Meine Freundin ist im Schwimmbad mit dem Hinterkopf auf den Betonboden geknallt und hat ein Schleudertrauma erlitten. Das ist jetzt bereits 6 Wochen her. Seitdem ist sie arbeitsunfähig. D. h., sie ist sehr schnell ausgepowert, überhaupt nicht belastungsfähig, hat Kopfschmerzen und als Begleiterscheinung ist sie seitdem psychisch sehr labil. Hat jemand eigene Erfahrungen mit dem Thema?
Gruesse Arno
Hi Arno,
also zunächst einmal ist das, was deine freundin dort erlitten hat, ein schädel-hirn-trauma. schleudertraumata entstehen meist bei auffahrunfällen im straßenverkehr, wenn der kopf schnell nach vorne und wieder nach hinten geschleudert wird. es gibt dann verletzungen im bereich der halswirbelsäule etc.
wenn sie allerdings auf den hinterkopf geknallt ist, könnte das zu verltzungen, hirnprellungen oder -quetschungen usw führen. dadurch bedingt sind dann auch schwellungen, die raumfordernd sind aber durch die starre schädeldecke eventuell auf benachbarte gehirnpartien drücken.
im hinterkopf ist dann die sogenannte medulla oblongata, ein hirnteil, welche u.a. für atmung und körpertemperaturregelungen verantwortlich ist.
das könnte eventuell ein grund sein, warum sie ständig aus der puste ist.
und in wie weit ist sie psychisch labil? was tut sie, bzw was macht sie seitdem anders, oder garnicht mehr? könntest du das näher erläutern?
auf jeden fall sollte das unbedingt noch weiter abgeklärt werden (CCT, MRT).
gruß levi
Hallo Arno,
was ist denn in den letzten 6 Wochen an Diagnostik gelaufen ?
Wie immer (ich wiederhole mich hier gerne) ist eine Ferndiagnose schlecht möglich.
Ich würde empfehlen (wie es auch Leviathan schon geschrieben hat), zum Neurologen zu gehen und beim Radiologen eine Kernspintomographie machen zu lassen.
Möglicherweise (reine Spekulation !) liegt/lag neben einer Commotio eine subdurale oder subarachnoidale Blutung vor, die jetzt oedematös resorbiert ist.
Gruß, Jürgen
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