hallo,
wer kennt Dokumentationen im Internet oder auch Bücher
über die Besetzung Schlesiens
wie einige Polen zu wohlhabenden/vermögenden Bauern wurden und in den 50/60/70er Jahren mit dem geschenkten Besitz lebten?
danke
Friedrich
PS:wird dort ein wenig deutsch geredet?
Hallo Friedrich,
hallo,
wer kennt Dokumentationen im Internet oder auch Bücher
über die Besetzung Schlesiens
Im www. gibt es sehr viele Seiten die man für die Geschichte Schlesiensnutzen kann, z.B.:
www.schlesien.dewww.schlesienweb.dewww.schlesien-bonn.dewww.schlesische-medien.dewww.oberschlesien.de
Natürlich muß man etwas Zeit investieren, aber vielleicht hilft das schon etwas weiter.
wie einige Polen zu wohlhabenden/vermögenden Bauern wurden und
in den 50/60/70er Jahren mit dem geschenkten Besitz lebten?
danke
Meine fast gesamte Familie kommt aus Schlesien, viele leben heute noch dort.
Mein Onkel bekam die Hälfte eines Bauernhofes, nach dem Krieg und die Menschen die aus ostschlesien kamen bekamen auch ein Hof und etwas Land, bezahlen musste man diese BESITZTÜMER nicht, aber reich ist keiner geworden.
Jedenfalls ist es meinen Eltern und mir nicht konkret bekannt.
Ich kann nur sagen, dass mein Onkel schwer auf dem Bauernhof und auf den Feldern arbeiten musste.
50/60 waren vielleicht noch nicht so Existenzbedrohend wie dann die 70ger, als die Jugend nicht mehr auf dem Dorf leben wollte, und viele lieber in der LPG arbeiten wollten.
Friedrich
PS:wird dort ein wenig deutsch geredet?
es wird auch in Schlesien von vielen deutsch gesprochen, vorallem von den älteren Leuten, aber auch verstärkt die Jugend lernt Deutsch.
Hoffegeholfenzuhaben
LG Ewa
Adressen, ich denke hast erstmal zu tun damit
http://www.hennek-homepage.de
http://www.ancestry-si.de/history-schlesien-03.html
http://www.schwepnitz.de/geschichte/gruengraebchen/n…
http://www.ewis.de/pllkgesch.html
LG Ewa
[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]
Liebe Ewa,
Deine Beschreibungen treffen gleichermaßen auf die
deutschstämmigen Ostpreußen zu. Nur wurden diesen
in ihre Communities (anstelle der geflüchteten Deu-
tschen, auf deren Höfe) Ukrainer gepflanzt, was vor
allem die Polen als Demütigung empfanden. Da sich
der durchschnittlich-bäurische Pole nicht gegen
„den Russen“ aufzulehnenerlauben konnte, ging es
eben gegen den seit „Ewigkeiten“ deutschen Nachbarn.
Es wurde (auf keiner Rechtsgrundlage eingepolnischt,
es wurde progromartig Stimmung gemacht…es war die
lustige Zeit der Rache an den am wenigsten Betei-
ligten) dafür gesorgt, daß Deutsche nur zu Hause
miteinander ihre Muttersprache benutzen konnten?
Vielleicht auch daran, daß die Polen kein Konkurrenz-
potential zu deutschen Bauernhöfen in Ostpreußen
aufzubauen vermotchen (Einem Volk dem 40 Jahre
eingeimpft wird, daß Katyn ein deutsches Verbrechen
war und sich weiterhin über Katyn definiert; ein
Volk, daß sich stets als Opfer zu sehen bereit ist
(„Noch ist Polen nicht verloren, solange wir noch
leben…“) und die eigene Täterrolle verdrängt,
macht sich nicht nur lächerlich, es ist Geschichte!
Noch bevor es in Deutschland Progrome gegen Juden
gab, gab es diese ohne den NS in Polen! Katyn war
ein sowjetisches Progrom, erprobt 1937 an der ei-
genen Militärelite (Tuchaschewski)!!
Kurz: Die Bauern in Ostpreussen (auch die Wider-
ständler gegen Hitler) hatten mehr zu überwinden,
als jene in Schlesien.
Schlesien ist, anders als Ostpreußen, ein dichtbesie-
deltes, proletarisch durchwirktes Land gewesen - und
noch immer. Ein Land, in welchem Bauern in Notzeiten
immer ihren Schnitt machen! Oder?
x-nada