sessellehne, Bügelbrett, etc. den Oberkörper etwas entlasten kannst. Ein Buch oder eine kleine Flasche Wasser o.ä. in die Hand nehmen, Daumen nach vorne. Und nun ganz locker in nicht zu großen Schwüngen ohne Kraft von rechts nach links pendeln. Nach einer Weile dann nach vorne und hinten. Es muss angenehm sein. Ist eine der beiden Richtungen oder beide unangenehm, dann nicht. Aber normalerweise senkt das den Druck schon spürbar. Das kannst du ein paar Mal am Tag machen als Erste Hilfe.

Ja super Danke!

Werde die Übung mal ausprobieren.

Danke!!